Iris Albertin Keine Kommentare

Zentrale Daten statt Insellösungen: So profitiert SCHUMA von der Software ConAktiv

Die SCHUMA Maschinenbau GmbH entwickelt und realisiert individuelle Fördertechnik-Lösungen für unterschiedlichste Branchen. Um Abläufe zu vereinfachen, Informationen zentral verfügbar zu machen und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen zu optimieren, entschied sich SCHUMA für den Einsatz von ConAktiv. Im Gespräch berichtet das Unternehmen, welche Herausforderungen damit gelöst wurden und welchen Mehrwert die Software heute im Arbeitsalltag bietet.


Frage 1: Ausgangssituation

Vor welchen Herausforderungen standen Sie vor der Einführung von ConAktiv, und welche Auswirkungen hatten diese auf Ihre täglichen Abläufe?

Vor der Einführung von ConAktiv arbeitete SCHUMA mit mehreren voneinander getrennten Systemen. Die Informationen waren auf verschiedene Anwendungen verteilt, was die täglichen Abläufe erschwerte und zu einem erhöhten Abstimmungsaufwand führte.


Frage 2: Prozesse und Zusammenarbeit

Welche konkreten Probleme löst ConAktiv heute in Ihrem Arbeitsalltag, und welche Prozesse sind dadurch einfacher, schneller oder transparenter geworden?

Mit ConAktiv konnte SCHUMA alle relevanten Prozesse in einer zentralen Lösung bündeln. Automatisierte Abläufe, beispielsweise bei der Erfassung von Pausenzeiten, sowie die zentrale Übersicht über sämtliche Projektaktivitäten sorgen heute für mehr Struktur, Transparenz und Effizienz im Arbeitsalltag.


Frage 3: Maschinenbau und Vertrieb

Wie unterstützt ConAktiv Sie heute bei der Spezifikation, Kalkulation und dem Vertrieb Ihrer Fördertechnik-Lösungen?

Besonders im Vertrieb und in der Projektierung hat sich die Zusammenarbeit deutlich verbessert. Vertriebsmitarbeiter erfassen Berichte direkt im System, während die Projektierung projektbezogen Rückfragen stellen oder fehlende Unterlagen anfordern kann. Dadurch werden Informationen schneller ausgetauscht und Missverständnisse vermieden.


Frage 4: Transparenz und Mobilität

Welche Rolle spielen Transparenz und der mobile Zugriff auf Unternehmensdaten in Ihrem Arbeitsalltag?

Ein weiterer wichtiger Vorteil ist die erhöhte Transparenz. Gerade bei komplexen Projekten sind detaillierte und jederzeit verfügbare Daten entscheidend. Dank des mobilen Zugriffs können Vertriebsmitarbeiter den aktuellen Projektstatus jederzeit einsehen und Kunden direkt Auskunft geben, ohne erst interne Rückfragen stellen zu müssen.

Frage 5: Ihr Fazit

Wenn Sie auf die Einführung von ConAktiv zurückblicken: Welche Verbesserungen haben den größten Mehrwert für SCHUMA geschaffen?

Das Fazit von SCHUMA fällt eindeutig aus: Der größte Mehrwert von ConAktiv liegt im umfassenden Überblick über alle Unternehmens- und Projektdaten. Da sämtliche Informationen in einem zentralen System zusammengeführt und von überall aus verfügbar sind, werden Wege verkürzt, Zeit gespart und die Zusammenarbeit zwischen den Abteilungen deutlich erleichtert. Weniger Rückfragen, mehr Transparenz und effizientere Prozesse schaffen einen spürbaren Nutzen im gesamten Unternehmen.

Die Erfahrungen von SCHUMA zeigen, wie eine zentrale Unternehmenssoftware dabei helfen kann, Informationsflüsse zu verbessern, Transparenz zu schaffen und Prozesse nachhaltig zu optimieren. Mit der Software ConAktiv verfügt das Unternehmen heute über eine vernetzte Plattform, die Mitarbeitende abteilungsübergreifend unterstützt und die Grundlage für eine effiziente Projektabwicklung bildet.

Lydia Schauß Keine Kommentare

Die erfolgreiche Einführung einer Business-Software beginnt lange vor der Installation

Wenn Agenturen, Beratungsunternehmen oder andere projektorientiert arbeitende Dienstleister den Umstieg von Word, Excel & Co. auf eine Business-Software planen, vergleichen sie häufig vor allem Funktionen und Preise. Aus Sicht erfahrener Berater greift das jedoch zu kurz. Entscheidend ist, ob sich die Software auch an eigene Arbeitsabläufe anpassen lässt – und ob der Anbieter Unternehmen dabei unterstützt, ihre Prozesse kritisch zu hinterfragen und sinnvoll weiterzuentwickeln.

Ein Ziel, mehrere Tools – und widersprüchliche Daten

Auch 2026 setzen zahlreiche projektorientiert arbeitenden Dienstleister noch immer auf ein Nebeneinander aus Office-Anwendungen und verschiedener Extra-Tools. Die Folge: Daten müssen mehrfach eingegeben werden, Auswertungen entstehen aus unterschiedlichen Quellen und man ist nie ganz sicher, welche Zahl gerade die aktuellste ist.

„Wenn man viele Programme benutzt, um ein Ziel zu erreichen, ist es deutlich komplexer, alle Daten aktuell zu halten“, sagt Helene Weinberger. Sie begleitet beim Mannheimer Softwareunternehmen Connectivity seit vielen Jahren Unternehmen bei der Einführung der Business-Software ConAktiv. Der Wechsel auf eine integrierte Unternehmenslösung schafft für Unternehmen eine einheitliche Datenbasis. Kunden-, Projekt- oder auch Rechnungsdaten werden ab sofort nur noch einmal erfasst und stehen anschließend überall dort im Unternehmen zur Verfügung, wo sie benötigt werden – von der Angebotsstellung über das Controlling bis zum mobilen Arbeiten unterwegs.

Dass korrekte Auswertungen dann plötzlich auf Knopfdruck verfügbar sind, sorgt bei manchen im Unternehmen zunächst für Unglauben. „Einige Kunden führen ihre bisherigen Tabellen anfangs parallel weiter und vergleichen die Ergebnisse“, berichtet Beraterin Helene Weinberger. „Sie möchten sicher sein, dass die Zahlen stimmen.“ Doch rasch verschwinden Excel-Listen und Insellösungen endgültig, weil sich in Unternehmen die Erkenntnis durchsetzt: „Jetzt haben wir alles an einem Ort. Und wenn wir die Zahlen heute ziehen, dann sind sie auch von heute.“

Eine Business-Software funktioniert nicht wie ein Textverarbeitungsprogramm

Aus Sicht der erfahrenen Beraterin entscheiden über eine erfolgreiche Software-Einführung nicht zwingend die Basis-Funktionalitäten. „Jede Business-Software bietet heute die grundlegenden Prozesse – von der Projektverwaltung bis zur Rechnungsstellung“, sagt sie. „Die entscheidende Frage ist: Wie gut lassen sich Prozesse an das eigene Unternehmen anpassen?“

Denn jedes Unternehmen arbeitet anders. Manche benötigen eigene Rechnungsnummernkreise. Angebots- oder Rechnungslayouts müssen an die Corporate Identity angepasst werden. Wieder andere haben individuelle Freigabeprozesse.

