Isabel Weyerts Keine Kommentare

Öffentlicher Online Pitch für Smart Factory Lösungen: Factory Innovation Award 2026

Sie sind Anbieter, Anwender, Forschungs– oder Weiterbildungseinrichtung?

Dann präsentieren Sie Ihre innovative Lösung beim Online-Pitch der Factory Innovation Awards 2026! Überzeugen Sie Jury und Publikum mit Ihren Alleinstellungsmerkmalen.

Als Zuschauer können Sie sich kostenfrei und bequem online über inspirierende Use Cases und modernste Technologien für die Smart Factory informieren und Ihr Fachwissen erweitern.

Die #FIAward-Preisträger werden am 22. April auf der Hauptbühne der Hannover Messe ausgezeichnet.

Veranstaltet wird der Wettbewerb von GITO Media (Veranstalter), der Hannover Messe (Event Partner), LSWI der Universität Potsdam (Wissenschaftlicher Partner) sowie der Fachzeitschrift FACTORY INNOVATION (Medienpartner).

HIER informieren und registrieren
https://factory-innovation.de/artikel/factory-innovation-award-2026/

 

Isabel Weyerts Keine Kommentare

Einladung zum Mitmachen: BITMi Messestände 2026

Mit dem BITMi Gemeinschaftsstand stellen wir einen ersten Anlaufpunkt für alle Besucher dar, die Wert auf digitale Souveränität legen. Profitieren Sie bei unserem Gemeinschaftsstand von einem starken Branding, den Marketingaktivitäten des Verbandes sowie einer rundum sorglos Organisation von Seiten des BITMi.

Im kommenden Jahr könnten wir auf folgenden Messen ausstellen*:

* Die Messeauftritte kommen nur bei ausreichender Beteiligung/Nachfrage zustande.

 

     KommDigitale in Bielefeld | 25.03 – 26.03

Die KommDIGITALE ist die zentrale Messe für Digitalisierung in Kommunen und Verwaltung – ein wachsender Markt, in dem die Nachfrage nach praxisnahen IT-Lösungen stark steigt. Sie findet am 25. und 26. März 2026 in der Stadthalle Bielefeld statt. Ihr besonderer Fokus auf Best-Practice-Beispiele, Live-Demonstrationen und konkrete Digitalprojekte macht sie zu einer hervorragenden Gelegenheit, unsere Kompetenzen im öffentlichen Sektor zu präsentieren und wertvolle Kontakte zu Entscheidern zu knüpfen.

KommDigitale 

 

     Hannover Messe in Hannover | 20.04 – 24.04

Die Hannover Messe ist die weltweit führende Industriemesse und bietet die perfekte Plattform, um den deutschen IT-Mittelstand sichtbar zu machen. Themen wie Automatisierung, Digitalisierung, Energie und nachhaltige Produktion stehen hier im Mittelpunkt – und genau diese Schnittstellen zwischen Industrie und IT sind unsere Stärke. 2026 findet sie vom 20. bis 24. April in Hannover statt. Besonders ihr interdisziplinärer Charakter macht sie zu einem idealen Ort, um Innovationen, Forschung und digitale Technologien miteinander zu verbinden. Die Standgröße jedes Mitausstellers liegt bei 9 qm . Der Gemeinschaftsstand wird direkt von der Messe organisiert, der BITMi nimmt dort gemeinsam mit seinen Mitgliedern als Aussteller teil.

Hannover Messe

 

     TechRiderSummit in Köln | 17.06 – 18.06

Der TechRiders Summit ist ein junges, dynamisches Event, das Konferenz und Festival miteinander verbindet. Themen wie KI, Web3, Cloud, Cybersecurity und digitale Geschäftsmodelle stehen im Mittelpunkt. Geplant ist der Summit für den 17. und 18. Juni 2026 in Köln. Die besondere Atmosphäre und der Netzwerkcharakter bieten eine ideale Bühne für moderne IT-Unternehmen.

