Isabel Weyerts Keine Kommentare

Neue Gütesiegel für europäische Software-Qualität eingeführt: „Software Hosted in Europe“ und „Software Made in Europe“

Aachen/Brüssel, 8. Dezember 2025 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) erweitert in Kooperation mit der European DIGITAL SME Alliance seine etablierten Gütesiegel „Software Made in Germany“ und „Software Hosted in Germany“ um zwei europäische Varianten: Auf dem DIGITAL SME Summit am letzten Donnerstag in Brüssel wurden die neuen europaweiten Siegel „Software Made in Europe“ und „Software Hosted in Europe“ vorgestellt. Diese zeichnen europäische Software-Hersteller aus, die höchsten Ansprüchen an Datenschutz, Sicherheit und Qualität gerecht werden. Mit den neuen Siegeln reagiert der BITMi auf die wachsende Nachfrage nach vertrauenswürdiger europäisch gehosteter und produzierter Software, die nach europäischen Werten und Gesetzen gestaltet ist und Europas Digitale Souveränität stärkt.

„Technologische Souveränität ist nicht mehr optional – sie ist entscheidend für die Sicherung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit des Kontinents“, erklärte Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und der DIGITAL SME Alliance auf dem Summit. „Europas heimische Innovatoren schaffen sie bereits. Die Gütesiegel geben Europa ein Werkzeug an die Hand, um seine eigene digitale Zukunft zu gestalten“, so Grün weiter.

Weitere Informationen zu „Software Made in Europe“ und „Software Hosted in Europe“

Gütesiegel beantragen

 

Iris Albertin Keine Kommentare

Nachhaltiger Einkauf der Verwaltung: digital & leicht gemacht

TEK-SERVICE AG implementiert ESG Score in ihre Einkaufslösung

(Lörrach-Haagen, )

Mehr Nachhaltigkeit ist das erklärte Ziel im Einkauf von KMU und öffentlicher Hand. Umweltbilanz, sozial gerechte Produktion, Regionalität und Langlebigkeit sind hierfür wichtige Entscheidungskriterien. Doch in Zeiten angespannter Haushaltslagen, knapper Personalressourcen und analoger, papiergestützter Beschaffungsabläufe ist der Aufwand, der mit einer Qualifikation einhergeht, weder manuell, noch visuell zu bewältigen. Der Einkaufsdienstleister TEK-SERVICE AG schafft mit der Integration des ESG Scores in den Einkaufsprozess die perfekte Lösung.

Herausforderung: nachhaltiger Einkauf
Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Einkaufsentscheider in der bundesweiten Einkaufsdienstleistung der TEK-SERVICE AG. Seit 2000 vertrauen KMU, Kommunalverwaltungen, kommunale Dachverbände, oder Land Berlin der webbasierenden Technologie, den verlässlichen Services, sowie dem branchenspezifischen Know-How des deutschen Unternehmens.

Transparenz, Wirtschaftlichkeit, Vergabekonformität und strategische Mehrwerte überzeugen. Steuerungsmöglichkeiten eröffnen neue Handlungsfelder, beispielsweise auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Bislang gestaltete sich die Qualifizierung von Artikeln aufwändig. Durch die Zunahme unterschiedlichster Nachhaltigkeitslabels wurde die Entscheidung für Besteller am Arbeitsplatz zur echten Herausforderung.

Nachhaltige Lösung gesucht
Monika Schmidt Aufsichtsratsvorsitzende der TEK-SERVICE AG:“ wir haben lange nach Wegen gesucht, um Massen von Artikelstammdaten automatisiert so zu verarbeiten, dass Transparenz, Steuerung und Vergleichbarkeit, unter Berücksichtigung unterschiedlichster Nachhaltigkeitslabels, einfach und belastbar möglich werden.“ Seit Juni 2025 hat TEK-SERVICE AG im Rahmen eines zwölfmonatigen, selbst finanzierten Projektes, den ESG Score in ihre Einkaufslösung implementiert. Der Begriff ESG Score steht für „Environment, Social und Governance“. Es handelt sich hierbei gewissermaßen um ein nominiertes Maß, um die Nachhaltigkeit von Produkten labelübergreifend zu vergleichen und zu kennzeichnen.“

Nachhaltige Lösung gefunden
Und das geht so: im Rahmen wöchentlicher automatisierter Abgleiche von Katalogdaten, wird, im Falle eines Treffers, der jeweils aktuelle ESG-Score auf Artikelebene ausgegeben. Das wirkt nicht nur magisch. Jeder Besteller am Arbeitsplatz trifft auf diese Weise leicht und übersichtlich die richtige, nachhaltige Kaufentscheidung. Monika Schmidt: „Damit haben wir den Schlüssel gefunden, um tatsächlich Massen von Katalogdaten automatisiert zu verarbeiten und durch den ESG Score zu qualifizieren. Wir sind zuversichtlich, daß wir auf diese Weise zum Jahresende 80 Tsd.gescorte Artikel sehen werden.“ Erste Erfahrungen wurden im Rahmen von Webinaren vorgestellt und stehen zum Nachhören bereit:

VUBN Webinar vom 30. Juni 2025

https://www.gotostage.com/channel/dda91ad89b28401281b35708904d8f7f/recording/222affa9f040467bafad531255e90996/watch

K21 Webcast vom 02. September 2025

https://www.gotostage.com/channel/7876e931a4c5482a8879b70781871cb8/recording/0103d1d2d34d49cf96dd260dc0214dd8/watch?source=CHANNEL

Das nächste Webinar ist für den 25. Februar 2026 bereits geplant

Lydia Schauß Keine Kommentare

KI Innovationen fördern lassen – AIM macht es möglich

Unser Innovationsnetzwerk AIM startet Anfang 2026 in die zweite Förderphase und hat noch Kapazitäten für drei weitere Unternehmen. Mit AIM können Sie Ihre KI-Innovationen fördern lassen und profitieren von aktuellen Brancheninsights. 