„Eine Business-Software funktioniert nicht wie ein Textverarbeitungsprogramm“, erklärt Helene Weinberger. „Ich gebe nicht einfach nur meine Daten ein und bekomme sie als Formular wieder heraus. In eine integrierte Unternehmenslösung fließen viel mehr Informationen hinein.“ Deshalb gehört für sie zur erfolgreichen Einführung vor allem die gemeinsame Analyse der Arbeitsabläufe. „Manchmal muss man dem Kunden auch helfen herauszufinden, was er eigentlich braucht“, sagt sie. Manche Wünsche lassen sich direkt über Konfigurationsmöglichkeiten umsetzen, manche entstehen erst im Gespräch oder werden gemeinsam weiterentwickelt. Oft zeigt sich dabei auch, dass ein anderer Lösungsweg den eigentlichen Bedarf besser trifft.

Bei der Business-Software ConAktiv können Anwender bestimmte Einstellungen selbst vornehmen – etwa individuelle Formularlayouts erstellen, eigene Nummernkreise anlegen oder die Oberflächen in ConAktiv Mobile anpassen. Für weitergehende Anforderungen unterstützen erfahrene Berater, bei Bedarf gemeinsam mit den Entwicklern von ConAktiv. Denn die Business-Software wurde von Connectivity in Mannheim selbst entwickelt und wird laufend, auch in Zusammenarbeit mit den mittelständischen Kunden, kontinuierlich weiterentwickelt.

Man kauft auch das Gefühl, selbst etwas machen zu können

Gerade die gemeinsame Suche mit den Unternehmen nach der passenden Lösung macht für Helene Weinberger den Reiz ihrer Arbeit aus. Seit 1998 ist sie Teil von Connectivity – zunächst als studentische Mitarbeiterin, später in der Entwicklung und heute als Beraterin. „Aus dem, was ein Kunde sagt, das herauszuhören, was er tatsächlich braucht – und dann eine Lösung zu finden, bei der er sagt: Genau das habe ich gebraucht“, beschreibt sie als den schönsten Teil ihrer Arbeit.

Unternehmen, die sich mit dem Umstieg auf eine Business-Software beschäftigen, empfiehlt sie, nicht allein auf den Lizenzpreis zu schauen. „Man sollte sich Gedanken machen: Was kann ich später selbst anpassen? Wie gut bekomme ich Hilfe, wenn ich Fragen habe? Sind Updates inklusive? Und brauche ich für jede Änderung meinen Softwareanbieter oder kann ich vieles selbst erledigen?“ Denn am Ende, so fasst sie ihre Erfahrung aus zahlreichen Softwareeinführungen zusammen, gehe es um mehr als um Software. „Man kauft nicht nur eine Software – sondern man kauft auch das Gefühl, dass man selber etwas machen kann.“

https://www.conaktiv.de

Lydia Schauß Keine Kommentare

Nach der EnEfG-Novelle: Deutschland muss Infrastruktur für Rechenzentren stärke

  • TelemaxX fordert ganzheitlichen strategischen Blick anstelle isolierter Einzelkennzahlen
  • PUE ist wichtige Messgröße – entscheidet aber nicht allein über Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit eines Rechenzentrums
  • Deutschland braucht investitionsfreundliche Rahmenbedingungen für KI und Cloud-Umgebungen

Karlsruhe, 14. Juli 2026 – Die Novelle des Energieeffizienzgesetzes (EnEfG) bringt mehr Flexibilität für Betreiber von Rechenzentren und orientiert sich stärker an europäischen Vorgaben. Für die TelemaxX Telekommunikation GmbH greift die Debatte damit jedoch zu kurz. Denn wer den Ausbau digitaler Infrastruktur langfristig sichern will, sollte Rechenzentren nicht anhand einzelner Kennzahlen bewerten, sondern ihre Gesamtleistung in den Blick nehmen. Nach Auffassung von TelemaxX ist dies angesichts des steigenden Bedarfs an Rechenleistung durch KI und Cloud Computing unverzichtbar, um die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands langfristig zu sichern.

„Deutschland diskutiert derzeit intensiv darüber, wie energieeffizient Rechenzentren sein müssen. Das ist richtig und wichtig. Aber wir dürfen dabei nicht den Fehler machen, komplexe Infrastrukturen auf eine einzige Kennzahl zu reduzieren”, sagt Jan Lange, CEO der TelemaxX Telekommunikation GmbH. „Der PUE ist ein sinnvoller Indikator – aber er entscheidet nicht darüber, ob ein Rechenzentrum nachhaltig, resilient und zukunftsfähig betrieben wird.”

Mit der Novelle des Energieeffizienzgesetzes wurden unter anderem die Definition von Rechenzentren angepasst und die Anforderungen an bestehende Anlagen praxisnäher ausgestaltet. Der PUE-Wert (Power Usage Effectiveness), der den Energieverbrauch eines Rechenzentrums ins Verhältnis zum reinen IT-Energiebedarf setzt, wurde für Bestandsanlagen angepasst. Aus Sicht von TelemaxX ist dies ein Schritt in die richtige Richtung. Entscheidend werde nun jedoch sein, wie Politik und Branche die Leistungsfähigkeit moderner Rechenzentren künftig bewerten.

Neben einer hohen Energieeffizienz seien heute zahlreiche weitere Faktoren relevant: die tatsächliche Auslastung der Infrastruktur, eine hohe Verfügbarkeit, die Integration in regionale Energie- und Wärmekonzepte, der effiziente Einsatz vorhandener Ressourcen sowie die Fähigkeit, den wachsenden Bedarf an Cloud- und KI-Anwendungen zuverlässig abzudecken.

„Ein Rechenzentrum mit einem hervorragenden PUE-Wert nützt wenig, wenn es aufgrund regulatorischer Vorgaben nicht wirtschaftlich betrieben oder nicht bedarfsgerecht ausgebaut werden kann”, so Lange. „Wer den Rechenzentrumsstandort Deutschland stärken will, sollte deshalb nicht immer neue Einzelvorgaben schaffen, sondern Rahmenbedingungen, die Innovation ermöglichen.”

Gerade mit Blick auf den stark steigenden Bedarf an Rechenleistung durch Künstliche Intelligenz, Cloud Computing und datenintensive Anwendungen werde die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zunehmend davon abhängen, wie schnell neue Kapazitäten entstehen können. Dafür brauche es planbare und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen sowie zügige Genehmigungsverfahren, so die TelemaxX.