Tech Riders  

     GITEX EUROPE in Berlin | 30.06 – 02.07

Die GITEX EUROPE ist die europäische Schwester der international bekannten GITEX GLOBAL aus Dubai. Sie findet vom 30. Juni bis 2. Juli 2026 auf dem Messegelände Berlin (Messe Berlin, Nordeingang) statt. Mit ihrem Fokus auf Künstliche Intelligenz, Cloud, Cybersecurity, Startups und Smart Cities vereint sie internationales Flair mit europäischem Innovationsgeist – eine spannende Gelegenheit, sich einem globalen Publikum zu präsentieren. Die Standgröße jedes Mitausstellers liegt bei 6 qm . Der Gemeinschaftsstand wird direkt von der Messe organisiert, der BITMi nimmt dort gemeinsam mit seinen Mitgliedern als Aussteller teil.

GITEX Europe

 

  it-sa Expo & Congress in Nürnberg | 27.10 – 29.10

Die it-sa ist eine der größten europäischen Fachmessen für IT-Sicherheit. Sie dient als Plattform für aktuelle Trends, neue Lösungen und den intensiven Austausch innerhalb der Cybersecurity-Branche. 2026 findet sie vom 27. bis 29. Oktober in Nürnberg statt. Besonders das umfangreiche Kongressprogramm und die Vielzahl an Sicherheitslösungen für Unternehmen, Behörden und kritische Infrastrukturen machen sie zu einem festen Termin im IT-Kalender. 

it-sa

 

Damit wir eine erfolgreiche Messeplanung durchführen können und die Hannover Messe sowie auch die KommDigitale bereits zeitnah beginnen, bitten wir euch um eine Rückmeldung, ob Interesse besteht – bis spätestens zum 24.11.2025.

Sollten Sie Fragen haben stehen wir euch selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Jetzt Interesse anmelden unter kontakt@bitmi.de!

Isabel Weyerts Keine Kommentare

BITMi spricht sich gegen anlasslose Chatkontrolle aus

Aachen/ Berlin, 10. Oktober 2025 – Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt die Positionierung Deutschlands gegen den Vorschlag der dänischen EU-Ratspräsidentschaft zur Chatkontrolle zur Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Kindern ausdrücklich. Als Vertreter der mittelständischen Digitalwirtschaft in Deutschland lehnt der Verband eine Verordnung ab, die Anbieter verpflichtet, eine Hintertür zur privaten digitalen Kommunikation zur Verfügung zu stellen, um diese verdachtsunabhängig zu überwachen. Damit werden genau die Werte untergraben, mit der sich die europäische Digitalwirtschaft identifiziert und die sie von außereuropäischen Konkurrenten abheben. Denn „Digitale Souveränität kann nicht erreicht werden, wenn Europa die Sicherheit und Integrität seiner eigenen Unternehmen untergräbt.“ Dies unterschrieb der europäische Dachverband des BITMi, die European DIGITAL SME Alliance, in einem offenen Brief an die EU-Mitgliedstaaten im Vorfeld der Debatte.

Rasmus Keller, Sprecher der BITMi-Fachgruppe IT-Recht, erklärt dazu: „Der Vorschlag ist kein seriöser Beitrag zum Schutz von Kindern, sondern schadet dem Vertrauen in den Rechtsstaat und dem Wirtschaftsstandort Europa. Die Bemühungen, die Cybersicherheit von Software und IT-Systemen zu verbessern, werden mit Verordnung konterkariert.“

Die ursprünglich für kommende Woche geplante Abstimmung im EU-Ministerrat wurde unbestimmt vertagt, nachdem der Vorschlag von den Mitgliedstaaten keine ausreichende Unterstützung erhalten hat. Der BITMi mahnt für kommende Verhandlungen, weiter gegen die Untergrabung von Sicherheitsstandards und europäischen Werten anzugehen.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

Neu aus der Fachgruppe Nachhaltigkeit. Digitalisierung. Zukunftsfähigkeit.: Argumentationshilfe „Nachhaltigkeit“

Nachhaltigkeit rechnet sich. Unsere neue Argumentationshilfe zeigt Ihnen, wie sie im IT-Mittelstand vom Pflichtprogramm zum Zukunftstreiber wird. Sie liefert messbaren Mehrwert für Ihr HR, Ihre Kundenbeziehungen, Ihre Lieferketten und Ihre Compliance. Das Papier bündelt Grundlagen, erste Quick Wins und vertiefende Impulse, damit Sie die Transformation ganzheitlich denken und strategisch verankern können. Wenn Sie Ihre Stakeholder aktiv einbinden, schaffen Sie Transparenz, gewinnen Vertrauen und etablieren robuste Partnerschaften. Diese reichen vom Recruiting bis zur Reduktion indirekter Emissionen in Ihrer Lieferkette.

