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SE Tylose digitalisiert Instandhaltung mit SAP und argvis

Autor: Frank Ostwald, argvis, Head of Sales/Marketing

 

Über 30.000 Aggregate, höchste GMP-Anforderungen, unterschiedlichste IT Systeme – und dann der konsequente Neuanfang. SE Tylose modernisiert die Instandhaltung auf spannende Art und Weise und etabliert eine durchgängige CMMS-Plattform mit SAP PM und argvis; Maintenance Portal.

 

SE Tylose GmbH & Co. KG (SET) macht einen Quantensprung – und digitalisiert die Instandhaltung substantiell und nachhaltig. Die SE Tylose GmbH & Co. KG mit Sitz in Wiesbaden, Teil der japanischen Shin-Etsu-Gruppe, produziert Celluloseether aus nachwachsenden Rohstoffen – hochkomplexe chemische Verfahren, die höchste Anforderungen an Anlagenverfügbarkeit, Prozesssicherheit und Dokumentation stellen. In seinen Produktionsbetrieben betreibt SET über 30.000 instandhaltungsrelevante Aggregate. Doch bis vor Kurzem war die Instandhaltung geprägt von fragmentierten IT-Systemen, papierbasierten Workarounds und einer Vielzahl eigenentwickelter Datenbanken. Die digitale Transformation kam mit der Einführung eines modernen CMMS – basierend auf SAP PM und dem argvis; Maintenance Portal.

 

Ist-Zustand: Fragmentiert, fehleranfällig, nicht auswertbar

In der Instandhaltung von SE Tylose arbeiten rund 70 Fachkräfte verteilt auf Mechanik, Elektro-, Mess- und Regeltechnik (EMR) und Reliability. Organisatorisch agiert die Abteilung zentral und bedient alle Betriebe des Unternehmens am Standort Wiesbaden. Die Anforderungen waren hoch. Neben laufender Instandsetzung gehören auch gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen, GMP-konforme Dokumentationen und komplexe Stillstandsplanungen zum Alltag. Tobias Oehler, Abteilungsleiter Reliability bei SET, bringt die Ausgangslage auf den Punkt:  „Wir sind auf Sicht gefahren – ohne verlässliche Datenauswertung war keine echte Steuerung möglich.“

Zahlreiche Systeme kamen parallel zum Einsatz: Excel, Access-basierte Tools, eigenentwickelte Datenbanken, IBM Notes für Prüfprozesse, Datenbanken und Tools externer Prüfdienstleister, SAP PM nur in Grundzügen. Die Folgen waren mehrfach redundante Stammdaten zu gleichen Aggregaten, fehlende Schnittstellen und Medienbrüche. Eine konsistente, durchgängige Dokumentation und Analyse der Instandhaltungsprozesse war nicht möglich. SAP PM selbst wurde in der Vergangenheit für die externe Auftragsverfolgung und damit verbundene Kostenkontrolle genutzt.

 

Im Visier: Volle Transparenz, maximale Usability, tiefe SAP-Integration

Mit Blick auf die steigende Komplexität der Anlagen, und weiter steigende regulatorische Anforderungen entschied sich SET für einen Systemwechsel. Ziel war eine einheitliche digitale Plattform für alle instandhaltungsrelevanten Prozesse – und zwar integriert in das bestehende . Nach einem Ausschreibungsprozess hat sich SET für argvis; Maintenance Portal als Frontend-Erweiterung entschieden. Ausschlaggebend waren nicht nur funktionale Kriterien wie Usability, Skalierbarkeit und SAP-Integration, sondern auch der Faktor Mensch, wie Oehler betont: „Ein CMMS lebt von Daten. Und Daten liefern nur motivierte User. Deshalb war Usability das oberste Gebot.“

Die strategische Entscheidung: SAP PM wird das Rückgrat, dazu umfassend ausgebaut und customized – und argvis wird die intuitive und mobile Oberfläche. Die Verbindung beider Systeme schafft eine leistungsfähige CMMS-Infrastruktur, die auch an weiteren Standorten der Gruppe ausgerollt werden kann.

 

SE Tylose GmbH & Co. KG – Unternehmensprofil

Die SE Tylose GmbH & Co. KG mit Sitz in Wiesbaden gehört zur japanischen Shin-Etsu-Gruppe und zählt weltweit zu den führenden Herstellern von Celluloseethern. Mit ca. 520 Mitarbeitenden entwickelt und vertreibt das Unternehmen Spezialchemikalien für industrielle und lebensmittelnahe Anwendungen. Die Marken Tylose® und Tylopur® finden Einsatz in Baustoffen, Farben, Keramik, Pharma und Nahrungsmitteln. Am Traditionsstandort im Industriepark Kalle-Albert – seit 1935 Produktionsstätte für Celluloseether – setzt SE Tylose heute auf Digitalisierung, Nachhaltigkeit und globale Partnerschaften. Mit starker Marktposition und detaillierten CO₂-Bilanzen ist das Unternehmen ein relevanter Player die Prozessindustrie.