Über die TelemaxX Telekommunikation GmbH

Die TelemaxX Telekommunikation GmbH ist Ihr erfahrener und verlässlicher Partner für hochsichere Rechenzentrumsdienstleistungen. Seit 1999 haben wir uns von der TechnologieRegion Karlsruhe aus zu einem bundesweit und international agierenden Spezialisten entwickelt. Wir betreiben vier Hochsicherheitsrechenzentren und bieten Geschäftskunden maßgeschneiderte Lösungen für Rechenzentrumsflächen, Housing und Managed Services. Ergänzt wird unser Portfolio durch klassische Telekommunikationsdienste. Mit unserer eigenen flächendeckenden Glasfaserinfrastruktur und langjährigem Expertenwissen sind wir einzigartig aufgestellt, um Ihre Anforderungen an zuverlässige und performante IT-Infrastruktur zu erfüllen – in ganz Deutschland und weltweit. Mehr unter www.telemaxx.de.

Iris Albertin Keine Kommentare

Neuer Service gewährleistet höchste Unabhängigkeit auch für stark regulierte Branchen

Wenn Datenschutz und Zuverlässigkeit zählen: Exoscale Dedicated Inference souveräne KI für den Produktivbetrieb

München, 7. Juli 2026 – Exoscale, Tochterunternehmen von A1 Digital und Anbieter einer souveränen europäischen Cloud, bietet mit „Dedicated Inference“ einen neuen Service an, der Organisationen die autonome Nutzung von KI ohne Vendor-Lock-in bietet. Kunden erhalten Zugriff auf eine serverlose, für KI optimierte Umgebung mit dedizierten NVIDIA-GPUs, die in europäischen Rechenzentren ihrer Wahl gehostet wird, ohne dass sie die dazugehörige Infrastruktur verwalten müssen. In dieser DSGVO-konformen Umgebung können sie ein KI- Modell ihrer Wahl betreiben und jederzeit nach Bedarf hoch- oder herunterskalieren.

 

„Dedicated Inference ist besonders geeignet für Teams, die den Schritt von der Experimentierphase in die Produktionsphase vollziehen möchten, ohne eine eigene KI-Plattform aufbauen und betreiben zu müssen“, erläutert Antoine Coetsier, COO von Exoscale. „Das ‚Dedicated‘ in ‚Dedicated Inference‘ nehmen wir sehr ernst: Die Daten und Tokens der Kunden teilen die Hardware nicht mit anderen Cloud-Nutzern. So profitieren sie von konstantem Durchsatz und extrem niedrigen Latenzen. Die Isolierung reicht bis tief in die Logs und den GPU- Speicher hinein, was maximalen Datenschutz garantiert.“

 

Mit Dedicated Inference übernimmt Exoscale das gesamte Management der Infrastruktur von der Skalierung bis hin zu den Updates im Hintergrund und bietet Entwicklern eine vertraute, OpenAI-kompatible Programmierschnittstelle. Weil der gesamte Betrieb in europäischen Rechenzentren stattfindet, unterliegt die Datenverarbeitung den strengen Vorgaben sowohl der DSGVO als auch des revDSG, wodurch sich der Service auch ideal für hochregulierte Branchen eignet. Die Abrechnung erfolgt dabei nicht unvorhersehbar gemäß Tokeninput und Tokenverbrauch, sondern transparent und sekundengenau auf Basis der bereitgestellten Hardware-Ressourcen. Darüber hinaus profitieren Nutzer von der Performance der neuesten NVIDIA-GPU-Generationen und einer in den SLA gewährleisteten Verfügbarkeit von 99,95 Prozent.

 

IT-Abteilungen, Data Scientists oder Business Application Owner können ein KI-Modell auf der weltweit meistgenutzten KI-Kollaborationsplattform Hugging Face auswählen und in ihrer dedizierten Dedicated Inference Umgebung auf Exoscale nutzen. Hierzu müssen sie lediglich auf die Modell-ID eines öffentlichen, geschützten (gated) oder privaten Modells auf dem Hugging Face Hub verweisen. Anschließend instanziiert Exoscale das geladene Modell auf dedizierten NVIDIA-Grafikkarten (GPUs) und stellt es dem Kunden sicher über eine OpenAI-kompatible Schnittstelle zur Verfügung.

 

„Das LLM ist das Rückgrat unserer Pipeline. Daher sind Zuverlässigkeit, Sicherheit und Kontrolle unverzichtbar“, erklärt Géraud de Laval, Mitgründer von Recarta, einem führenden Anbieter für digitale Datenextraktion und -aufbereitung in der institutionellen Immobilienverwaltung. „Exoscale Dedicated Inference bietet uns genau das: eine vollständig verwaltete, DSGVO- konforme Umgebung mit der von uns benötigten Skalierbarkeit ohne die Risiken gemeinsam genutzter Ressourcen. Keine störenden Nachbarn, keine unvorhersehbare Leistung und keine erzwungenen Leistungsengpässe – sondern eine stabile, transparente Infrastruktur, in der wir die volle Kontrolle über unsere Modelle, die Nutzung und die Release-Zyklen behalten. Für unsere Kunden bedeutet das den Einsatz von Open-Source-LLMs ohne Hintertüren, eine absolut sichere Datenisolierung und die Gewissheit, dass ihre kritischen Arbeitsabläufe nicht durch externe Faktoren gestört werden.“

 

Iris Albertin Keine Kommentare

Flörsheimer IT-Unternehmer international ausgezeichnet – mit einer Botschaft für den Mittelstand vor Ort

Ein Unternehmer aus Flörsheim am Main hat international für Aufmerksamkeit gesorgt: Naveed Ahmad, Gründer und Geschäftsführer der hier ansässigen Insivio IT GmbH, wurde beim Internationalen Speaker Slam in Mastershausen mit einem Award ausgezeichnet. 

Vor rund 140 Zuschauern aus verschiedenen Ländern sprach Ahmad über ein Problem, das er aus seiner über 25-jährigen Laufbahn in der IT-Branche kennt – und das auch viele Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet betrifft: IT wirdoft als reine Kostenstelle verwaltet, statt als strategisches Werkzeug für Wachstum genutzt zu werden. Gerade Unternehmen ohne eigene IT-Abteilung, mit ausgelasteten Teams oder ohne Spezialwissen etwa im BereichKünstliche Intelligenz tun sich schwer, digitale Vorhaben überhaupt anzugehen. 

Genau hier setzt Ahmads in Flörsheim ansässiges Unternehmen an. Insivio verbindet deutsche Projektsteuerung mit einem internationalen Netzwerk aus IT- und KI-Experten und begleitet regionale Unternehmen von der Beratungbis zur Umsetzung digitaler Projekte. „Die Hürde ist oft nicht die Technologie selbst, sondern die Denkweise”, sagt Ahmad. „IT wird als reiner Kostenfaktor verwaltet, anstatt als strategisches Werkzeug für die Zukunft gestaltet zuwerden.” 