Das Innovationsnetzwerk AIM setzt sich aktuell aus 12 Unternehmen und sechs Forschungseinrichtungen zusammen.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

  • wertvolle Insights zu KI-Regulatorik, KI-Leitplanken und KI-Geschäftsmodellen
  • Zugang zu KI-Tech-Wissen aus erster Hand
  • regelmäßige Netzwerktreffen auf Ebene der Geschäftsführenden, KI-Beauftragten und Softwareentwickelnden
  • Vernetzung mit Forschungseinrichtungen
  • Sofort ein Projektvorhaben entwickeln und Förderfähigkeit prüfen lassen

Wenn Sie dabei sein möchten, schreiben Sie bis zum 02.12. an Janek Götze – die Formalitäten klären wir anschließend.

Lydia Schauß Keine Kommentare

Changemaker Don über Leadership und Doppelspitzen

Im Rahmen des Projektes FEMtential wurden Interviews mit Männern geführt, die sich für Frauen in der IT und Chancengleichheit engagieren und als Changemaker hier von Ihren Erfahrungen berichten. Hier stellen wir Don von cover.mesh vor. 

CHANGEMAKER-STECKBRIEF:

Name: Don Rorlach

Position Co-Gründer & IT-Leiter

Unternehmen cover.mesh (Digitalisierungs-Unit der Ecclesia Gruppe)

Branche: Das Unternehmen ist die Digitalisierungs-Unit der Ecclesia Gruppe und entwickelt datengetriebene Risk- und Insurance-Lösungen.

Standort Berlin

Beschäftigte ca. 17 Beschäftigte

Gemeinsame Gründung in Doppelspitze
„Ich habe cover.mesh gemeinsam mit meiner Co-Gründerin aufgebaut – von der Konzeptionsphase bis zum Launch. Von Anfang an war klar: Wir machen das als Co-Spitze, eine Frau und ein Mann. Das ist in unserer Branche extrem ungewöhnlich.“

Mehrwert durch unterschiedliche Perspektiven
„Die letzten drei Jahre mit meiner Co-Gründerin waren extrem wertvoll – Frauen gucken oft anders auf gewisse Themen, auch mit einer anderen Führungsperspektive. Dieser Unterschied bringt echten Mehrwert.“

Unterschiedliche Stärken im Leadership
„Ich sehe Dinge oft eher prozess- und technikorientiert. Meine Co-Gründerin brachte dagegen die Perspektive ein: ‚Wie tickt die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter?‘ – Das ergänzt sich perfekt.“

Förderung im Alltag statt Programme
„Wir haben kein spezielles Förderprogramm, aber wir unterstützen im Alltag: Zeit und Ressourcen stellen wir bewusst zur Verfügung. Und wir greifen nicht in die Klischeekiste à la ‚Frauen sind für Marketing‘.“

Frauen sollten lauter sein
„Mein Wunsch an Frauen in der IT: lauter sein. Sich Dinge zutrauen, sichtbar werden, auch mal Werbung für sich selbst machen. Sichtbarkeit schafft Entwicklungsmöglichkeiten – fachlich oder auf der Karriereleiter.“

Nerd-Faktor verliert an Schrecken
„Die klassische Nerd-Atmosphäre der 80er und 90er gibt es kaum noch. Heute ist IT oft Wohlfühlatmosphäre, und Nerd sein ist mittlerweile eher cool – fast wie die neuen Hipster.“

Bewerbungen weiterhin männerlastig
„Aus Arbeitgeberperspektive ist das extrem auffällig: 90 % der Bewerbungen sind von Männern. Je mehr es weggeht von reiner IT-Programmierung, desto mehr geht es Richtung 50/50.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

Resümee zum Digitalgipfel: Digitale Souveränität ‘Made in Europe’ statt Big-Tech-Dominanz

  • Der BITMi begrüßt Deutschlands und Frankreichs Bekenntnisse zur Digitalen Souveränität und zu Technologie ‘Made in Europe’ und hofft auf eine digitale Zeitenwende.
  • Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und der European DIGITAL SME Alliance vertritt IT-Mittelstand auf Panel mit Digitalminister Wildberger, der französischen Digitalministerin Le Hénanff und EU-Kommissionsvizepräsidentin Virkkunen.
  • Konkrete Umsetzung gefordert: Anpassungen bei EU-Präferenzregelung im Vergaberecht, Entlastungen, weniger Bürokratie und Regulierung, sowie ein verbesserter Zugang zu Wachstumskapital für KMU sollen die Digitalwirtschaft stärken.

Aachen/Berlin, 19. November 2025 – Der gestrige Summit on European Digital Sovereignty hat ein deutliches Signal für digitale Unabhängigkeit und europäische Technologie gesetzt. Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt dieses klare Bekenntnis der deutschen und französischen Regierungen sowie die starke Einbindung des europäischen IT-Mittelstands. BITMi-Präsident und Präsident der European DIGITAL SME Alliance, Dr. Oliver Grün, brachte diese Perspektive im Panel mit Digitalminister Dr. Karsten Wildberger, der französischen Digitalministerin Anne Le Hénanff und EU-Kommissionsvizepräsidentin Henna Virkkunen ein.