 

Umsetzung mit Scrum und Nutzerfokus

Der Projektansatz: agil. In enger Zusammenarbeit mit argvis setzte SET auf Scrum-Elemente wie Sprints, Feedbackschleifen und klare Inkremente. Mitarbeitende aus der Instandhaltung waren aktiv eingebunden, testeten, gaben Feedback und halfen mit, das System auf ihre Bedürfnisse zuzuschneiden. „Unsere Leute waren keine Statisten – sie waren Mitentwickler. Das hat die Motivation enorm gesteigert“, so Tobias Oehler. „Es ist eine Software von UNS für UNS“.

Parallel wurde SAP PM umfassend erweitert. Statt reiner Kostenverfolgung bildet es heute vollständige Instandhaltungsprozesse ab – inklusive Störmeldungen, Auftragsplanung, Ressourcenmanagement, Prüfzyklen und Lebenslaufakten. Eine besondere Herausforderung stellte die regulatorische Umgebung dar: Als Hersteller im Bereich Pharma und Food muss SET GMP- und FDA-Vorgaben erfüllen. Die Lösung: Klar dokumentierte Workflows und enge Abstimmung zwischen IT, Projektteam und argvis – mit Erfolg.

 

Go-Live und Alltag: Daten, die nun umfassend genutzt werden können

Seit dem 8. Dezember 2025 ist das neue System produktiv. Und der Unterschied ist spürbar: Störmeldungen werden mobil erfasst, direkt dokumentiert und digital weiterverarbeitet. Prüfpläne laufen automatisiert, GMP-Dokumentationen sind lückenlos nachvollziehbar. Statt Insellösungen gibt es nun ein durchgängiges System, das Transparenz schafft – und Entscheidungen ermöglicht. Durch die Zentralisierung mit SAP sind Instandhaltungskosten direkt in die Geschäftsprozesse mit eingebunden.

Die Bereitschaft der Mitarbeitenden, Meldungen digital zu erfassen, ist sprunghaft angestiegen. Prozesse wie Ersatzteilmanagement, Stillstandsplanung oder Prüfmittelverfolgung laufen effizienter und strukturierter. Auch die mobile Nutzung zahlt sich aus: Techniker arbeiten direkt an der Anlage – mit Tablet oder Smartphone. Notwendige Informationen stehen direkt zur Verfügung. Papierformulare, doppelte Datenpflege und langwierige Rückfragen gehören der Vergangenheit an.

 

Vier greifbare Erfolge in kürzester Zeit

  1. Transparenz: Alle relevanten Instandhaltungsdaten sind zentral, aktuell und auswertbar verfügbar.
  2. Effizienz: Automatisierte Prozesse und bessere Planbarkeit führen zu spürbarer Zeit- und Kostenersparnis.
  3. Compliance: GMP- und FDA-Vorgaben werden vollständig digital und revisionssicher dokumentiert.
  4. Akzeptanz: Durch hohe Usability und aktive Mitgestaltung ist das System im Team breit akzeptiert.

Ausblick & Fazit: Predictive, IoT & globaler Rollout

Das neue CMMS legt die digitale Basis – doch das Potenzial ist damit längst nicht ausgeschöpft. In den kommenden Monaten plant SET die Integration von IoT-Systemen zur Zustandsüberwachung, die stärkere Nutzung von Predictive Maintenance-Ansätzen sowie eine weitere Automatisierung von Wartungs- und Prüfprozessen. Auch ein internationaler Rollout im Schwesterwerk in den USA ist vorgesehen. Abteilungsleiter Reliability Oehler blickt optimistisch nach vorn: „Wir haben jetzt das digitale Fundament – nun können wir unsere Daten gezielt nutzen, um das volle Potenzial auszuschöpfen.“

Fazit: SE Tylose zeigt eindrucksvoll, wie ein mittelständisches Unternehmen mit SAP PM und argvis; Maintenance Portal seine Instandhaltung modernisiert – praxisnah, regulatorisch sicher und zukunftsorientiert. Der digitale Wandel ist kein Selbstzweck, sondern ein klarer Hebel für mehr Effizienz, Qualität und Anlagenverfügbarkeit.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

NENNA.AI erhält Millionen-Investment für europäische AI Privacy Plattform

IBB Ventures, dfv Mediengruppe und Business Angels finanzieren Expansion der KI-Sicherheitslösung

Mit NENNA.AI schützen Unternehmen ihr Wissen und sensible Daten, kontrollieren Schatten-KI und nutzen alle führenden KI-Modelle

Berlin, Januar 2026. Das Berliner Startup NENNA.AI hat mehr als eine Million Euro Finanzierung erhalten, um weiter zu wachsen. Die Investoren-Runde wird von IBB Ventures und dfv Venture (dfv Mediengruppe) angeführt, ergänzt durch Business Angels aus dem B2B Deep Tech sowie Beratungsumfeld. Das Berliner Startup betreibt eine hochsichere KI-Plattform, die Unternehmen die DSGVO-konforme Nutzung von führenden KI-Modellen wie ChatGPT, Google Gemini, Claude & Co bei voller Datensouveränität ermöglicht. NENNA.AI schützt geistiges Eigentum und personenbezogene Daten – sprich, die unternehmerische Reputation.