Dass die Botschaft ankommt, zeigte sich unmittelbar: Im Anschluss an seinen Vortrag ergaben sich mehrere aufschlussreiche Gespräche mit Zuhörer:innen – darunter auch konkrete Anfragen. Für Ahmad ein Beleg dafür, wie großder Bedarf an Orientierung bei IT- und Digitalisierungsthemen im Mittelstand ist, auch direkt vor der eigenen Haustür. 

Der Erfolg in Mastershausen bleibt nicht ohne Folgen: Ahmad wurde im Anschluss bereits als Speaker für den internationalen Expertenkongress im August in New York gebucht – ein Flörsheimer Unternehmer also demnächst auchauf internationalem Parkett. 

Über Insivio IT GmbH:

Die Insivio IT GmbH mit Sitz in Flörsheim am Main verbindet deutsche Projektsteuerung mit einem internationalen Netzwerk aus IT- und KI-Experten. Das Unternehmen unterstützt vor allem Unternehmen im Rhein-Main-Gebiet, die keine eigene IT-Abteilung haben, deren IT-Team ausgelastet ist oder denen Spezialexpertise fehlt – von der Beratung bis zur Umsetzung, als deutscher Vertragspartner und mit bis zu 50 Prozent Kostenersparnis durch skalierbareTeams.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

Digitale Transformation, KI und Innovation: CyberForum stärkt den Zukunftsstandort Karlsruhe

Karlsruhe, Juni 2026. Künstliche Intelligenz, digitale Souveränität, Startup-Dynamik und Fachkräftesicherung: Das CyberForum bestätigt seine Positionierung als wichtige Plattform für die technologische und wirtschaftliche Zukunft der TechnologieRegion Karlsruhe. Bei der Mitgliederversammlung am 25. Juni machte das Netzwerk deutlich, wohin die Reise geht – mit einem klaren Fokus auf KI, Innovation, neue Wachstumsfelder und den aktiven Aufbau einer digital vernetzten Gesellschaft.

„Die praktische Anwendung der KI beschleunigt sich weiter. Wer 2026 noch mit der Geschwindigkeit von 2025 arbeitet, fällt bereits zurück. Das Netzwerk des CyberForum wird immer wichtiger, um Schritt zu halten“, sagt CyberForum-Vorstandsvorsitzender Matthias Hornberger. Diese Dynamik prägt inzwischen nahezu alle Aktivitäten des Netzwerks – von Künstlicher Intelligenz über Fachkräftesicherung bis hin zu Innovation und Gründung.

„Die digitale Transformation ist längst mehr als ein Technologiethema. Sie verändert Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft grundlegend. Gerade durch KI erleben wir eine enorme Beschleunigung, aber auch große Chancen. Unsere Aufgabe ist es, diese Entwicklung aktiv mitzugestalten und Unternehmen, Startups und Talente dabei zu unterstützen“, betont CyberForum-Geschäftsführer David Hermanns.
 Diese Entwicklung wird auch extern bestätigt: Im Rahmen des Exzellenzprogramms go-cluster des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz wurde das CyberForum vom European Secretariat for Cluster Analysis (ESCA) mit dem Silber-Label ausgezeichnet. Die Zertifizierung zählt zu den wichtigsten Qualitätsnachweisen für Clusterorganisationen in Europa.

Vom Konzept zum Erfolgsmodell – ein Plan geht auf

Besonders sichtbar wird diese Entwicklung inzwischen am Smart Production Park in Karlsruhe. Der gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung aufgebaute Innovationscampus rund um Digitalisierung, KI und moderne Produktion hat die angestrebte Zielauslastung erreicht und entwickelt sich zunehmend zu einem der sichtbarsten Innovationsstandorte der Region. Startups, Technologieunternehmen und Forschung arbeiten dort Tür an Tür an den Technologien von morgen.

Die KI-Welle erreicht die Praxis

Parallel dazu baut das CyberForum seine Aktivitäten im Bereich Künstliche Intelligenz massiv aus. Mit dem KI-Innovation Lab hat sich eine Anlaufstelle für Unternehmen etabliert, die KI-Projekte schneller, praxisnaher und strategischer umsetzen wollen – von ersten Potenzialanalysen über Fördermittel bis hin zur konkreten Implementierung durch einen passgenauen Experten aus dem Mitgliederpool des CyberForum. Gleichzeitig arbeitet das Netzwerk am Aufbau einer eigenen KI-Expertendatenbank, die Unternehmen künftig gezielt mit passenden Spezialist:innen und Umsetzungspartnern vernetzen soll. Mit Code.KI.Karlsruhe wurde zudem eine Fokusgruppe als neue Special Interest Group geschaffen, die sich gezielt den tiefgreifenden Veränderungen von KI in der Softwareentwicklung widmet.
Auch Karlsruhe selbst wird als Innovationsstandort immer sichtbarer. Mit Formaten wie der KI-Connect sowie dem InnovationFestival @karlsruhe.digital und der Bunten Nacht der Digitalisierung schafft das CyberForum gemeinsam mit Partnern gezielt Räume für Austausch, Vernetzung und neue Kooperationen. Während die KI-Connect Unternehmen, Forschung und Startups rund um konkrete KI-Anwendungen zusammenbringt, bietet das InnovationFestival im Rahmen der Initiative karlsruhe.digital – gemeinsam mit der Stadt Karlsruhe organisiert – digitalen Innovationen „Made in Karlsruhe“ eine Bühne. Gleichzeitig bleibt auch das vom Bundesforschungsministerium geförderte Kompetenzzentrum KARL der Region erhalten. Das Projekt hat sich in den vergangenen Jahren als wichtige Brücke zwischen Forschung und Praxis etabliert und zahlreiche Unternehmen beim Einstieg in die Künstliche Intelligenz unterstützt. Nach dem offiziellen Projektende im März 2026 werden zentrale Aktivitäten und Netzwerke fortgeführt und weiterentwickelt.

Der Kampf um Talente wird zur Zukunftsfrage

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Thema Fachkräftesicherung. Mit dem Projekt bits@work unterstützt das CyberForum kleine und mittelständische Unternehmen dabei, Ausbildung, Nachwuchsgewinnung und modernes Ausbildungsmanagement neu zu denken. Gleichzeitig baut das Projekt Open IT seine Aktivitäten deutlich aus: Dank einer Verdoppelung des Budgets bei gleichzeitig verdoppelten Zielzahlen können künftig deutlich mehr internationale IT-Fachkräfte auf ihrem Weg in den regionalen Arbeitsmarkt begleitet werden.
Gemeinsam mit der KI-Allianz Baden-Württemberg und der Fachkräfteallianz Baden-Württemberg arbeitet das CyberForum zudem an einem landesweiten Zukunftsprojekt, das zeigt, wie KI bereits heute konkret zur Fachkräftesicherung beitragen kann. In hochwertig produzierten Video-Porträts werden Unternehmen und Organisationen aus Baden-Württemberg begleitet, die KI erfolgreich einsetzen – etwa zur Entlastung von Mitarbeitenden, für effizientere Prozesse oder zur besseren Nutzung von Wissen und Ressourcen.

