Joshua Luft Keine Kommentare

Entwurf für eine Freedom to Operate Richtlinie auf EU-Ebene

Der BITMi verfolgt den Ansatz, Software soll durch das Urheberrecht geschützt werden. Dieses bietet einen unbürokratischen rechtlichen Schutz für alle Softwareunternehmen und Entwickler, ohne Märkte oder Software-Funktionen zu monopolisieren. Die Patentierung softwarebezogener Problemlösungen führt hingegen zur Monopolisierung von Leistungsmerkmalen von Softwareprodukten und hat zur Konsequenz, dass die vom Patent betroffenen Softwareunternehmen vom Markt gedrängt werden oder den spezifischen Markt gar nicht erst erschließen können.

Der BITMi fordert daher seit langem ein klares Verbot der Patentierung von softwarebezogenen Problemlösungen. Auf EU-Ebene hat der Fachgruppensprecher der Fachgruppe IP/IT-Recht Rasmus Keller nunmehr zusammen mit unserem EU-Dachverband Digital SME einen Entwurf für eine Gesetzgebungsinitiative veröffentlicht, der dieses Problem angehen soll: die Freedom-to-Operate-Richtlinie.

Bisher wurden auf Basis des wenig transparenten Kriteriums der „Technizität“ zehntausende softwarebezogene Patente erteilt. Die Regelungen der Freedom to Operate Richtlinie sollen sicherstellen, dass Patente unabhängig von der Frage der „Technizität“ in der Regel keine rechtliche Wirkungen auf Software entfalten können.

Über eine Unterstützung des Vorschlags, gerne auch durch E-Mail an n.lopez@digitalsme.eu würden wir uns freuen.

Joshua Luft Keine Kommentare

BITMi-Gemeinschaftsstände 2024: Jetzt als Mitaussteller anmelden!

Im nächsten Jahr sind wir auf zwei Messen mit unserem BITMi Gemeinschaftsstand dabei und suchen dafür Mitaussteller!

it-sa 22.-24-10.2024 in Nürnberg

Zum zweiten Mal möchten wir auf Europas führende Fachmesse für IT-Sicherheit dabei sein. Dieses Mal haben wir im Pre-Booking einen Kopfstand mit 42m² in Halle 7 an einem der Hauptgänge gesichert. Die Lage ist damit deutlich besser als dieses Jahr.

Die Kosten für einen Arbeitsplatz auf unserem Gemeinschaftsstand auf der it-sa werden sich nach aktuellem Kenntnisstand um die 6.500-7.000 Euro bewegen. In diesem Betrag sind die aktuellen Gebühren des Veranstalters sowie die Ausstellergebühr schon enthalten.

KommDIGITALE 19.-21.11.2024 in Bielefeld

Ebenfalls zum zweiten Mal sind wir auf der Kongressmesse für Verwaltungsdigitalisierung dabei. Auch hier konnten wir unsere Positionierung verbessern und befinden uns mit unserem Blockstand direkt am Halleneingang, gegenüber zu den Aufgängen zum Kongress. Hier besteht die Option, den Stand bei großer Nachfrage von 36m² auf 73m² zu verdoppeln. Anhand der Rückmeldungen entscheiden wir uns Ende des Jahres für eine der Optionen.

Die Kosten für einen Arbeitsplatz auf unserem Gemeinschaftsstand auf der KommDIGITALE werden sich nach aktuellem Kenntnisstand je nach Option um die 4.000-4.500 Euro bewegen. In diesem Betrag sind die aktuellen Gebühren des Veranstalters sowie die Ausstellergebühr schon enthalten.

Unter diesem Link erhalten Sie einen Eindruck davon, wie ein Gemeinschaftsstand bei uns aussieht: 

Haben Sie Interesse und möchten mehr über die Messen und unsere Gemeinschaftsstände erfahren? Dann melden Sie sich bis zum 20.12.2023 unter kontakt@bitmi.de.