„Die klaren Aussagen von Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron lassen hoffen, dass wir vor einer digitalen Zeitenwende stehen: dass der Weg endlich frei wird für Software ‘Made in Europe’ und wir uns Schritt für Schritt aus unseren Abhängigkeiten von amerikanischen Tech-Konzernen lösen“, so Grün. „Besonders wichtig ist für uns der direkte Einbezug des IT-Mittelstands, der den Großteil der digitalen Produkte in Europa entwickelt – ein Potenzial für Europas technologische Unabhängigkeit, das viel zu lange ungenutzt blieb.“

Jetzt gelte es, die Zusagen in konkrete Maßnahmen zu überführen. Ein wichtiger Hebel sei die EU-Präferenzregelung im Vergaberecht, um europäischen IT-Lösungen mehr Gewicht zu geben. Zudem könnten gezielte Entlastungen, weniger Bürokratie und ein verbesserter Zugang zu Wachstumskapital die mittelständische Digitalwirtschaft nachhaltig stärken.

Bundeskanzler Merz betonte in seiner Rede zum Abschluss des Gipfels, dass „jeder Einkauf von digitalen Produkten und Dienstleistungen, jede Investition in Infrastruktur aus Europa […] letztendlich auch eine Entscheidung für oder gegen digitale Souveränität“ sei. Wir ermutigen die Bundesregierung, diesen Ansatz nun konsequent zu verfolgen.

 

 

Bildunterschrift Titelbild: Dr. Oliver Grün, Anne Le Hénanff, Henna Virkkunen und Dr. Karsten Wildberger (v.l.n.r.) auf dem Panel zum Digitalen Omnibus (©BMDS / bundesfoto / Christina Czybik)

 

Iris Albertin Keine Kommentare

ASPION überzeugt beim Innovationspreis Baden-Württemberg 2025 – Zweite Auszeichnung in nur vier Jahren

Stuttgart / Karlsruhe, 14. November 2025. Die ASPION GmbH aus Karlsruhe wurde mit ihrem IoT-Multisensor Datenlogger ASPION L-Track mit dem Innovationspreis Baden-Württemberg 2025 – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis ausgezeichnet. Damit gelingt es dem Unternehmen bereits zum zweiten Mal in nur vier Jahren mit einer marktreifen Innovation die Jury zu überzeugen. Die feierliche Preisverleihung des mit 50.000 Euro dotierten Awards fand am 13. November 2025 in Stuttgart statt. Die Auszeichnung wurde von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut an die beiden ASPION Geschäftsführer Martina und Michael Wöhr überreicht.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine hochrangige Preisjury, die die eingereichten Innovationen nach drei zentralen Kriterien bewertet: technischer Fortschritt, besondere unternehmerische Leistung sowie nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg. Alle drei Kriterien erfüllt die ASPION GmbH mit dem ASPION L-Track in besonderem Maße. „Dass ASPION es geschafft hat, innerhalb von nur vier Jahren gleich zweimal unter die Ausgezeichneten des Innovationspreises Baden-Württemberg zu gelangen, ist etwas ganz Besonderes. Diese Kontinuität in der Entwicklung marktfähiger, technologisch führender Lösungen ist ein starkes Zeichen für nachhaltige Innovationskultur und Unternehmergeist“, so Helmut Jahnke, Leiter des Patent- und Markenzentrums Baden-Württemberg, das den Innovationspreis im Auftrag des Wirtschaftsministeriums organisiert.

Intelligente IoT-Innovation mit Mehrwert für Industrie und Logistik

Mit dem ASPION L-Track setzt ASPION neue Maßstäbe in der intelligenten Transport- und Zustandsüberwachung. Das System kombiniert ein robustes, erweiterbares Multisensorgerät für den weltweiten Einsatz mit einer flexiblen IoT-Cloud-Plattform und einem nutzungsbasierten Businessmodell, das sich exakt an die jeweiligen Kundenanforderungen anpasst.

Die „out-of-the-box“-Lösung wurde für vielfältige Anwendungen für Hersteller, Dienstleister sowie Industrie- und Logistikunternehmen entwickelt. Ob bei der stoßkritischen Überwachung hochwertiger Maschinentransporte, der klimatischen Zustandsüberwachung auf dem Transportweg oder stationär im Lager, beim Tracking von Ladungsträgern oder der Verpackungsoptimierung auf Basis realer Belastungsprofile – der ASPION L-Track lässt sich individuell an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Die Plattform eröffnet damit eine völlig neue Dimension an operativer Flexibilität, Skalierbarkeit und Transparenz – weltweit, branchenübergreifend und zukunftssicher.

Verantwortungsbewusste Innovationsstrategie 100% Made & Hosted in Germany

Der ASPION L-Track wurde vollständig in Baden-Württemberg entwickelt – von der Elektronik über die Softwarearchitektur bis zur Cloud-Infrastruktur. Im Mittelpunkt steht die DSGVO-konforme ASPION Cloud-Lösung „Made & Hosted in Germany“, die auf der skalierbaren „Cloud of Things“ der Deutschen Telekom basiert und in deutschen Rechenzentren betrieben wird. Sie bietet höchste Datensicherheit, einfache Bedienung sowie Funktionen wie Kartenvisualisierung, Alarmierung und Benutzerverwaltung. Mit dieser konsequent verantwortungsbewussten Innovationsstrategie leistet der ASPION L-Track einen bedeutenden Beitrag zur Digitalisierung globaler Lieferketten – mit klarem wirtschaftlichem Nutzen für die Kunden und einem stabilen Fundament für die Zukunft des Unternehmens. Das ASPION-Team mit Sitz in Karlsruhe beweist damit, wie mittelständische Innovationskraft zu global relevanten Lösungen führen kann: flexibel, nachhaltig und praxisorientiert.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