Aus Gründungen werden Wachstumsunternehmen

Auch das Thema Gründung gewinnt weiter an Dynamik. Allein im Jahr 2025 begleitete das CyberLab, der Startup-Accelerator im CyberForum, 60 technologieorientierte Gründungen und baut damit seine Rolle als eine der wichtigsten Startup-Schmieden des Landes weiter aus. Die Teams kommen insbesondere aus Zukunftsfeldern wie KI, IT-Sicherheit, Software und Smart Production. Wie erfolgreich sich diese Unternehmen entwickeln, zeigen Beispiele aus dem Netzwerk: Während FINDIQ eine Finanzierung über vier Millionen Euro einwerben und die Expansion in die USA vorantreiben konnte, sicherte sich Nesto in einer Series-A-Finanzierungsrunde elf Millionen Euro Wachstumskapital. Gleichzeitig entwickelt sich das landesweite EXI-Format „TeamUp“ zu einer wichtigen Plattform für Gründer und Co-Founder-Matching in Baden-Württemberg. Hinzu kommt die starke Entwicklung im Bereich Startup-Finanzierung: Als Betreuungspartner des Landesprogramms Start-up BW Pre-Seed verzeichnete das CyberLab 2025 das erfolgreichste Jahr seiner Geschichte. Von 26 Bewerbungen erhielten 13 Teams eine Förderzusage, insgesamt wurden 2,56 Millionen Euro an Frühphasenfinanzierung für junge Tech-Unternehmen bewilligt.

Digitale Souveränität als Schlüsselfrage

 Auch neue strategische Zukunftsfelder rücken stärker in den Fokus. Mit der Initiative Sicherheit & Verteidigung in der TRK (ISV) schafft das CyberForum eine Plattform für Austausch, Vernetzung und gemeinsame Projekte rund um Defence Tech, Sicherheitstechnologien und innovationsgetriebene Zukunftsthemen.
Eine Arbeitsgruppe aus dem Steuerkreis der Initiative karlsruhe.digital erarbeitet derzeit zudem ein Manifest zur digitalen Souveränität. „Die digitale Souveränität wird zur strategischen Kernfrage für die Region, das Land und ganz Europa. Das CyberForum wird alles tun, um diesen für uns alle kritischen Prozess zum Erhalt von Unabhängigkeit und Wahlfreiheit in Fragen der technischen Infrastruktur zu unterstützen“, sagt Vorstandsvorsitzender Matthias Hornberger.

Die Zukunft beginnt im Klassenzimmer

Gleichzeitig treibt das Netzwerk die nächste Generation technologischer Bildung voran. Die technika | Karlsruher Technik-Initiative begeistert inzwischen wöchentlich rund 3.300 Kinder und Jugendliche für Technik, Informatik und Naturwissenschaften und unterstützt 221 Schulen und außerschulische Lernorte mit Material, Know-how und praxisnahen Formaten. Nach ersten Expansionen über Baden-Württemberg hinaus wird der deutschlandweite Ausbau nun weiter vorangetrieben.
„Wir bündeln unsere Kräfte heute stärker auf Zukunftsthemen, bei denen wir für die Region wirklich Wirkung entfalten können – von KI über Fachkräftesicherung bis hin zu Innovation und Gründung. Wir wollen die nächste Transformationsstufe aktiv mitgestalten“, so Hermanns.

Neue Köpfe für die nächste Phase

Personell stellt sich auch der Vereinsvorstand für die kommenden Jahre neu auf: Gerda Frank verabschiedet sich nach langjährigem Engagement als Schatzmeisterin und geschäftsführender Vorstand aus dem Gremium, um bewusst der nächsten Generation Platz zu machen. Ihre Nachfolge übernimmt Iris Schwenk (HQS Group) als neue Schatzmeisterin. Markus Hennig wechselt vom geschäftsführenden in den erweiterten Vorstand. Neu in den geschäftsführenden Vorstand rückt Robert Szilinski nach, Gründer und Vorstandsvorsitzender von esentri. Neu in den erweiterten Vorstand gewählt wurden außerdem Corinna Jahn (adjusted ventures), Dirk Schweinberger (tech-solute), Bernd Vermaaten (solute/billiger.de) sowie Andreas Mörder (INIT). Raphael Bächle (ehemals TelemaxX) scheidet aus dem erweiterten Vorstand aus. Sven Schmidt-Rohr scheidet ebenfalls aus und übernimmt künftig die Rolle des Sprechers des Vorstands für das Thema Sicherheit und Verteidigung, eine neue Initiative im CyberForum.
Iris Albertin Keine Kommentare

NIS2 und Cyber Resilience Act: Dem Mittelstand fehlen die Security-Fachkräfte – und wie geförderte Weiterbildung die Lücke schließt

Zwei europäische Regelwerke verändern gerade, was Cybersicherheit für den deutschen IT-Mittelstand bedeutet. Die NIS2-Richtlinie macht sie zur Pflicht der Unternehmensleitung, der Cyber Resilience Act macht sie zur Eigenschaft jedes digitalen Produkts. Beide setzen etwas voraus, das vielen Betrieben fehlt: ausreichend qualifizierte Sicherheitsfachkräfte. Das eigentliche Nadelöhr bei der Umsetzung ist also nicht das fehlende Problembewusstsein – es ist das fehlende Personal. Wer das früh erkennt, kann aus einer Pflicht einen Vorsprung machen.

 

NIS2: Cybersicherheit wird zur Chefsache – im Wortsinn

NIS2 (Richtlinie (EU) 2022/2555) erweitert den Kreis der regulierten Unternehmen massiv. Wo zuvor nur einige tausend KRITIS-Betreibende im Fokus standen, fallen künftig schätzungsweise rund 29.000 deutsche Unternehmen unter die Regelung. Betroffen sind „wesentliche” und „wichtige” Einrichtungen aus einer langen Liste von Sektoren – von Energie, Verkehr und Gesundheit über digitale Infrastruktur bis zu Teilen des verarbeitenden Gewerbes –, in der Regel ab 50 Beschäftigten oder zehn Millionen Euro Umsatz.

Neu sind nicht nur konkrete Anforderungen an das Risikomanagement und kurze Meldefristen bei Sicherheitsvorfällen. Entscheidend für Geschäftsführungen ist vor allem die persönliche Verantwortung der Leitungsebene: Die Unternehmensführung muss die Sicherheitsmaßnahmen genehmigen und überwachen – und sie ist ausdrücklich verpflichtet, sich selbst regelmäßig schulen zu lassen und Schulungen im Unternehmen zu fördern. Cybersicherheit ist mit NIS2 also keine reine IT-Frage mehr, sondern eine dokumentierte Führungsaufgabe.