Darum lohnt es sich, zu lesen:

  • Strategisch, messbar und wirksam: Vom Einstieg bis zur Skalierung
  • Konkrete Ansatzpunkte für Ihr HR, Ihre Kunden, Ihre Lieferkette und Ihre Compliance
  • Impulse für transparente Kommunikation und Beteiligung entlang der Wertschöpfung

“Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern ein Erfolgsfaktor. Sie macht Ihr Unternehmen widerstandsfähiger und attraktiver. Unsere Argumentationshilfe zeigt Ihnen, wie Sie das ganzheitlich umsetzen”, erklärt Iris Hagemann, Sprecherin der Fachgruppe.

Jetzt lesen: Argumentationshilfe „Nachhaltigkeit“

Mehr aus der Fachgruppe Nachhaltigkeit. Digitalisierung. Zukunftsfähigkeit.

Iris Albertin Keine Kommentare

IT-Sicherheitsblog // Was ist eigentlich FIDO2?

Anmeldungen über Nutzername und Passwort sind oft nicht nutzerfreundlich oder sicher. FIDO2 schafft mehr Sicherheit, komplett ohne Passwörter.

Passwörter sind seit Jahren die Schwachstelle der digitalen Sicherheit – sie werden vergessen, wiederverwendet oder durch Phishing gestohlen. Lösungsvarianten dafür gibt es auf dem Markt viele, wie z. B. unsere Multi-Faktor-Authentifizierung SmartLogon™. Ein weiterer Weg der sicheren Anmeldung kann sogar passwortfrei über den FIDO2-Standard umgesetzt werden. Im Folgenden erläutern wir, wie das funktionieren kann, welche Vor- und Nachteile es bei der Methode gibt und wo der Unterschied zu PassKeys besteht.

Was ist FIDO2?

FIDO2 steht für „Fast IDentity Online 2“ und ist eine Weiterentwicklung des FIDO-Standards, der 2018 veröffentlicht wurde. Er kombiniert das Client to Authenticator Protocol (CTAP) mit der Web-Authentifizierungs-API (WebAuthn). Somit soll ein sicherer und passwortfreier Standard für die Industrie zur Anmeldung via Zwei-Faktor-Authentifizierung etabliert werden.

Der Sicherheitsstandard wurde von der FIDO-Allianz ins Leben gerufen, die seit 2012 besteht. Bereits zu Beginn waren unter den sechs Gründungsmitgliedern wichtige Global Player: Agnitio, Infineon, Lenovo, Nok Nok Labs, PayPal und Validity Sensors. Mittlerweile sind der Organisation über 150 Mitglieder beigetreten, darunter auch staatliche Institutionen wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) oder die Taiwanische Verwaltung für die digitale Wirtschaft, moda.

Was ist das Ziel von FIDO2?

Das Hauptziel der FIDO-Allianz ist die Ablösung handelsüblicher Passwörter bzw. etablierter Multi-Faktor-Authentifizierung (Einmalpasswort, Push-Benachrichtigung, SMS-Verifizierung) durch die passwortlose Anmeldung etwa durch Biometrie oder Hardware-Token.

Warum ist FIDO so wichtig?

Auch wenn Passwörter initial für den Schutz von Ressourcen zuständig sind, sind sie als Methode zur Absicherung sehr anfällig:

Komplexität

Geht man nach den Empfehlungen des BSI, enthält ein Passwort Minimum acht Zeichen und vier verschiedenen Zeichenarten (Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen). Das macht es schwerer zu knacken und bietet Schutz vor Angriffen wie Brute-Force oder Phishing. In der Praxis setzen viele Menschen es jedoch nicht um, da es schwer zu merken ist, Bequemlichkeit überwiegt und Risiken oft unterschätzt werden.

Häufigkeit

Komplexe Passwörter sind oft schwer zu merken, doch die Herausforderung wächst mit der Vielzahl an Log-ins, die wir täglich nutzen. Aus praktischen Gründen greifen viele Menschen deshalb auf dieselben Passwörter zurück. Das ist riskant, denn ein einziges Datenleck kann Hackern ermöglichen, auf zahlreiche weitere Konten zuzugreifen – eine Einladung für Angriffe wie Credential-Stuffing.