NENNA.AI schützt Unternehmen vor Cybersecurity-Risiko durch Schatten-KI

Laut einer BITKOM-Studie nutzen 40 Prozent der Mitarbeitenden in deutschen Unternehmen private oder frei verfügbare KI-Tools. Weltweit berichten 50 Prozent der Unternehmen von unbefugten Uploads sensibler Informationen und Daten in freie KI-Modelle.

Dadurch drohen Datenverluste, die Preisgabe von Geschäftsgeheimnissen und Verstöße gegen Verträge. Die jeweilige Geschäftsführung trägt laut Gesetz die Verantwortung. Mit dem EU AI Act und DSGVO-Anforderungen müssen Unternehmen nachweisen, wie sie mit sensiblen Daten umgehen.

Unternehmen sind daher gefordert, Schutzmaßnahmen zu ergreifen und Mitarbeitende im Umgang mit KI zu schulen.

 

Die Lösung von NENNA.AI: Sichere Echtzeit-Maskierung kombiniert mit praktischem Multi-Modell-Zugang

Durch die automatische Maskierung personenbezogener Daten sowie sensibler Informationen in Prompts und Dokumenten, haben Kunden von NENNA.AI stets die volle Souveränität über ihre Daten. Nach der datensicheren Verarbeitung in den KI-Modellen erfolgt durch NENNA.AI die Demaskierung, so dass Mitarbeitende mit vollständigen, nutzbaren Ergebnissen arbeiten können.

NENNA.AI senkt Ausgaben für Software und Cloud deutlich und bietet einen zentralen Zugang zu KI-Anwendungen ohne separate Lizenzen. Gleichzeitig werden regulatorische Risiken minimiert sowie strategische Unternehmens-Assets geschützt.

Von Team-Größen bis zu Enterprise-Kunden: NENNA.AI ist überall einsetzbar. In den letzten drei Monaten hat NENNA.AI über 50 B2B-Kunden u. a. aus Industrie, Legal & Tax, Medien und E-Commerce gewonnen. Deren Mitarbeitende haben über die zentrale KI-Oberfläche NENNA-Chat sofortigen Zugang zu allen führenden KI-Modellen und die Flexibilität, auch eigene KI-Modelle und Agenten zu integrieren und zu entwickeln.

NENNA.AI wurde für dieses innovative Konzept in 2025 mehrfach ausgezeichnet: Mit dem ATHENE Award, Forschungszentrum der Fraunhofer Gesellschaft, als Top 3 Cybersecurity-Startup in DACH und mit dem AI Everything Award bei der GITEX Europe. Zudem wurde NENNA.AI beim German Legal Tech Summit zum besten deutschen Legal Tech Startup gekürt.

Alexander Siebert, CEO & Founder von NENNA.AI: “Wir freuen uns über das Vertrauen unserer neuen Gesellschafter. Ihre Investitionen ermöglichen eine noch schnellere Skalierung, um NENNA.AI als europäischen Standard für AI Privacy zu etablieren. Unternehmen wollen KI nicht blockieren, sondern datensicher mit voller Kontrolle nutzen. Unsere Plattform sorgt dafür, das relevante Daten wirklich bei den Unternehmen bleiben und vertrauen nicht einfach darauf, dass wirklich keiner mitliest. “

Clemens Kabel, Investment Director IBB Ventures: “Europäische Datensouveränität wird zum signifikanten Wettbewerbsvorteil und der Umgang mit KI in Unternehmen spielt dabei eine zentrale Rolle. NENNA.AI verbindet KI-Innovation mit europäischen Werten. So setzen wir mit unserer Beteiligung auf die Referenzlösung für AI Privacy, Made in Berlin.”

Thomas Berner, Geschäftsführer der dfv Mediengruppe, zu der dfv Venture gehört: “Das Wachstum von NENNA.AI zeigt: Europäische Unternehmen suchen aktiv nach Lösungen, die Innovation ermöglichen und gleichzeitig Datenschutz garantieren. NENNA.AI ist optimal positioniert, um AI Privacy in Europa zu definieren, und aus diesem Grund für uns eine wichtige strategische Investition.”

Zu der aktuellen Investitionsrunde gehören u. a. Business Angel Ravin Mehta, Manfred Großert, Co-Founder und Geschäftsführer der united communications GmbH, sowie Dr. Ulrich Meier, Co-Founder und ehemaliger Geschäftsführer der hotsplots GmbH.