BITMi zum Digitalgipfel: Europäischen IT-Mittelstand für Digitale Souveränität nutzen

Aachen/Berlin, 14. November 2025 – Der erste Digitalgipfel des Ministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung findet nächste Woche gemeinsam mit Frankreich unter dem Leitmotiv „European Digital Sovereignty“ statt. Aus Sicht des Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) setzt der Gipfel damit genau den Schwerpunkt, der längst überfällig ist. Denn nachdem sich Europas Abhängigkeit von vor allem US-amerikanischen und chinesischen Technologiekonzernen über das vergangene Jahrzehnt deutlich verfestigt hat, gilt es nun, einen Weg zu einer selbstbestimmten, souveränen Digitalisierung einzuschlagen. Dafür müssen europäische Alternativangebote gestärkt werden.

„Entscheidend ist nun, dass Deutschland und Europa ihre Potenziale richtig nutzen – und diese liegen vor allem im IT-Mittelstand, der die meisten Arbeitsplätze der Digitalwirtschaft in Europa stellt“, erklärt Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi, im Vorfeld des Gipfels. „Hier entstehen starke Alternativen zu den Angeboten großer Tech-Konzerne, die nicht nur die Resilienz von Staat und Wirtschaft stärken, sondern auch Wirtschaftswachstum und Mitgestaltung der digitalen Zukunft ermöglichen. Unter diesem Blickwinkel begrüßen wir es, soweit die Politik uns gemeinsam mit unserem europäischen Dachverband, der European DIGITAL SME Alliance, einbezieht.“

Gemeinsam mit Bundesdigitalminister Karsten Wildberger, der französischen Digitalministerin Anne Le Hénanff und Henna Virkkunen, Exekutiv-Vizepräsidentin der Europäischen Kommission für technische Souveränität, diskutiert Grün um 10:45 Uhr auf dem Panel zum Digitalen Omnibus.

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Lydia Schauß Keine Kommentare

KI für eine effizientere Photonik

Wie kann Künstliche Intelligenz (KI) zur Wertschöpfung in der Laserfertigungstechnik und im Optikdesign beitragen? Welche Ansätze gibt es und was fehlt, um das Potenzial zu heben? Eine von SPECTARIS organisierte und vom Fraunhofer ILT sowie dem Bundesverband IT-Mittelstand e.V. in Berlin unterstützte Konferenz am 1. und 2. Oktober 2025 in Berlin lieferte Antworten.

Pünktlich zum Start des Referats »DWII2 – Künstliche Intelligenz« im neuen Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) richtete SPECTARIS die Konferenz »KI in der Photonik – Mehr Wertschöpfung in Laserfertigungstechnik & Optikdesign« aus. Für Referatsleiterin Evelyn Graß markierte dieser 1. Oktober also einen doppelten Aufbruch. »Wir wollen eine KI-Nation werden!«, zitierte sie den Koalitionsvertrag. KI werde Vieles umwälzen und die Karten für die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und Staaten neu mischen. Daher müsse KI Chefsache werden. Die Ausgangslage sieht Graß positiv: »Wir haben hochwertige Daten aus unseren industriellen Prozessen, deren Wert es zu erkennen und zu nutzen gilt«. Sie freue sich, dass die Photonik diese Aufgabe entschlossen angeht.

Erst kommt die Datenstrategie – dann die KI

Die Konferenz zeigte dann, wie komplex und multidimensional die Herausforderung ist, Daten für KI-Anwendungen nutzbar zu machen. Am Anfang muss laut Stephan Kiene, Leiter des Azure-Geschäfts für öffentliche Auftraggeber bei Microsoft Deutschland, eine Datenstrategie stehen. Noch seien Datensilos verbreitet, die Daten darin unzugänglich und kaum kombinierbar. Er warb für zentrale Datenplattformen, auf denen Fertigungs- und Sensordaten mit Daten des Lifecycle Managements oder der Manufacturing Execution zusammenlaufen. Zudem brauche es genug Rechenleistung für Simulationen, Digitale Zwillinge und rechenintensiv KI-Prozesse.

Das Übergeordnete Ziel: engmaschige möglichst 360°-Qualitätsüberwachung. Viele Referenten schilderten den Bedarf. So auch Martin Stambke, TRUMPF-Produktmanager für Sensorik. Während eine Autotür 70 Schweißnähte habe, seien es bei Batterien und Brennstoffzellenstacks hunderte. Nicht eine davon dürfe fehlerhaft sein. Und während ein Produktionsfehler bei Autotüren mit unter 100 Euro zu Buche schlage, habe eine Batterie zum Zeitpunkt der Schweißprozesse schon mehrere 1.000 Euro Wert. Dr. Jan-Phillip Weberpals, AUDI-Experte für Laserstrahlprozesse, Sensorik und Machine Learning, und Konstantin Ribalko, der Key Account Manager bei Precitec ist, schilderten Ähnliches: »Bei der Zellkontaktierung für Batteriemodule darf trotz einer hohen Bandbreite an Materialdicken und Einschweißtiefen nicht eine der vielen hundert Schweißnähte pro Bauteil schadhaft sein«.