Joshua Luft Keine Kommentare

BITMi-Mitgliedernews: EDUA Consulting Erfahrungen – Mitarbeiter und Kundengewinnung für den deutschen Mittelstand

EDUA Consulting Erfahrungen – Mitarbeiter und Kundengewinnung für den deutschen Mittelstand

Was die meisten überrascht: Ursprünglich haben wir als IT-Beratung digitale Prozesse und Systeme in mittelständischen Unternehmen eingeführt und optimiert. Doch viele Kundenprojekte haben uns gezeigt, dass die wirkliche Herausforderung im heutigen Mittelstand eine ganz andere ist: Das Finden von echten Fachkräften und Neukunden, mit denen man über Jahre zusammenarbeiten kann. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass Sie in Ihrer Region als Nummer 1 wahrgenommen werden. Daher entschlossen wir uns 2019 dazu, Lösungen für genau dieses Problem zu entwickeln.

In diesen volatilen Zeiten wollen wir die Begleiter des deutschen Mittelstandes in Bezug ihrer digitalen Sichtbarkeit sein, damit der Mittelstand im nationalen und internationalen Wettbewerb gut aufgestellt ist und auch in Zukunft weiterhin bleibt.  Dabei haben wir uns auf die Fahne geschrieben, den immer größer werdenden Mangel an Fachpersonal und Neukunden entgegenzuwirken, sodass die jahrzehntelange Arbeit die Sie als Inhaber/in gemacht haben nicht verloren geht und auch Deutschland in kommenden Dekaden ein starker Wachstumsstandort für Ihre Familien bleibt. Sie stehen jeden Tag auf, haben die Verantwortung für Ihre Mitarbeiter und deren Haushalte, diese Verantwortung verdient es, dass man es in diesen Zeiten unterstützt, und genau dafür stehen wir!

Isabel Weyerts Keine Kommentare

Digital-Gipfel: BITMi-Präsident mit Beirat Junge Digitale Wirtschaft überreicht Handlungsempfehlungen

  • BJDW überreicht Habeck ein Papier mit Handlungsempfehlungen, an dem auch BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün beteiligt war.
  • Der BITMi unterstützt die Handlungsempfehlungen ausdrücklich.
  • Insbesondere zielführend seien die vorgeschlagene Vereinfachung von Börsengängen, die Anpassung des Vergaberechts und die Forderung nach mehr Technologieoffenheit.

Aachen/Berlin, 21. November 2023 – Der diesjährige Digital-Gipfel der Bundesregierung steht unter dem Titel „Digitale Transformation in der Zeitenwende. Nachhaltig. Resilient. Zukunftsorientiert.“ Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) will den Gipfel daher zum Anlass nehmen, die Regierung erneut zu digitalpolitischen Impulsen als neue Leitlinie aufzurufen, um die Wertschöpfung unserer Wirtschaft zu sichern, uns aus digitalen Abhängigkeiten zu befreien und die digitale Zukunft aktiv mitgestalten zu können.

Vielversprechende Weichenstellungen für eine zukunftsorientierte Digitalpolitik enthält ein Papier des Beirats Junge Digitale Wirtschaft (BJDW), an dem auch BITMi-Präsident Dr. Oliver Grün beteiligt war. Der BITMi unterstützt die Handlungsempfehlungen an das BMWK, die gestern am Rande des Digital-Gipfels unter dem Titel „Digitaler Pionier oder Nachzügler? Deutschlands entscheidende Jahre“ Wirtschaftsminister Robert Habeck überreicht wurden, ausdrücklich. Für besonders zielführend hält der Verband die darin vorgeschlagene Vereinfachung von Börsengängen, die Anpassung des Vergaberechts und die Forderung nach mehr Technologieoffenheit.