Ein Hinweis zur Lage in Deutschland: Die nationale Umsetzung über das NIS2-Umsetzungsgesetz hat sich verzögert. Unabhängig vom genauen Inkrafttreten ist Abwarten keine Strategie – die Pflichten greifen mit dem nationalen Gesetz, und der Aufbau von Kompetenz und Prozessen braucht ohnehin Vorlauf.

Cyber Resilience Act: Sicherheit als Produktmerkmal

Während NIS2 auf Organisationen zielt, nimmt der Cyber Resilience Act (Verordnung (EU) 2024/2847) die Produkte ins Visier. Betroffen ist, wer „Produkte mit digitalen Elementen” herstellt, importiert oder vertreibt – also Software, vernetzte Hardware und IoT-Geräte. Genau hier sitzt ein großer Teil des IT-Mittelstands.

Der CRA verlangt Sicherheit „by design”: durchdachte Sicherheitsarchitektur, ein funktionierendes Schwachstellenmanagement über den Produktlebenszyklus und eine CE-Kennzeichnung als Konformitätsnachweis. Die Verordnung ist seit Dezember 2024 in Kraft; die Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen greifen ab Herbst 2026, die vollständigen Anforderungen ab Ende 2027. Das klingt nach viel Zeit – ist es aber nicht, wenn man bedenkt, dass sichere Entwicklung in Teams und Prozessen verankert sein muss, bevor das erste konforme Produkt auf den Markt kommt.

Das eigentliche Nadelöhr: der Fachkräftemangel IT

Beide Regelwerke setzen Menschen voraus, die wissen, was sie tun. Und genau die sind knapp. Der Fachkräftemangel in der IT ist seit Jahren strukturell: Der Branchenverband Bitkom bezifferte die Zahl der offenen IT-Stellen zuletzt auf rund 149.000 – mit der IT-Sicherheit als einem der am stärksten betroffenen Felder.

Für den Mittelstand bedeutet das eine unbequeme Wahrheit: Man kann sich aus dieser Lücke nicht einfach herauskaufen. Die fertig ausgebildeten Security-Spezialist:innen sind schlicht nicht in ausreichender Zahl auf dem Markt, und im Gehaltswettbewerb um die wenigen Verfügbaren ziehen kleinere Unternehmen gegen Konzerne meist den Kürzeren. Wer seine NIS2- und CRA-Pflichten allein über Neueinstellungen lösen will, wartet im Zweifel lange – und teuer.

Aufbauen statt abwerben: Weiterbildung als realistischer Weg

Die schnellere und nachhaltigere Antwort für viele Betriebe liegt im eigenen Haus. Eine Fachkraft aus der IT-Administration, die Ihre Systeme bereits kennt, lässt sich gezielter und schneller zur Sicherheitsverantwortlichen entwickeln, als sich eine externe Fachkraft finden und einarbeiten lässt. Genau dafür gibt es strukturierte IT-Sicherheit Weiterbildung: Sie schließt die Lücke zwischen vorhandenem IT-Wissen und den spezifischen Security-Kompetenzen, die NIS2 und CRA verlangen.

Wichtig ist dabei ein anerkannter Maßstab. Zertifizierungen wie ein IHK-Zertifikat oder eine international anerkannte PECB-Zertifizierung – etwa auf Basis der ISO/IEC 27001 – belegen ein solides Sicherheitsfundament, das Arbeitgeber:innen, Kund:innen und Prüfer:innen gleichermaßen einordnen können. Eine fundierte Cybersecurity-Weiterbildung mit einem solchen Abschluss macht aus interessierten Mitarbeitenden Fachkräfte, die Risiken im Alltag erkennen und Maßnahmen umsetzen – statt dass dieses Wissen an einer einzigen, schwer ersetzbaren Person hängt.

Wie der Staat die Qualifizierung Beschäftigter fördert

Vielen Arbeitgeber:innen ist nicht bewusst, dass die staatliche Weiterbildungsförderung nicht nur Arbeitslosen offensteht. Über das Qualifizierungschancengesetz (§ 82 SGB III) fördert die Agentur für Arbeit gezielt die Weiterbildung von Beschäftigten – durch Zuschüsse zu den Lehrgangskosten und zum Arbeitsentgelt für die Zeit der Qualifizierung. Die höchsten Förderquoten gelten dabei für kleine Unternehmen, für die ein erheblicher Teil der Kosten übernommen werden kann.

Voraussetzung ist im Kern, dass die Weiterbildung Kompetenzen über reine arbeitsplatzbezogene Anpassungen hinaus vermittelt und bei AZAV-zertifizierten Anbietenden mit zugelassener Maßnahme stattfindet. Damit wird aus dem Kostenpunkt „Weiterbildung” eine kofinanzierte Investition – und die NIS2-Pflicht zur Schulung lässt sich erfüllen, ohne das Budget allein zu belasten. Die konkreten Quoten und Bedingungen klärt man am besten direkt mit der zuständigen Arbeitsagentur.

In drei Schritten beginnen

Der Einstieg muss kein Großprojekt sein. Drei Schritte reichen für den Anfang:

  1. Lücken ermitteln. Klären Sie, welche Pflichten aus NIS2 und – falls Sie Produkte entwickeln – aus dem Cyber Resilience Act für Sie gelten und welche Kompetenzen im Team dafür heute fehlen.
  2. Passende Weiterbildung wählen. Setzen Sie auf AZAV-zertifizierte Anbietende und einen anerkannten Abschluss. Eine praxisnahe Cybersecurity-Weiterbildung etwa mit dem Ziel eines IHK-Zertifikats oder einer PECB-Zertifizierung baut genau das Fundament auf, das die neuen Regelwerke voraussetzen.
  3. Förderung beantragen. Prüfen Sie über die Agentur für Arbeit die Förderung nach dem Qualifizierungschancengesetz, bevor die Maßnahme startet.

Fazit

NIS2 und der Cyber Resilience Act verschwinden nicht wieder, und der Fachkräftemangel in der IT löst sich auf dem Arbeitsmarkt nicht von selbst. Wer darauf wartet, fertige Spezialist:innen einzustellen, gerät doppelt unter Druck. Unternehmen, die stattdessen Sicherheitskompetenz im eigenen Team aufbauen – staatlich mitfinanziert und an anerkannten Abschlüssen ausgerichtet –, erfüllen nicht nur ihre Pflichten. Sie machen aus einer regulatorischen Last einen echten Wettbewerbsvorteil. Der wichtigste Schritt ist jetzt anzufangen.