Kosten und Datenvolumina in den Griff bekommen

Es braucht tiefes Prozessverständnis und systematische Qualitätskontrolle, um Ausschuss zu minimieren. Emissionsbasierte Sensoriken, 3D-Bildgebung per Triangulation, Kamera- und OCT-Systeme oder auch Computertomographien (CTs) in und abseits der Fertigungslinien überwachen die Schweißprozesse. Die Prozessüberwachung generiert Unmengen an Daten und hohe Kosten. Beides ist problematisch; dies erst recht in regulierten Branchen, wie Christoph Hauck, Technologie- und Vertriebsvorstand der toolcraft AG berichtete. Er formulierte konkrete Wünsche an KI: Diese sollen ideale Parameterkonfiguration für eine vorausschauende Prozessplanung ermitteln, um Fehlern vorzubeugen. »Auch Echtzeit-Fehlererkennung im Prozess, die den Bedarf an teuren CTs minimiert, würde der Industrie sehr helfen«, erklärte er. Für additive Prozesse wünscht er sich eine automatische Parameteranpassung an neue Pulver-Chargen, Geometrien und Maschinenvarianten, adaptive Echtzeitregelungen sowie eine First-time-Right-Production, um auch bei Losgröße 1 auf Anhieb alle Qualitätsanforderungen erfüllen zu können. Und um in Pulverbettverfahren lastoptimierte Designs umsetzen zu können, seien Prozessstrategien wünschenswert, die nur entlang der Lastpfade perfekte Gefüge schaffen und ansonsten im Speed-Modus arbeiten, um AM-Bauteile schneller und günstiger zu produzieren.

Die Beispiele zeigen: Anwendungen werden komplexer, Bauteile wertiger und die Vielfalt an Verfahren, in denen KI datenbasiert die Prozesse optimieren soll, nimmt zu. Zugleich ist in industriellen Anwendungen Rückverfolgbarkeit gefragt. Nicht nur Hauck ließ durchblicken, wie unbefriedigend der Status-quo ist: die Unternehmen generieren große Datenmengen, die aber zu oft in Datensilos landen. Werden sie genutzt, ist der Erkenntnisgewinn oft gering. Kausalitäten bleiben unklar. Fehlerbewertungen erfolgen manuell und subjektiv. Der Aufwand der Prüfung und Prozessqualifizierung läuft aus dem Ruder. In dieser Problemlage kommt KI wie gerufen.

Datenstrategie und Cloudplattformen

Doch es zog sich durch alle Vorträge, dass die Adaption an die jeweiligen Prozesse eine herausfordernde, interdisziplinäre Aufgabe ist, die Sorgfalt und strategische Klarheit voraussetzt. Das beginnt mit der IT- Infrastruktur. Eigene Rechenzentren und Speicherhardware sind für Unternehmen kaum rentabel und praktikabel. Cloudbasiertes High Performance Computing und cloudbasierte Datenplattformen machen Prozess-, Sensor-, Maschinen- und Prüfdaten nutzbar zu machen, wo sie gerade gebraucht werden – in cloudbasierten Simulationen oder auf produktionsnahen Edge-Computern. Das Nebeneinander zentraler und dezentraler Infrastruktur sowie heterogene Datenformate gilt es strategisch zu managen, damit in Rohdaten schlummernde Mehrwerte nutzbar werden. KI-Tools helfen, die Rohdaten zu harmonisieren. »Je mehr generierte Daten tatsächlich für KI- und Maschine-Learning-Modelle nutzbar sind, desto besser und realitätsnäher werden sie. Es ist ein selbstverstärkender Prozess, in dem die Datenplattform zum zentralen Innovationstreiber im Unternehmen wird«, sagte Kiene. Doch dieser Prozess zündet nicht in Datensilos.

Die Photonik ist ein Fall für sich. Heterogene Verfahren, ausbaufähige Datenverfügbarkeit und das auf Spezialisten begrenzte Prozessverständnis stellen eigene Anforderungen. Thomas Koschke von der BCT Steuerungs- und DV-Systeme und Max Zimmermann vom Fraunhofer ILT beschrieben sie anschaulich. Um KI für die Parametrierung und Kontrolle robotisch unterstützter Laser Metal Deposition-(LMD)-Prozesse zu trainieren, mussten sie die Datengrundlage selbst schaffen. »Für gute LMD-Ergebnisse muss man viele, oft wechselwirkender Parameter einstellen. Passen etwa Vorschub und Laserleistung nicht zusammen, wird droht Überhitzung oder das Pulver schmilzt nicht richtig. Beides wirkt sich auf die Qualität aus«, erklärte es Koschke an zwei der vielen Parameter. Für eine optimale Parametrierung alle Varianten zu testen, ist nicht praktikabel. KI sollte deshalb die Prozess-Einrichtung unterstützen – und dann auch gleich die inline-Prozessüberwachung.

Wenn es ins Detail geht, zählt der exakte Zeitstempel

Der Weg zur mittlerweile erreichten Serienreife war jedoch steinig. Beim Generieren der Daten, mit denen die KI die Fehlererkennung und Prozesskontrolle lernen sollte, steckte der Teufel im Detail. Zwar ordnete BCT-Software Bilder, Messwerte der Temperatur, Laserleistung, Spannung und weitere Sensordaten der Topologie des Bauteils zu, um Daten visualisieren zu können. Doch schon beim Aufbereiten der Daten in einheitliche Formate, Maßstäbe und Skalen fiel auf, dass es Probleme gab. Zeitstempel stimmten nicht. Eine verstellte Düse verfälschte die Daten und es gab weitere Unstimmigkeiten. »Es kommt schon bei der Datenerhebung aufs Detail an«, mahnte Koschke. »Mit schlechten sind kaum gute Vorhersageergebnisse zu erwarten«, ergänzte Zimmermann.