„Deutschland muss ein attraktiver Standort für Kapital und Talente werden, wenn wir im Tech-Sektor künftig noch eine Rolle spielen wollen. Eine Vereinfachung von Börsengängen würden diese für KMU erreichbar machen und damit für Zugang zu frischem Kapital sorgen. Das wäre ein echter Booster für die globale Wettbewerbsfähigkeit leistungsstarker Tech-KMU“, erklärte Grün nach der Überreichung des Papiers. Ein weiterer wichtiger Hebel für unsere Digitale Souveränität sei die staatliche Vergabe. Zur Beschaffung von IT-Lösungen durch den Staat schlägt der Beirat deshalb eine Souveränitätsklausel vor, die europäische Anbieter im Vergabeverfahren stärkt.

„Um den bestehenden Rückstand bei der Digitalisierung aufzuholen und einseitige Abhängigkeiten von außereuropäischen Tech-Riesen abzubauen, muss die Digitalwirtschaft in ihrer ganzen Breite mobilisiert werden“, betonte Grün weiter. Daher plädiert das Papier für Technologieoffenheit. „Eine Vorfestlegung auf technologische Domänen – sei es Open Source oder ‚Closed‘ Source – ist kontraproduktiv“, so Grün.

Der BITMi appelliert nun an die Bundesregierung, dass die Umsetzung der Empfehlungen des BJDW in der zweiten Halbzeit der Legislatur mit hoher Priorität vorangetrieben werden, damit Deutschland als Technologiestandort wieder aufschließen kann.

Lydia Schauß Keine Kommentare

BITMi-Umfrage: Frauen in der IT-Branche

Aachen/Berlin, 21. November 2023 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) veröffentlichte heute seine Umfrageergebnisse über „Frauen in der IT-Branche – Fachkräfte, Diversität, Bindung und Förderung weiblicher IT-Fachkräfte“, die im Rahmen des Projekts FEMtential – Weibliche Potentiale im IT-Mittelstand fördern durchgeführt wurde. Die IT-Branche in Deutschland erlebt einen Wandel, in dem Frauen eine zunehmend wichtige Rolle spielen. Die Herausforderungen in Bezug auf Fachkräftemangel, Chancengleichheit und gezielte Förderprogramme prägen dieses dynamische Szenario. Die Umfrageergebnisse geben u.a. Aufschluss darüber, wie die Lage in der mittelständischen IT-Branche aussieht, wie hoch der Anteil von Frauen in Führungspositionen ist, ob Maßnahmen zur Förderung von Frauen angenommen werden, wie sich verschiedene Arbeitszeitmodelle auswirken und wo Potentiale und Bedarfe bestehen.

  • 83 Prozent möchten mehr Frauen im IT-Bereich beschäftigen.
  • 61 Prozent der Unternehmen fehlen Frauen als Bewerberinnen.
  • Knapp 30 Prozent sehen hohen bzw. sehr hohen Handlungsbedarf beim Recruiting.
  • Nur acht Prozent der Unternehmen bieten konkrete Förderungsangebote.

Bei den Umfragen gab es 243 Teilnehmende, die mit ihren Antworten einen guten Einblick in die aktuelle Situation in der mittelständischen IT-Branche boten. Immer mehr Unternehmen setzen auf inklusive Unternehmenskulturen, die Diversität schätzen und fördern. Dies wird durch gezieltes Employer Branding zum Ausdruck gebracht. Für 60 Prozent der Befragten stehen die Vorteile von vielfältigen Teams im Vordergrund, da diese innovativer und leistungsfähiger sind. Der anhaltende Fachkräftemangel in der IT-Branche ist ein drängendes Problem, bei dem Frauen eine wichtige Rolle spielen können, um diese Lücke zu schließen. 52 Prozent der Befragten gaben an, dass sie Frauen einsetzen möchten, um ihren Fachkräftebedarf zu decken. Es geht also nicht nur um Gleichberechtigung, sondern auch um wirtschaftliche Vernunft, Frauen in der IT zu fördern. Allerdings besteht derzeit ein Mangel an potentiellen weiblichen IT-Fachkräften, so 61 Prozent der Befragten. „Es braucht Menschen, die nach links und rechts schauen – Frauen sind hier ein Riesenpotential“, ist Nele Kammlott, BITMi-Vorständin und Unternehmerin, überzeugt.