Unternehmensprofil

Cybersteps ist ein Berliner Bildungsanbieter für praxisnahe Cybersecurity-Weiterbildung. Wir qualifizieren Quereinsteiger:innen und IT-Fachkräfte zu gefragten Security-Spezialist:innen – AZAV-zertifiziert, staatlich förderfähig und ausgerichtet auf anerkannte Abschlüsse wie IHK-Zertifikate und PECB-Zertifizierungen. Damit unterstützen wir den Mittelstand dabei, dem Fachkräftemangel mit eigenem, intern aufgebautem Sicherheits-Know-how zu begegnen und Anforderungen wie NIS2 und den Cyber Resilience Act aus eigener Kraft zu erfüllen.

Kontakt

Stefan Pezulat, Geschäftsführer, Berlin · info@cybersteps.de · +49 30 585823080

Iris Albertin Keine Kommentare

Skalierbare Geschäftsmodelle im Mittelstand neu denken

Die Anforderungen an kleine und mittelständische Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren grundlegend verändert. Märkte sind dynamischer geworden, Kunden informierter und der Wettbewerb zunehmend digital geprägt. In diesem Umfeld gewinnt ein Thema massiv an Bedeutung: die Skalierbarkeit von Geschäftsmodellen.

Während Wachstum früher häufig bedeutete, mehr Personal einzustellen und Strukturen auszubauen, steht heute eine andere Frage im Mittelpunkt: Wie lässt sich ein Unternehmen so entwickeln, dass es wachsen kann, ohne dass Aufwand und Kosten im gleichen Verhältnis steigen?

Gerade im IT- und technologiegetriebenen Mittelstand wird diese Frage zunehmend zur strategischen Notwendigkeit.

Warum viele Geschäftsmodelle an ihre Grenzen stoßen

Viele kleine und mittelständische Unternehmen sowie Selbstständige und Freiberufler verfügen über qualitativ hochwertige Leistungen, langjährige Kundenbeziehungen und fundiertes Fachwissen. Dennoch stoßen sie beim Wachstum häufig an strukturelle Grenzen.

Typische Ursachen sind:

  • individuell erbrachte Leistungen ohne klare Standardisierung
  • Abhängigkeit von einzelnen Schlüsselpersonen
  • fehlende Prozessdokumentation
  • unklare Verantwortlichkeiten

Diese Faktoren führen dazu, dass Wachstum zwar möglich ist, aber mit zunehmender Komplexität einhergeht. Die Organisation wird langsamer, ineffizienter und schwer steuerbar.

In der Praxis entsteht dadurch häufig ein Zustand, in dem Unternehmen operativ stark ausgelastet sind, ohne nachhaltig zu wachsen.

Skalierbarkeit beginnt mit Klarheit

Ein skalierbares Geschäftsmodell zeichnet sich in erster Linie durch Klarheit aus.

Unternehmen müssen präzise definieren:

  • welche Zielgruppe sie adressieren
  • welches konkrete Problem sie lösen
  • wie ihr Angebot strukturiert ist
  • über welche Prozesse Kunden gewonnen werden

Besonders entscheidend ist die Fokussierung. Unternehmen, die versuchen, mehrere Zielgruppen parallel zu bedienen oder ein breites Leistungsspektrum anzubieten, verlieren an Effizienz und Wiederholbarkeit.

Skalierung entsteht nicht durch Vielfalt, sondern durch gezielte Spezialisierung.

Standardisierung als Grundlage für Wachstum

Ein zentraler Hebel für skalierbare Geschäftsmodelle ist die Standardisierung von Prozessen.

Das betrifft insbesondere:

  • Vertriebsabläufe
  • Projekt- und Leistungserbringung
  • interne Kommunikation
  • Kundenbetreuung

Ziel ist es, wiederholbare Strukturen zu schaffen, die unabhängig von einzelnen Personen funktionieren.

Dabei geht es nicht darum, Individualität vollständig auszuschließen, sondern darum, klare Rahmenbedingungen zu definieren. Diese ermöglichen es, Qualität zu sichern und gleichzeitig Effizienz zu steigern.

Unternehmen, die ihre Prozesse systematisieren, schaffen die Grundlage dafür, Wachstum planbar zu gestalten.

Digitalisierung als strategischer Enabler

Technologie spielt eine entscheidende Rolle bei der Umsetzung skalierbarer Geschäftsmodelle.

Digitale Systeme ermöglichen:

  • transparente und messbare Vertriebsprozesse
  • automatisierte Leadgenerierung und Qualifizierung
  • strukturierte Kundenkommunikation
  • datenbasierte Entscheidungsgrundlagen

Gerade im IT-Mittelstand sind diese Möglichkeiten vorhanden, werden jedoch häufig nicht vollständig ausgeschöpft. Der Einsatz einzelner Tools ersetzt keine durchdachte Systemarchitektur.

Entscheidend ist, dass digitale Lösungen in ein übergeordnetes Geschäftsmodell integriert werden. Erst dann entfalten sie ihre volle Wirkung.

Die veränderte Rolle des Unternehmers

Ein weiterer zentraler Faktor ist die Rolle des Unternehmers selbst.

In vielen mittelständischen Unternehmen ist der Inhaber stark in operative Prozesse eingebunden. Entscheidungen, Kundenbeziehungen und strategische Themen laufen häufig zentral über eine Person.

Für echte Skalierung ist jedoch ein Perspektivwechsel erforderlich.

Unternehmer müssen sich zunehmend als Systemgestalter verstehen:

  • Prozesse definieren statt operativ eingreifen
  • Verantwortung übertragen statt kontrollieren
  • Strukturen schaffen statt Einzelprobleme lösen

Dieser Wandel ist eine der größten Herausforderungen, gleichzeitig aber eine zentrale Voraussetzung für nachhaltiges Wachstum.

Praxisbezug: Skalierung im digitalen Umfeld

Besonders im technologiegetriebenen Mittelstand zeigt sich, dass skalierbare Modelle dort entstehen, wo Prozesse konsequent vereinfacht und digitalisiert werden.

Beispiele dafür sind:

  • standardisierte Dienstleistungsangebote mit klarer Positionierung
  • automatisierte Vertriebsprozesse über digitale Kanäle
  • klar definierte Leistungsbausteine statt individueller Einzelprojekte

Diese Ansätze ermöglichen es, Wissen und Prozesse zu vervielfältigen und unabhängig von einzelnen Personen zu machen.

Fazit: Skalierung ist ein Strukturthema

Skalierbare Geschäftsmodelle entstehen nicht durch Zufall oder einzelne Maßnahmen. Sie sind das Ergebnis klarer Entscheidungen, strukturierter Prozesse und eines konsequenten Fokus auf Wiederholbarkeit und Effizienz.

Für mittelständische Unternehmen liegt darin eine entscheidende Chance. Wer sein Geschäftsmodell frühzeitig systematisiert und digital denkt, schafft die Grundlage für nachhaltiges Wachstum – unabhängig von Marktveränderungen und steigenden Anforderungen.