Sie folgt auf frühere Finanzierungen durch Business Angels mit B2B- und Deep-Tech-Fokus, darunter Dr. Jörg Ontrup, Ravin Mehta, Christian Henschel, Halbleiter und Jens Spyrka.

 

Über NENNA.AI

Logo NENNA AI

NENNA.AI wurde 2023 in Berlin gegründet und ist eine AI Privacy Plattform für datensichere KI-Nutzung in Unternehmen. Durch Maskieren und Demaskieren sensibler Daten ermöglicht NENNA.AI Unternehmen das volle Potenzial der führenden KI-Modelle ohne Kompromisse bei Datenschutz und Compliance zu nutzen. Die Lösung wird vollständig in der deutschen Cloud betrieben und erfüllt höchste Sicherheitsstandards. NENNA.AI wurde 2025 mit dem ATHENE Award auf der it-sa, dem AI Everything Award auf der Gitex Europe und als bestes deutsches Legal Tech Startup beim German Legal Tech Summit ausgezeichnet.

www.nenna.ai

Iris Albertin Keine Kommentare

Innovative 360° Transportüberwachung: ASPION stellt neue Version auf LogiMAT vor

Karlsruhe, 15. Januar 2026. Geopolitische Spannungen, wirtschaftliche Unsicherheit und extreme Wetterereignisse belasten die weltweiten Lieferketten erheblich. Wie global agierende Unternehmen trotzdem den Durchblick erhalten und für Transparenz und Sicherheit beim Transport ihrer hochwertigen Industriegüter sorgen, stellt der ASPION L-Track eindrucksvoll unter Beweis. Die flexible IoT Komplettlösung mit 360° Live-Tracking hat im vergangenen Jahr Industrie und Fachjuries überzeugt und wurde mehrfach prämiert. Auf der Logistikmesse LogiMAT präsentiert ASPION vom 24. – 26. März 2026 in Stuttgart zahlreiche Neuerungen und zeigt mit seinem Komplettportfolio wie einfach und effizient innovative Transportüberwachung für Industrieunternehmen heute funktioniert.

Praktische neue Funktionen für mehr Transparenz in der Supply-Chain

Für seine flexible und individuelle Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Industrieanforderungen wurde der ASPION L-Track in 2025 mehrfach ausgezeichnet, darunter mit dem Innovationspreis des Landes Baden-Württemberg. Jetzt baut ASPION die Ende-zu-Ende Lösung „Made and Hosted in Germany“ gezielt in den Bereichen Liefermanagement, Visualisierung, Reporting und Datenbereitstellung in der neuen Version 2 weiter aus. So vereinfacht z. B. der neue aussagekräftige PDF-Report den Nachweis von außergewöhnlichen Vorkommnissen eines Transports gegenüber Dienstleistern. Außerdem kann der aktuelle Live-Standort für eine Lieferung sicher und schnell mit Beteiligten in und außerhalb des Unternehmens geteilt werden. Alle Neuerungen können Fachbesucher erstmals auf der LogiMAT in Stuttgart Ende März in Halle 4 am Stand 4B11 live erleben.

Digitale Transportüberwachung auf Eventfläche Ladungssicherung

Neben 360° Live-Tracking mit ASPION L-Track präsentiert ASPION mit den bewährten und marktführenden ASPION G-Log Schock- und Klimadatenloggern die komplette Bandbreite an Lösungen zur digitalen Transportüberwachung. Anhand autonomer Datenlogger wird gezeigt, wie Ursachenforschung in der täglichen Praxis funktioniert und Bedingungen beim Transport transparent und nachvollziehbar werden. Sein geballtes Expertenwissen insbesondere zur Stoß- und Schockdetektierung teilt ASPION außerdem auch erstmals auf der Eventfläche Ladungssicherung in Halle 9, Stand 9B71.

Schneller, einfacher und kostengünstiger Start

Dass professionelle, innovative Transportüberwachung schnell und einfach für jedes Industrieunternehmen sofort einsetzbar ist, stellt ASPION gleich mehrfach unter Beweis: Die Geräte sind einfach in der Handhabung sowie mehrfach einsetzbar und die Software und Apps leicht zu bedienen. Zudem bieten die Starterpakete mit vollem Funktionsumfang einen preislich attraktiven Einstieg. Die Starterpakete sind beim Hersteller direkt als auch bei qualifizierten ASPION Partnern erhältlich.

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TelemaxX registriert hohe Unsicherheit im Mittelstand bei NIS-2 und Cybersicherheit

Verdopplung der Anfragen von IT-Verantwortlichen seit Verabschiedung des NIS-2-Gesetzes im Bundestag Mitte November

Karlsruhe, 13. Januar 2026 – Mit der Umsetzung der europäischen NIS-2-Richtlinie in deutsches Recht steigen die Anforderungen in puncto Cybersicherheit an Unternehmen deutlich – insbesondere im KRITIS-Umfeld. Die TelemaxX GmbH, ein Betreiber von vier großen Rechenzentren, verzeichnet eine Verdopplung der Anfragen von IT-Verantwortlichen zu NIS-2-Compliance und Cybersecurity seit Verabschiedung des Gesetzentwurfs durch den Deutschen Bundestag Mitte November.