In einer Branche, die von Innovation und Technologie geprägt ist, ist Vielfalt von unschätzbarem Wert. Die Förderung von Geschlechtervielfalt in der IT-Branche ist nicht nur ein ethisches Gebot, sondern auch eine strategische Entscheidung, um langfristigen Erfolg, digitale Souveränität und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten.

Die Broschüre “Frauen in der IT-Branche” finden Sie hier.

Sie haben Fragen? Dann wenden Sie sich gern an Daniela Kozian, FEMtential-Projektleiterin, unter: daniela.kozian@bitmi.de.

Lydia Schauß Keine Kommentare

Mittelstand Digital-Zentrum Fokus Mensch – Neues BITMi-Projekt gestartet

Aachen/Berlin, 20. November 2023 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) hat kürzlich das Projekt “Mittelstand Digital-Zentrum Fokus Mensch” gestartet, das sich auf die Themen der Digitalisierung in Unternehmen mit Schwerpunkt auf Menschen und Werte konzentriert.

Dieses Projekt unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, ein besseres Verständnis für die Bedürfnisse ihrer Kund:innen, Konsument:innen und Geschäftspartner:innen zu entwickeln. Es ermutigt sie dazu, ihre Produktstrategien zu überdenken, passende Kooperationspartner zu finden und die Grundsätze der menschlichen und wertebasierten Digitalisierung in ihre Geschäftsprozesse zu integrieren. Auf diese Weise können sie langfristig Erfolg erzielen, für Fachkräfte attraktiver werden und ihre Wettbewerbsfähigkeit in der Zukunft sichern. Projektleiterin Daniela Kozian betont, dass Fairness und Diversität zu einer höheren Attraktivität, mehr Nachhaltigkeit und digitaler Souveränität führen kann.

Es ist von entscheidender Bedeutung, dass Unternehmen nicht nur effiziente und innovative Software entwickeln, sondern auch die ethischen und moralischen Aspekte ihrer Technologien berücksichtigen. Die Gestaltung von Software auf der Grundlage von Werten stellt sicher, dass Technologien im Einklang mit ethischen Prinzipien wie Fairness, Diversität, Transparenz, Datenschutz und gesellschaftlicher Verantwortung entwickelt werden. Unternehmen sind sowohl für die Funktionalität ihrer Produkte, als auch für die Auswirkungen auf die Gesellschaft und die Umwelt mitverantwortlich. Menschzentrierte Digitalisierung trägt dazu bei, das Vertrauen der Kund:innen zu stärken und ethische Risiken zu minimieren sowie nachhaltige Geschäftspraktiken zu fördern.

Über Neuigkeiten und Ergebnisse halten wir Sie über unsere Kanäle auf dem Laufenden. Bis dahin wünschen wir dem Fokus-Mensch-Team und allen Beteiligten einen guten Start in die Netzwerkarbeit und viel Erfolg!

Sie haben Fragen? Dann wenden Sie sich gern an Daniela Kozian, Projektleiterin, unter: daniela.kozian@bitmi.de.

Joshua Luft Keine Kommentare

BITMi-Mitgliedernews: Zum Geschäftserfolg dank KI-gestütztem Datenmanagement von Drooms

Intuitive und sichere Plattform für den Austausch sensibler Geschäftsinformationen

Bei geschäftsrelevanten Vorgängen kommen schnell große Mengen an Unterlagen und Daten zusammen, die effizient und sicher gemanagt werden müssen. Auch gilt es unter Umständen, unterschiedliche Vorgaben und Regularien in den einzelnen Ländern abzubilden. Drooms setzt vor dem Hintergrund bei seinem eigens entwickelten Datenraum auf höchste Benutzerfreundlichkeit und Code-Qualitätsstandards durch neueste Technologien wie KI (Künstliche Intelligenz), Machine Learning (ML), Large Language Models (LLM) oder OCR (optische Texterkennung).