Es gab ein weiteres Problem: Auffälligkeiten waren teils nicht auf Prozessfehler, sondern auf fehlerhafte Sensorkonfigurationen zurückzuführen. »Ehe der Aufbau des Datenmodells mit In-Situ- und Ex-Situ-Daten aus metallographischen Analysen und CTs beginnt, müssen alle Unstimmigkeiten geklärt sein«, erklärte Zimmermann. Doch sind alle Daten zeitlich und räumlich exakt zugeordnet, leitet die KI Hervorragendes. Weil auch das Labeln aufwändig ist, haben die Partner dafür KI- und Prozessexperten zusammenarbeiten lassen. Letztere haben zunächst einige Bilder gelabelt. Damit antrainierte KI hat dann ganze Datensätze bewertet, was die Prozessexperten bei Bedarf korrigiert haben. Im Human-in-the-Loop-Ansatz schuf das Team die nötige Datenbasis, um die KI bis zum Serieneinsatz weiterzuentwickeln.

Auf das Timing kommt es an

Frühzeitige Optimierung ist wichtig, um dann die Komplexität der Datenmodelle steigern zu können. Die präzisen Zeitstempel und exakten Koordinaten auftretender Varianzen sind die Basis, damit das KI-Modell die Wechselwirkung zwischen Laserleistung, Schmelzbad, sowie den physikalischen und mathematischen Größen im Prozess vorhersagen kann – und umgekehrt aus Schmelzbadaufnahmen auf die Laserleistung schließen zu können. So lernt sie zu ermitteln, welche Laserleistung erforderlich ist, um das Schmelzbad konstant zu halten. Das Resultat: homogenere Strukturen im LMD-Prozess zu. »Mit den datenbasierten Vorhersagen bauen wir sauberer auf, kommen den Ziel-Geometrien näher und haben stabilere Prozesse – ganz ohne Regeleingriffe«, berichtete Zimmermann. Das sei wichtig, da jeder Regeleingriff den Prozess beeinflusse und die Stabilität beeinträchtige.

Auch Stambke berichtete von KI-Serieneinsätzen. TRUMPF setzt dabei auf nutzerzentrierte Lösungen, um Beschäftigten in einer Fertigung, die bislang nichts mit KI zu tun haben, deren Potenzial nahezubringen und durch Mehrwerte zu überzeugen. Herkömmliche Bildverarbeitung und deren Algorithmen stoßen in der photonischen Fertigung oft an Grenzen. Dies auch, wenn Laser in Elektromotoren Hairpins verbinden. Deren Kupferoberflächen reflektieren einfallendes Licht sehr stark. Variierende Teilequalität erschweren das Imaging auf Basis konventioneller Grauwert-Algorithmen zusätzlich. Zum Ausrichten der nur 50 – 500 µm kleinen Laserspots braucht die Steuerung der Optik dennoch präzise Lageinformationen der Hairpins. Hier setzt TRUMPF mit neuronalen Netzen an. Ein »KI-Filter« trennt auf Basis semantischer Segmentierung das Bauteil vom Hintergrund: Er reduziert die Grauwertaufnahme auf ein binarisiertes Schwarzweiß-Bild, in dem der Grauwert-Algorithmus die Hairpins zuverlässig erkennt. »Wir schaffen Robustheit, indem wir die Bauteil und Hintergrund trennen und Störeinflüsse herausfiltern«, sagte Stambke. Die Ergebnisse bleiben transparent und Messwert überprüfbar, da vom etablierten Algorithmus ermittelte Koordinaten zugrunde liegen. Tests an 9.500 Hairpin-Paaren belegen die Robustheit: die Kombination von Grauwert-Algorithmus und KI-Filter sorgten für 99,8 Prozent First-Pass-Yield. Die fehlenden 0,2 Prozent waren auf tatsächlich fehlerhafte Paare zurückzuführen. Ausschussteile wurden also schon vor dem Schweißprozess erkannt.

KI zum Selbermachen

Bewusst bezieht TRUMPF die Anwender ein. Nach ersten Projekten mit Pilotkunden war den Entwicklern aufgegangen, dass es suboptimal ist, wenn sie die Modelle nur mit Bildern der Kunden anlernen. »Warum? Weil unsere Kunden ihre Bauteile viel besser kennen als wir«, erklärte er. Daher biete man nun KI zum Selbermachen an. TRUMPF baut ein Trainingssystem, das User in der Lage versetzt, ihr Modell anzulernen. Sie können beispielweise bei der Inbetriebnahme einer Produktionslinie programmieren, dass nach jedem Schweißvorgang automatisch ein Bild gespeichert wird. Die Bilder lassen sich in cloudbasierter Software zum Training des Modells nutzen. Die Nutzerführung ist einfach und Code-frei. Schon nach dem Training mit wenigen Bildern schlägt das System Label vor, die auch hier ein Human-in-the-Loop korrigieren kann. Die KI wird mit jeder Korrektur, jedem Bildersatz und jeder weiteren Klassifizierung genauer. Auch ist es möglich, Grenzwerte im Trainingsmodell, statt erst on-Edge an der Maschine zu definieren – praktikable Hands-on-KI also, anstelle abstrakter KI-Metriken.