Unternehmensprofil

Hakan Ersu und die Ersu Consulting GmbH unterstützen B2B-Unternehmen, IT- und SaaS-Anbieter beim Aufbau skalierbarer Geschäftsmodelle sowie strukturierter Vertriebs- und Marketingprozesse mit Fokus auf Digitalisierung, KI und nachhaltiges Wachstum.

Kontakt

Hakan Ersu
Gründer & Geschäftsführer
Langenhagen
hakan@ersuconsulting.de

Iris Albertin Keine Kommentare

TUXEDO BM15 Gen1 – Das Linux-Notebook mit Smartcard-Reader

Mit dem neuen TUXEDO BM15 Gen1 erweitert TUXEDO sein Portfolio um ein vielseitiges Business-Notebook für Unternehmen, Behörden und anspruchsvolle Privatanwender. Besonderes Highlight ist der integrierte Smartcard-Reader, der eine sichere Authentifizierung in Firmennetzwerken, beim Online-Banking oder für digitale Signaturen ermöglicht.

Neben dem Smartcard-Reader überzeugt das 15,6-Zoll-Notebook mit einem integrierten 4G-LTE-Modul für mobiles Arbeiten, einem von außen wechselbaren Akku sowie moderner Konnektivität inklusive Thunderbolt 4, LAN und Wi-Fi 7. Für die nötige Leistung sorgt ein effizienter Intel Core 5 120U Prozessor mit bis zu 64 GB DDR5-Arbeitsspeicher.

Das nur 1,8 kg leichte Linux-Notebook kombiniert hohe Mobilität mit einem hellen 400-Nits-Display und wartungsfreundlichem Design. Damit ist das TUXEDO BM15 die ideale Wahl für alle, die Wert auf Sicherheit, Flexibilität und Linux-Kompatibilität legen.

Mehr dazu hier

Isabel Weyerts Keine Kommentare

Geschäftsentwicklung 2025: TelemaxX mit starkem Jahresergebnis

  • Umsatz von 41,8 Mio. €, Ergebnis vor Steuern (EBT) in 2025 bei 1,7 Mio. €.
  • Erfolgreiche Transformation mit Fokus auf Hosting- und Cloud-Lösungen sowie Effizienzsteigerung

 

Karlsruhe, 12. Mai 2026 – Die TelemaxX Telekommunikation GmbH hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn vor Steuern (EBT) von 1,7 Millionen Euro abgeschlossen. Dabei ist auch ein Umsatzwachstum auf nunmehr 41,8 Millionen Euro zu verzeichnen. Stärkster Wachstumsfaktor war das Cloud-Geschäft (+39 %). Zu der positiven Entwicklung hat maßgeblich eine strategische Neuausrichtung beigetragen, die der Betreiber von vier Hochleistungsrechenzentren in die Wege geleitet hat.

 

„Die Transformation der TelemaxX zeigt Wirkung: Unsere starke Geschäftsentwicklung basiert in erster Linie auf einer klaren Fokussierung auf Cloud-Angebote und Managed Services. Elementar war auch die Tatsache, dass uns eine deutliche Effizienzsteigerung gelungen ist. Mein Dank gilt unseren Mitarbeitern für ihren hohen Einsatz und meinen Kollegen in der Geschäftsleitung für die starke Zusammenarbeit beim Turnaround,” sagt TelemaxX CEO Jan Lange.

 

Das Geschäftsjahr 2025 im Überblick:

  • Umsatzwachstum: Die Umsatzerlöse liegen bei 41,8 Mio. € (+1,2 % im Vergleich zum Vorjahr).
  • Ergebnis: Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich deutlich auf +1,7 Mio. €.
  • Kostensenkung: Die operativen Kosten wurden signifikant um 2,0 Mio. € (4,7 %) reduziert.
  • Wachstumstreiber: Besonders starke Zuwächse verzeichneten der Cloud-Bereich (+39 %) sowie das Managed Hosting (+15 %). Auch eine neue Internet Service Plattform (ISP), mit der Versorgungsunternehmen ihre Glasfasernetze vermarkten können, steuerte bereits im ersten Jahr 0,5 Mio. € zum Umsatz bei.

 

Zentrale Hebel der Transformation waren drei Parameter:

  • Fokus auf das Kerngeschäft: Die TelemaxX setzt auf eine konsequente „Datacenter First“-Strategie. Sämtliche Initiativen werden auf diesen Kernbereich hin ausgerichtet.
  • Effizienzsteigerung: Eine strukturelle Optimierung mit Neuordnung der Geschäftsbereiche geht einher mit der Reorganisation des Einkaufs und einem verbesserten Kosten-Management. Darüber hinaus werden durch zielgenauen KI-Einsatz Standardprozesse automatisiert.
  • Vertrieb: Eine vollständige Restrukturierung des Vertriebs legt die Grundlage für starkes Neukundengeschäft und Bestandskundenentwicklung.

 

Erfolgsfaktoren und Ausblick auf Entwicklung bis 2030

Hinter den Geschäftszahlen der TelemaxX steht ein umfassender Transformationsprozess, dessen Kern die strategische Verknüpfung von Glasfaserinfrastruktur, Rechenzentrumsleistungen und Cloud-Lösungen bildet. Getragen wurde diese Entwicklung durch eine neue Geschäftsleitung: Jan Lange hatte 2025 die Rolle des alleinigen Geschäftsführers und CEO übernommen. Im weiteren Verlauf wurden Vitus Greifenegger als Chief Commercial Officer, Jörg Mügge als Chief Technical Officer und Markus Passau als Chief Sales Officer berufen. Alle Geschäftsleitungsmitglieder verfügen über langjährige Management-Erfahrung in der TK- & IT-Branche. Mit der wiedergewonnenen wirtschaftlichen Stärke verfolgt die TelemaxX eine skalierbare Wachstumsagenda: Ziel ist es, bis zum Jahr 2030 einen Umsatz von über 50 Mio. Euro mit einem deutlich zweistelligen Gewinn (EBT) zu erreichen.

 

Über die TelemaxX Telekommunikation GmbH

Die TelemaxX Telekommunikation GmbH ist Ihr erfahrener und verlässlicher Partner für hochsichere Rechenzentrumsdienstleistungen. Seit 1999 haben wir uns von der TechnologieRegion Karlsruhe aus zu einem bundesweit und international agierenden Spezialisten entwickelt. Wir betreiben vier Hochsicherheitsrechenzentren und bieten Geschäftskunden maßgeschneiderte Lösungen für Rechenzentrumsflächen, Housing und Managed Services. Ergänzt wird unser Portfolio durch klassische Telekommunikationsdienste. Mit unserer eigenen flächendeckenden Glasfaserinfrastruktur und langjährigem Expertenwissen sind wir einzigartig aufgestellt, um Ihre Anforderungen an zuverlässige und performante IT-Infrastruktur zu erfüllen – in ganz Deutschland und weltweit. Mehr unter www.telemaxx.de.