KI übernimmt Routinearbeiten beim Dokumentenhandling

Die verschiedenen KI-gestützten Anwendungen helfen dabei, Dokumente zu analysieren und in eine passende Struktur, den Index, einzuordnen. Das geschieht unter anderem durch eine automatische Erkennung, um welche Art von Dokument es sich handelt und sie dem entsprechenden Indexpunkt zuzuordnen (auto-allocation), und durch eine automatische Benennung (auto-naming). Den Kunden werden so repetitive und zeitaufwendige Tätigkeiten abgenommen, denn sie müssen die Ergebnisse nur bei Bedarf nachjustieren.

Mithilfe des KI-gestützten Schwärzungsmoduls von Drooms ist es für Nutzer auch möglich, Informationen vollautomatisch zu schwärzen und somit unkompliziert sensible Informationen wie Namen, Unterschriften und Anschriften zu schützen. Eine Zwei-Faktor-Authentifizierung und präzise Zugriffskontrollen beugen unberechtigten Zugriffen auf die Daten vor. Alle Datentransfers erfolgen zudem über SSL-gesicherte Verbindungen, die mit AES 256-Bit verschlüsselt werden. Die georedundanten Server von Drooms stehen in Deutschland. Jede vertraglich vereinbarte Datenverarbeitung findet dadurch ausschließlich in Deutschland statt, was die DSGVO-Konformität gewährleistet. Nicht zuletzt runden regelmäßige interne und externe Sicherheitsüberprüfungen, sowie die Zertifizierungen nach ISO27001 & ISO27018, das umfangreiche Sicherheitspaket von Drooms ab.

Technische Experten entwickeln die Plattform ständig weiter

Den digitalen Datenraum von Drooms entwickeln eine Vielzahl technischer Experten mit unterschiedlichster Expertise kontinuierlich weiter. Dazu gehört ein Semantik- und ein Key-Management-Team, bestehend unter anderem aus Machine Learning Engineers, die Algorithmen und Modelle entwickeln und trainieren, sowie Knowledge Engineers, die Daten für den Einsatz in dem von Drooms aufgesetzten KI-System erfassen und verwalten. Das Research- and Development-Team wird durch Platform Architects ergänzt, die sich um die Strukturierung der Services kümmern. Bestandteil des IT-Teams bei Drooms sind selbstverständlich auch Backend und Frontend Developer sowie IT System Engineers, die sich um die IT-Operationsstruktur kümmern. Nicht zuletzt bereiten QA Engineers durch umfangreiche Tests neue Releases vor.

Flexibilität ist neben Sicherheit und einfacher Handhabung eine wichtige Prämisse: So eignet sich die digitale Plattform neben der Speicherung von Dokumenten und Kollaboration im eigenen Unternehmen sowohl für schlanke als auch komplexe Geschäftsprozesse mit Partnern, denn sie kann je nach Bedarf aufgesetzt und angepasst werden. Überall dort, wo sensible Dokumente verwaltet und verarbeitet werden, kann Drooms einen Mehrwert bieten.

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Joshua Luft Keine Kommentare

BITMi-Mitgliedernews: FibuNet unterstützt gemeinnützige GmbH bei ihrer Initiative für Nachhaltigkeit

Die junikum Gesellschaft für Jugendhilfe und Familien St. Agnes mbH betreibt Jugendhilfeeinrichtungen zur Aufnahme, Pflege, Betreuung und Erziehung von Kindern, und jungen Menschen. Dazu gehören eine Reihe ergänzender Dienste, wie beispielsweise die Vermittlung beeinträchtigter Jugendlicher in Gastfamilien oder mobile pädagogische Dienste. Als gemeinnützige GmbH unterliegt das Unternehmen besonderen Anforderungen in Bezug auf Transparenz und sozialer Verantwortung. So wurde auf EU-Ebene ein Entwurf zu Berichtspflicht in Bezug auf Nachhaltigkeit veröffentlicht, deren Anwendung neben großen, kapitalmarktorientierten Unternehmen auch für gemeinnützige Unternehmen diskutiert wird. Dies war Anlass, eine bereits vorgesehene Digitalisierungsinitiative zu starten und in diesem Jahr erfolgreich die FibuNet-Software für Finanzbuchhaltung und Rechnungsbearbeitung einzuführen.