Nun arbeitet TRUMPF daran, solche Lösungen auch für komplexe Anwendungen und Multi-Sensorsysteme nutzbar zu machen; etwa beim Schweißen der Bipolarplatten in Brennstoffzellenstacks. Die Platten aus hochlegiertem Stahl zu verbinden ist wegen ihrer komplexen Geometrien, Materialspannungen und der folienähnlichen Stärke von nur 75 – 100 µm eine herausfordernde Fügeaufgabe. Es gilt, mehrere Meter absolut dichter Naht pro Platte bei mehreren hundert Stück pro Stack zu applizieren. »Ist nur eine einzige Verbindung undicht, ist der ganze Stack unbrauchbar«, erklärte Stambke. Die erforderliche 100-Prozent-Prüfung dauere zwei bis drei Minuten. In einer Serienfertigung ist das nicht praktikabel. Deshalb treibt TRUMPF eine KI-gestützte, multisensorische Prozesskontrolle voran. Hierfür müssen viele Sensorsignale zu einer kohärenten Qualitätsaussage fusioniert werden. Die Kombination einer hochfrequenten Kurzwellen-IR-Kamera und einem Mikrofon in Verbindung mit KI zeigt in Versuchen bereits, dass sie undichte Nähte sehr gut detektiert. Bipolarplatten, die das System für dicht befand, waren dicht. Fehlalarme bewegen sich auf dem Niveau bislang eingesetzter, deutlich aufwändigerer Messmethoden. Es könnte also sein, dass KI und Photonik bald auch einen Produktivitätsschub in der Brennstoffzellenproduktion auslösen.

Datengetriebene Innovationen in der Photonik

Prof. Carlo Holly, Leiter des RWTH-Lehrstuhls für Technologie optischer Systeme und Abteilungsleiter Data Science und Messtechnik am Fraunhofer ILT, blickte in seinem Vortrag weiter in die Zukunft. Seine »Gruppe Computational Optics« legt den Fokus auf optische neuronale Netze und auf automatisiertes Optikdesign. »Am Fraunhofer ILT haben wir datengetriebene Innovation fest etabliert«, berichtete Holly. So sei es in LMD-Prozessen gängige Praxis, digitale Zwillinge einzusetzen oder zum Lösen inverser Probleme in der UKP-Materialbearbeitung mit Prozesssimulationen zu arbeiten. Der Trend gehe in Richtung selbstlernender Lösungen sowie zum Einsatz neuronaler Netze in der Qualitätssicherung. Holly treibt dabei die Frage um, inwieweit auch das Optikdesign mit KI-Methoden automatisierbar ist, um Laserstrahlung schnell, effizient und kostengünstig an Fertigungsprozesse adaptieren zu können.

Der Experte skizzierte den Weg vom reinen Data Informed Machine Learning hin zu einem Data & Physics Informed Machine Learning. »Reine Sprachmodelle, die physikalische Inhalte nur aus der Sprache extrahieren – also nur mitlernen, greifen in der Photonik oft zu kurz«, konstatierte er, »weil wir doch häufig schon explizites Wissen über die Physik der Prozesse haben«. Das zu ignorieren und bei Null zu starten, sei ein Umweg. Stattdessen plädiert er für direkte Interaktion der Modelle mit der realen physischen Welt. Denn darin sei der Weg zu autonomen, selbstlernenden Laseranlagen für die Materialverarbeitung methodisch vorgezeichnet. Dieser habe vier Stufen: Design und Modellierung unter Verwendung von multiphysikalischen Modellen, Raytracing sowie CAD-Tools, die immer öfter etwa im Optik-Design oder der Bauteil-Auslegung durch KI unterstützt oder optimiert werden. Die zweite Stufe umfasse Prozessmonitoring und Quality Inspection. Die Inline-Beobachtung liefere bisher aber nur rückblickend Fehlermeldungen und physikalische Abweichungen. Wünschenswert seien aber Vorhersagen. Stufe drei seien daher Prognosen auf Basis immer tieferen Verständnisses der Fehlerursachen. »Dort angelangt liegt der vierte Schritt – der aktive, korrigierende Eingriff in den Prozess nahe«, sagte er. Die Data Science gebe der Photonik sehr mächtige Werkzeuge an die Hand, die auf sehr viele photonische Prozesse anwendbar seien, bilanzierte Holly. Die Zukunft einer KI-unterstützten photonischen Fertigung – sie hat längst begonnen!

Text: Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

Isabel Weyerts Keine Kommentare

TelemaxX stellt vor: OpenCloud für Hosting der nächsten Generation

Für den Mittelstand werden Flexibilität und Skalierbarkeit beim IT-Hosting immer wichtiger. Doch wie lässt sich das heute erreichen – und zusätzlich mit digitaler Souveränität verbinden? Eine zielführende Antwort darauf gibt die TelemaxX Telekommunikation GmbH mit ihrer kürzlich vorgestellten OpenCloud – einer maßgeschneiderten, leistungsstarken Cloud-Lösung „made in Germany“. Jan Lange, Geschäftsführer der TelemaxX, präsentiert die Key Insights.

Welche Features und Leistungen bieten Sie mit der TelemaxX OpenCloud?

Jan Lange: Mit unserer OpenCloud stellen wir eine optimale Umgebung für cloud-native Anwendungen bereit – auch im KI-Umfeld. Unsere Lösung ist auf moderne Anwendungsfälle wie Infrastructure as Code und Cloud-native Workloads zugeschnitten. Doch nicht nur das: Als Shared-Cloud-Lösung konzipiert, bietet sie Unternehmen eine hochskalierbare Infrastruktur zur schnellen Bereitstellung neuer Services. Dank vollständiger Netzwerkvirtualisierung im Self-Service, einer offenen API-Architektur sowie der nahtlosen Integration mit Tools wie Terraform oder Kubernetes eignet sich unsere Plattform ideal für den Aufbau und Betrieb moderner digitaler Anwendungen.

Welche Kosten fallen an?