„Die Unsicherheit bei NIS-2 ist insbesondere im Mittelstand sehr hoch. IT-Verantwortliche aus Unternehmen verschiedener Branchen kommen mit zahlreichen Fragen zur Umsetzung der EU-Richtlinie auf uns zu. Kein Wunder, denn für viele Firmen bedeutet NIS-2 eine grundlegende Überprüfung ihrer IT- und Netzwerkinfrastruktur – nicht zuletzt im Hinblick auf Abhängigkeiten von Drittanbietern sowie Transparenz bei Betriebs- und Datenflüssen“, sagt Jan Lange, Geschäftsführer der TelemaxX GmbH.

Anfragen an die TelemaxX beziehen sich sowohl auf den operativen Bereich – etwa Datenhosting, IT-Betrieb und Backups – als auch auf Nachweispflichten im Zusammenhang mit NIS-2. Neben dem Mittelstand häufen sich auch Anfragen aus dem Bereich der öffentlichen Hand, insbesondere aus kommunalen Unternehmen.

Das NIS-2-Gesetz wurde Mitte November 2025 vom Bundestag beschlossen und durch den Bundesrat gebilligt. Am 6. Dezember 2025 ist es in Kraft getreten. NIS-2 verpflichtet betroffene Organisationen zu systematischem Risikomanagement, zur Absicherung der Lieferkette, zu belastbaren Business-Continuity-Konzepten sowie zu klaren Melde- und Dokumentationsprozessen.

Der TelemaxX zufolge ist es mit NIS-2 sowohl dem Mittelstand als auch der öffentlichen Hand anzuraten, IT-Prozesse zu bündeln. Dazu gehörten Glasfasernetze, um Ausfallsicherheit zu gewährleisten, sowie die Auslagerung von Daten und Betrieb in Rechenzentren. Diese sind relevant in Bezug auf auditierbare Prozesse, Datenverarbeitung und Sicherheitsüberprüfungen. Eine wichtige Rolle spielen auch souveräne Cloud-Plattformen mit transparenten Betriebsmodellen – diese ermöglichen es dem Mittelstand, Sicherheitsarchitekturen kontrolliert aufzubauen und regulatorische Anforderungen nachvollziehbar abzubilden.

„In der Kombination trägt die Bündelung von Prozessen dazu bei, die Vorgaben von NIS-2 nicht isoliert, sondern ganzheitlich umzusetzen. So werden die Voraussetzungen für überprüfbares Risikomanagement, robuste Notfallkonzepte und eine belastbare Governance geschaffen. Letztlich können Unternhemen ihre digitale Souveränität stärken“, so TelemaxX-Chef Jan Lange.

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TUXEDO Computers beim Univention Summit

TUXEDO Computers GmbH ist als Partner auf dem diesjährigen Univention Summit dabei. Treffen Sie den Linux-Experten vor Ort!

 

Auf dem Univention Summit 2026 erwartet Sie ein vielfältiges Vortrags-Programm auf vier Bühnen an zwei Tagen:

Tag 1 von 9:15 bis 17:00 Uhr,

Tag 2 von 9:00 bis 15:00 Uhr.

Auf der Hauptbühne referieren international bekannte Sprecher*innen aus Politik, dem Bildungssektor, der Wirtschaft und der IT-Industrie über Herausforderungen und Möglichkeiten für eine wirtschaftliche und souveräne Digitalisierung.
Auf unseren drei Themenbühnen geht es ganz konkret um die praktische Umsetzung, mit konkreten Einblicken und Lösungen aus Verwaltung, Bildung und Technik.

Iris Albertin Keine Kommentare

Nachhaltiger Einkauf der Verwaltung: digital & leicht gemacht

TEK-SERVICE AG implementiert ESG Score in ihre Einkaufslösung

(Lörrach-Haagen, )

Mehr Nachhaltigkeit ist das erklärte Ziel im Einkauf von KMU und öffentlicher Hand. Umweltbilanz, sozial gerechte Produktion, Regionalität und Langlebigkeit sind hierfür wichtige Entscheidungskriterien. Doch in Zeiten angespannter Haushaltslagen, knapper Personalressourcen und analoger, papiergestützter Beschaffungsabläufe ist der Aufwand, der mit einer Qualifikation einhergeht, weder manuell, noch visuell zu bewältigen. Der Einkaufsdienstleister TEK-SERVICE AG schafft mit der Integration des ESG Scores in den Einkaufsprozess die perfekte Lösung.