Die Realisierung des papierlosen Büros hatte beim Unternehmen junikum aus den genannten Gründen hohe Priorität. Dabei lag es nahe, die vermehrt als E-Mail eingehenden Eingangsrechnungen digital zu verarbeiten und zu archivieren. Die bestehende Buchhaltungssoftware syska stieß bei der Anbindung eines elektronischen Archivs an ihre Grenzen. Ebenso konnte syska den immer komplexer werdenden Anforderungen von junikum in Bezug auf Transparenz und Berichterstattung nicht mehr gerecht werden.

Bei der Suche nach Referenzen traf die Finanzleitung von junikum auf die Wohlfahrtsgesellschaft “Gut Hellberg mbH”, einem bestehenden FibuNet-Kunden, der ebenso wie junikum in kirchlicher Trägerschaft Jugendhilfeeinrichtungen der Erziehung und Bildung für männliche und weibliche Jugendliche unterhält. Ihrer Empfehlung folgend fiel die Entscheidung, FibuNet in den Auswahlprozess bei junikum einzubeziehen.

In den folgenden Workshops konnte FibuNet mit seiner konsequenten Ausrichtung auf Digitalisierung und Automatisierung überzeugen. Insbesondere gefiel die durchgängige Konzeption von der automatisierten Rechnungserfassung und -bearbeitung über den integrierten Buchungsprozess bis hin zur elektronischen Archivierung. Dies ermöglicht auf Knopfdruck die jederzeitige Sichtung des Buchungsbelegs aus der Einzelbuchung heraus. Darüber hinaus waren in FibuNet spezielle Anforderungen aus dem Geschäftsmodell, wie beispielsweise dezentrale Gruppenkassen, problemlos abbildbar.

Nach der Entscheidung zugunsten von FibuNet im Frühjahr dieses Jahres, erfolgte ab Sommer die Einführung. Kernthemen waren die Anbindung an die bestehende Systemumgebung sowie die Migration der Altdaten. Bei der Anbindung an die Branchensoftware myJugendhilfe waren neben der Übertragung der Ausgangsrechnungen Gruppenkassen-Kennzeichen zu berücksichtigen. Zu diesem Zwecke wurde eine gesonderte Schnittstelle programmiert. Für die Übertragung der Altdaten konnte die bei FibuNet verfügbare Schnittstelle FNSyska verwendet werden. Im Anschluss an die Basisschulungen für die Finanzbuchhaltung erfolgte die Installation und Einrichtung der Software für Rechnungsbearbeitung FibuNet webIC.

Der Nutzungsumfang von FibuNet umfasst die Version Enterprise einschließlich Kostenrechnung und Anlagenbuchhaltung sowie den gleichzeitigen Zugriff von drei Nutzenden. FibuNet webIC ist auf den gleichzeitigen Zugriff von fünf Nutzenden ausgelegt. Derzeit ist ein jährliches Volumen von rund 5.000 Eingangsrechnungen zu bearbeiten.

Laut Frau Heike Hebing, Bereichsleitung Finanzen/Controlling, haben bereits die Workshops mit FibuNet im Auswahlprozess zu einer Reihe erweiternder Erkenntnisse beigetragen: “Mit FibuNet konnten wir dem papierlosen Büro einen erheblichen Schritt näherkommen. Dazu trägt insbesondere die übergreifende, digitalisierte Prozessunterstützung von FibuNet webIC bei. Ganz nebenbei erfüllt FibuNet unsere spezifischen funktionalen Anforderungen problemlos und zeichnet sich durch eine sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis aus. Wir sind mit unserer Entscheidung zugunsten von FibuNet sehr zufrieden.”

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