Jan Lange: Wir wollen unseren Kunden maximale Effizienz bieten. Mit der TelemaxX OpenCloud profitieren diese von einem flexiblen Pay-as-you-go-Modell, sodass sie nur in tatsächlich genutzte Ressourcen investieren und die volle Kostenkontrolle behalten.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Jan Lange: Darauf haben wir bereits bei der Entwicklung unserer OpenCloud höchste Priorität gelegt. Deshalb erfolgt der Betrieb vollständig in unseren vier TelemaxX Hochsicherheitsrechenzentren in Karlsruhe. Das bedeutet: Kunden dürfen sich auch hohe Verfügbarkeit und maximale Sicherheit verlassen. Gleichzeitig gewährleisten wir mit der OpenCloud höchste Datenschutzstandards durch Hosting in DSGVO-konformen Rechenzentren in Deutschland.

Wer mehr erfahren möchte, findet hier alle Infos: https://www.telemaxx.de/services/cloud/telemaxx-opencloud.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

Einladung zum Mitmachen: BITMi Messestände 2026

Mit dem BITMi Gemeinschaftsstand stellen wir einen ersten Anlaufpunkt für alle Besucher dar, die Wert auf digitale Souveränität legen. Profitieren Sie bei unserem Gemeinschaftsstand von einem starken Branding, den Marketingaktivitäten des Verbandes sowie einer rundum sorglos Organisation von Seiten des BITMi.

Im kommenden Jahr könnten wir auf folgenden Messen ausstellen*:

* Die Messeauftritte kommen nur bei ausreichender Beteiligung/Nachfrage zustande.

 

     KommDigitale in Bielefeld | 25.03 – 26.03

Die KommDIGITALE ist die zentrale Messe für Digitalisierung in Kommunen und Verwaltung – ein wachsender Markt, in dem die Nachfrage nach praxisnahen IT-Lösungen stark steigt. Sie findet am 25. und 26. März 2026 in der Stadthalle Bielefeld statt. Ihr besonderer Fokus auf Best-Practice-Beispiele, Live-Demonstrationen und konkrete Digitalprojekte macht sie zu einer hervorragenden Gelegenheit, unsere Kompetenzen im öffentlichen Sektor zu präsentieren und wertvolle Kontakte zu Entscheidern zu knüpfen.

KommDigitale 

 

     Hannover Messe in Hannover | 20.04 – 24.04

Die Hannover Messe ist die weltweit führende Industriemesse und bietet die perfekte Plattform, um den deutschen IT-Mittelstand sichtbar zu machen. Themen wie Automatisierung, Digitalisierung, Energie und nachhaltige Produktion stehen hier im Mittelpunkt – und genau diese Schnittstellen zwischen Industrie und IT sind unsere Stärke. 2026 findet sie vom 20. bis 24. April in Hannover statt. Besonders ihr interdisziplinärer Charakter macht sie zu einem idealen Ort, um Innovationen, Forschung und digitale Technologien miteinander zu verbinden. Die Standgröße jedes Mitausstellers liegt bei 9 qm . Der Gemeinschaftsstand wird direkt von der Messe organisiert, der BITMi nimmt dort gemeinsam mit seinen Mitgliedern als Aussteller teil.

Hannover Messe

 

     TechRiderSummit in Köln | 17.06 – 18.06

Der TechRiders Summit ist ein junges, dynamisches Event, das Konferenz und Festival miteinander verbindet. Themen wie KI, Web3, Cloud, Cybersecurity und digitale Geschäftsmodelle stehen im Mittelpunkt. Geplant ist der Summit für den 17. und 18. Juni 2026 in Köln. Die besondere Atmosphäre und der Netzwerkcharakter bieten eine ideale Bühne für moderne IT-Unternehmen.

Tech Riders  

     GITEX EUROPE in Berlin | 30.06 – 02.07

Die GITEX EUROPE ist die europäische Schwester der international bekannten GITEX GLOBAL aus Dubai. Sie findet vom 30. Juni bis 2. Juli 2026 auf dem Messegelände Berlin (Messe Berlin, Nordeingang) statt. Mit ihrem Fokus auf Künstliche Intelligenz, Cloud, Cybersecurity, Startups und Smart Cities vereint sie internationales Flair mit europäischem Innovationsgeist – eine spannende Gelegenheit, sich einem globalen Publikum zu präsentieren. Die Standgröße jedes Mitausstellers liegt bei 6 qm . Der Gemeinschaftsstand wird direkt von der Messe organisiert, der BITMi nimmt dort gemeinsam mit seinen Mitgliedern als Aussteller teil.

GITEX Europe

 

  it-sa Expo & Congress in Nürnberg | 27.10 – 29.10

Die it-sa ist eine der größten europäischen Fachmessen für IT-Sicherheit. Sie dient als Plattform für aktuelle Trends, neue Lösungen und den intensiven Austausch innerhalb der Cybersecurity-Branche. 2026 findet sie vom 27. bis 29. Oktober in Nürnberg statt. Besonders das umfangreiche Kongressprogramm und die Vielzahl an Sicherheitslösungen für Unternehmen, Behörden und kritische Infrastrukturen machen sie zu einem festen Termin im IT-Kalender. 

it-sa

 

Damit wir eine erfolgreiche Messeplanung durchführen können und die Hannover Messe sowie auch die KommDigitale bereits zeitnah beginnen, bitten wir euch um eine Rückmeldung, ob Interesse besteht – bis spätestens zum 24.11.2025.

Sollten Sie Fragen haben stehen wir euch selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Jetzt Interesse anmelden unter kontakt@bitmi.de!