Herausforderung: nachhaltiger Einkauf
Der Schlüssel zum Erfolg liegt für Einkaufsentscheider in der bundesweiten Einkaufsdienstleistung der TEK-SERVICE AG. Seit 2000 vertrauen KMU, Kommunalverwaltungen, kommunale Dachverbände, oder Land Berlin der webbasierenden Technologie, den verlässlichen Services, sowie dem branchenspezifischen Know-How des deutschen Unternehmens.

Transparenz, Wirtschaftlichkeit, Vergabekonformität und strategische Mehrwerte überzeugen. Steuerungsmöglichkeiten eröffnen neue Handlungsfelder, beispielsweise auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit. Bislang gestaltete sich die Qualifizierung von Artikeln aufwändig. Durch die Zunahme unterschiedlichster Nachhaltigkeitslabels wurde die Entscheidung für Besteller am Arbeitsplatz zur echten Herausforderung.

Nachhaltige Lösung gesucht
Monika Schmidt Aufsichtsratsvorsitzende der TEK-SERVICE AG:“ wir haben lange nach Wegen gesucht, um Massen von Artikelstammdaten automatisiert so zu verarbeiten, dass Transparenz, Steuerung und Vergleichbarkeit, unter Berücksichtigung unterschiedlichster Nachhaltigkeitslabels, einfach und belastbar möglich werden.“ Seit Juni 2025 hat TEK-SERVICE AG im Rahmen eines zwölfmonatigen, selbst finanzierten Projektes, den ESG Score in ihre Einkaufslösung implementiert. Der Begriff ESG Score steht für „Environment, Social und Governance“. Es handelt sich hierbei gewissermaßen um ein nominiertes Maß, um die Nachhaltigkeit von Produkten labelübergreifend zu vergleichen und zu kennzeichnen.“

Nachhaltige Lösung gefunden
Und das geht so: im Rahmen wöchentlicher automatisierter Abgleiche von Katalogdaten, wird, im Falle eines Treffers, der jeweils aktuelle ESG-Score auf Artikelebene ausgegeben. Das wirkt nicht nur magisch. Jeder Besteller am Arbeitsplatz trifft auf diese Weise leicht und übersichtlich die richtige, nachhaltige Kaufentscheidung. Monika Schmidt: „Damit haben wir den Schlüssel gefunden, um tatsächlich Massen von Katalogdaten automatisiert zu verarbeiten und durch den ESG Score zu qualifizieren. Wir sind zuversichtlich, daß wir auf diese Weise zum Jahresende 80 Tsd.gescorte Artikel sehen werden.“ Erste Erfahrungen wurden im Rahmen von Webinaren vorgestellt und stehen zum Nachhören bereit:

VUBN Webinar vom 30. Juni 2025

https://www.gotostage.com/channel/dda91ad89b28401281b35708904d8f7f/recording/222affa9f040467bafad531255e90996/watch

K21 Webcast vom 02. September 2025

https://www.gotostage.com/channel/7876e931a4c5482a8879b70781871cb8/recording/0103d1d2d34d49cf96dd260dc0214dd8/watch?source=CHANNEL

Das nächste Webinar ist für den 25. Februar 2026 bereits geplant

Iris Albertin Keine Kommentare

ASPION überzeugt beim Innovationspreis Baden-Württemberg 2025 – Zweite Auszeichnung in nur vier Jahren

Stuttgart / Karlsruhe, 14. November 2025. Die ASPION GmbH aus Karlsruhe wurde mit ihrem IoT-Multisensor Datenlogger ASPION L-Track mit dem Innovationspreis Baden-Württemberg 2025 – Dr.-Rudolf-Eberle-Preis ausgezeichnet. Damit gelingt es dem Unternehmen bereits zum zweiten Mal in nur vier Jahren mit einer marktreifen Innovation die Jury zu überzeugen. Die feierliche Preisverleihung des mit 50.000 Euro dotierten Awards fand am 13. November 2025 in Stuttgart statt. Die Auszeichnung wurde von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut an die beiden ASPION Geschäftsführer Martina und Michael Wöhr überreicht.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine hochrangige Preisjury, die die eingereichten Innovationen nach drei zentralen Kriterien bewertet: technischer Fortschritt, besondere unternehmerische Leistung sowie nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg. Alle drei Kriterien erfüllt die ASPION GmbH mit dem ASPION L-Track in besonderem Maße. „Dass ASPION es geschafft hat, innerhalb von nur vier Jahren gleich zweimal unter die Ausgezeichneten des Innovationspreises Baden-Württemberg zu gelangen, ist etwas ganz Besonderes. Diese Kontinuität in der Entwicklung marktfähiger, technologisch führender Lösungen ist ein starkes Zeichen für nachhaltige Innovationskultur und Unternehmergeist“, so Helmut Jahnke, Leiter des Patent- und Markenzentrums Baden-Württemberg, das den Innovationspreis im Auftrag des Wirtschaftsministeriums organisiert.

Intelligente IoT-Innovation mit Mehrwert für Industrie und Logistik

Mit dem ASPION L-Track setzt ASPION neue Maßstäbe in der intelligenten Transport- und Zustandsüberwachung. Das System kombiniert ein robustes, erweiterbares Multisensorgerät für den weltweiten Einsatz mit einer flexiblen IoT-Cloud-Plattform und einem nutzungsbasierten Businessmodell, das sich exakt an die jeweiligen Kundenanforderungen anpasst.

Die „out-of-the-box“-Lösung wurde für vielfältige Anwendungen für Hersteller, Dienstleister sowie Industrie- und Logistikunternehmen entwickelt. Ob bei der stoßkritischen Überwachung hochwertiger Maschinentransporte, der klimatischen Zustandsüberwachung auf dem Transportweg oder stationär im Lager, beim Tracking von Ladungsträgern oder der Verpackungsoptimierung auf Basis realer Belastungsprofile – der ASPION L-Track lässt sich individuell an unterschiedliche Anforderungen anpassen. Die Plattform eröffnet damit eine völlig neue Dimension an operativer Flexibilität, Skalierbarkeit und Transparenz – weltweit, branchenübergreifend und zukunftssicher.

Verantwortungsbewusste Innovationsstrategie 100% Made & Hosted in Germany

Der ASPION L-Track wurde vollständig in Baden-Württemberg entwickelt – von der Elektronik über die Softwarearchitektur bis zur Cloud-Infrastruktur. Im Mittelpunkt steht die DSGVO-konforme ASPION Cloud-Lösung „Made & Hosted in Germany“, die auf der skalierbaren „Cloud of Things“ der Deutschen Telekom basiert und in deutschen Rechenzentren betrieben wird. Sie bietet höchste Datensicherheit, einfache Bedienung sowie Funktionen wie Kartenvisualisierung, Alarmierung und Benutzerverwaltung. Mit dieser konsequent verantwortungsbewussten Innovationsstrategie leistet der ASPION L-Track einen bedeutenden Beitrag zur Digitalisierung globaler Lieferketten – mit klarem wirtschaftlichem Nutzen für die Kunden und einem stabilen Fundament für die Zukunft des Unternehmens. Das ASPION-Team mit Sitz in Karlsruhe beweist damit, wie mittelständische Innovationskraft zu global relevanten Lösungen führen kann: flexibel, nachhaltig und praxisorientiert.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

TelemaxX stellt vor: OpenCloud für Hosting der nächsten Generation

Für den Mittelstand werden Flexibilität und Skalierbarkeit beim IT-Hosting immer wichtiger. Doch wie lässt sich das heute erreichen – und zusätzlich mit digitaler Souveränität verbinden? Eine zielführende Antwort darauf gibt die TelemaxX Telekommunikation GmbH mit ihrer kürzlich vorgestellten OpenCloud – einer maßgeschneiderten, leistungsstarken Cloud-Lösung „made in Germany“. Jan Lange, Geschäftsführer der TelemaxX, präsentiert die Key Insights.

Welche Features und Leistungen bieten Sie mit der TelemaxX OpenCloud?

Jan Lange: Mit unserer OpenCloud stellen wir eine optimale Umgebung für cloud-native Anwendungen bereit – auch im KI-Umfeld. Unsere Lösung ist auf moderne Anwendungsfälle wie Infrastructure as Code und Cloud-native Workloads zugeschnitten. Doch nicht nur das: Als Shared-Cloud-Lösung konzipiert, bietet sie Unternehmen eine hochskalierbare Infrastruktur zur schnellen Bereitstellung neuer Services. Dank vollständiger Netzwerkvirtualisierung im Self-Service, einer offenen API-Architektur sowie der nahtlosen Integration mit Tools wie Terraform oder Kubernetes eignet sich unsere Plattform ideal für den Aufbau und Betrieb moderner digitaler Anwendungen.

Welche Kosten fallen an?

Jan Lange: Wir wollen unseren Kunden maximale Effizienz bieten. Mit der TelemaxX OpenCloud profitieren diese von einem flexiblen Pay-as-you-go-Modell, sodass sie nur in tatsächlich genutzte Ressourcen investieren und die volle Kostenkontrolle behalten.

Wie sieht es mit der Sicherheit aus?

Jan Lange: Darauf haben wir bereits bei der Entwicklung unserer OpenCloud höchste Priorität gelegt. Deshalb erfolgt der Betrieb vollständig in unseren vier TelemaxX Hochsicherheitsrechenzentren in Karlsruhe. Das bedeutet: Kunden dürfen sich auch hohe Verfügbarkeit und maximale Sicherheit verlassen. Gleichzeitig gewährleisten wir mit der OpenCloud höchste Datenschutzstandards durch Hosting in DSGVO-konformen Rechenzentren in Deutschland.

Wer mehr erfahren möchte, findet hier alle Infos: https://www.telemaxx.de/services/cloud/telemaxx-opencloud.

Iris Albertin Keine Kommentare

35% Kosteneinsparung durch effiziente Inventarverwaltung

 

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Iris Albertin Keine Kommentare

Energieknappheit als Engpass für KI-Entwicklung in Deutschland?

In Ballungszentren und FLAPD-Regionen wird Strom schon heute zum Engpass

  • IEA erwartet 50-prozentige Steigerung des Stromverbrauchs europäischer Rechenzentren auf 170 TWh bis 2030
  • TelemaxX stellt drei Hebel für stabile Energieversorgung vor

Karlsruhe, 20. Oktober 2025 – Künstliche Intelligenz und die Nutzung von Cloud-Diensten benötigen enorme Rechenleistung – und lassen den Energiebedarf rasant steigen. Vor diesem Hintergrund rückt die Frage nach einer verlässlichen Energieversorgung von Rechenzentren laut TelemaxX Telekommunikation GmbH immer stärker in den Fokus. Das Unternehmen stützt sich unter anderem auf Bewertungen der Internationalen Energieagentur (IEA) sowie des Verbandes BREKO. Denn ohne sichere Stromnetze steht die digitale Infrastruktur auf wackeligen Beinen. TelemaxX sieht drei Wege, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten.

„Rechenzentren legen die Grundlage für eine stabile Infrastruktur – doch sie sind nur so stark wie ihre Energieversorgung. Eine drohende regionale Stromknappheit kann die KI-Entwicklung ausbremsen. Diese wiederum ist von eminenter Bedeutung für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Politische Entscheidungsträger sind ebenso gefordert, tragfähige Lösungen zu entwickeln, wie die Betreiber von Rechenzentren“, sagt Jan Lange Geschäftsführer der TelemaxX Telekommunikation GmbH, die als Tochter mehrerer Energieversorger in Baden-Württemberg an der „Energiequelle“ sitzt und vier Hochleistungs-Rechenzentren betreibt.

Laut Internationaler Energieagentur (IEA) wird der Stromverbrauch europäischer Rechenzentren bis 2030 auf über 170 Terawattstunden pro Jahr wachsen – das bedeutet eine Steigerung von rund 50 Prozent. In Ballungszentren und den sogenannten FLAPD-Regionen (Frankfurt, London, Amsterdam, Paris, Dublin), die bedeutende Knotenpunkte für die digitale Infrastruktur in Europa darstellen, wird Strom schon heute zu einem Engpass. Folgende Hebel sind aus Sicht von TelemaxX zielführend mit Blick auf eine stabile Energieversorgung für Rechenzentren:

  • Energieeinsparung: Betreiber von Rechenzentren können durch moderne Kühltechnologien, effiziente Auslastungssteuerung oder die Nutzung von Abwärme den Stromverbrauch deutlich senken. Rechenintensive Prozesse sollten in Zeiten hoher Stromverfügbarkeit stattfinden. Soweit Betreiber über mehrere Standorte verfügen, können Workloads geografisch so verteilt werden, dass Regionen mit hoher temporärer Energieverfügbarkeit stärker genutzt werden, während Netze in belasteten Gebieten entlastet werden. Zur Absicherung wichtig ist eine redundante Stromversorgung durch den Aufbau von mehrfachen Einspeisungen aus unterschiedlichen Netzen.
  • Lokale Kooperationen: Kooperationen mit Energieversorgern vor Ort gewinnen für Betreiber von Rechenzentren an Bedeutung, um Energieversorgung gezielt einzubinden und die Netze zu entlasten. Eine enge Anbindung an Stadtwerke und eine Einbindung in regionale Energieinfrastruktur sichert Stromversorgung verlässlich. Es sollten langfristige Stromlieferverträge mit festen Kapazitäten geschlossen werden.
  • Politische Initiativen: Der Ausbau und die Modernisierung von Stromerzeugung und Stromnetzen ist entscheidend, um Energie zielgenau bereitzustellen und Engpässe zu vermeiden. Hier ist die Politik gefragt. Von hoher Bedeutung ist auch die Förderung von Erzeugungsanlagen im lokalen Umfeld von Rechenzentren. Gleichzeitig sollte in Speicherkapazitäten investiert werden, um die Balance im Netz aufrechtzuerhalten. Abschließend gilt es, Notfallpläne zur Stromversorgung laufend upzudaten, wobei für kritische Infrastrukturen ein Vorrang eingeräumt werden muss – hierzu gehören Rechenzentren obligatorisch.

Rechenzentren fungieren laut TelemaxX im Übrigen nicht nur als Stromverbraucher. Vielmehr tragen sie durch Einspeisung von Abwärmeenergie zur Stabilisierung des Stromnetzes bei. Batteriespeicher erlauben es, Stromüberschüsse zwischenzuspeichern und nach Bedarf wieder ins Netz zurückzuspeisen.