Angriffe

Durch täuschend echte, gefälschte Webseiten werden Nutzer oft dazu verleitet, ihre Zugangsdaten einzugeben, was Passwörter besonders anfällig für Phishing macht. Die Angreifer können diese Informationen anschließend nutzen, um unberechtigt auf Konten zuzugreifen. Solche Angriffe sind effektiv, weil sie nicht die technischen Systeme angreifen, sondern die Gutgläubigkeit der Nutzer ausnutzen.

FIDO2 löst dieses Problem, indem für den Anmeldeprozess keine Passwörter verwendet, die abgefangen werden können oder einfach zu erraten sind

Wie funktioniert FIDO?

Passwortlos sicher anmelden klingt erstmal konträr, wie also funktioniert eine sichere Authentifizierung komplett ohne Passwort?

Zunächst beruht das Anmeldeverfahren mit FIDO2 auf einem asymmetrischen Kryptosystem. Das bedeutet, dass für die Authentifizierung anstelle von Passwort und Nutzername der Austausch eines Schlüsselpaares stattfindet, ohne sensible Daten preiszugeben. Dieses Schlüsselpaar besteht aus zwei Teilen: Ein öffentlicher Schlüssel, der auf dem System (z. B. Betriebssysteme, Browser, Onlinedienste) hinterlegt ist sowie ein privater Schlüssel, der verschlüsselt auf dem Endgerät gespeichert wird und dieses nie verlässt. Der Anmeldeprozess läuft dann wie folgt ab:

1. Challenge

Für den Log-In sendet der FIDO2-Server eine Herausforderung (Challenge), die vom privaten Schlüssel erledigt bzw. unterschrieben werden muss.

2. Aktion

Damit der private Schlüssel das auslösen kann, muss eine Aktion am Endgerät durchgeführt werden, z. B. die Präsentation eines Fingerabdrucks oder das Scannen von Gesichtsbiometrie.

3. Überprüfung

Hat der private Schlüssel seine Signatur dem Server mitgeteilt, überprüft der Server diese nun mit dem öffentlichen Schlüssel auf Authentizität. Stimmt alles überein, erfolgt der Log-In vollkommen passwortlos.

Wo besteht der Unterschied zu PassKeys?

FIDO2 und PassKeys verfolgen dasselbe Ziel – sichere, passwortfreie Authentifizierung – aber es gibt einen kleinen Unterschied in ihrer Handhabung:

Während beim Anmeldungsprozess mittels FIDO2 nur genau ein Endgerät genutzt werden kann und der private Schlüssel den Authentikator (das Endgerät) nie verlässt, besteht bei PassKeys die Möglichkeit, mehrere private Schlüssel zu erzeugen und diese auf verschiedenen Endgeräten bzw. einer Cloud zu hinterlegen. Damit bedienen sich PassKeys zwar des FIDO2-Protokolls, erweitern dies aber um einen gewissen Nutzerkomfort, um es praxistauglicher zu machen, gerade für Unternehmen. Das greifen auch Global Player wie Google, Apple oder Microsoft auf und haben ihre Anmeldeprozesse für PassKeys optimiert und bieten dadurch eine nutzerfreundliche Alternative zur standardmäßigen Anmeldung über Nutzername und Passwort.

Authentifizierung mit FIDO2
Authentifizierung mit FIDO2
Authentifizierung mit PassKeys
Authentifizierung mit PassKeys

 

 

 

 

 

 

Wo kommt FIDO2 zur Anwendung?

Mit der wachsenden Mitgliederzahl der FIDO-Allianz wächst auch ihre Verbreitung: U. a. die Betriebssysteme ab Windows 10 und Android unterstützen den Authentifizierungsstandard. Auch die gängigen Webbrowser wie Google Chrome, Mozilla Firefox, Microsoft Edge und Apple Safari haben FIDO2 integriert.

Was sind Vor- und Nachteile von FIDO2?

FIDO2 bietet enorme Sicherheitsvorteile und vereinfacht die Anmeldung, doch die Einführung erfordert passende Hardware und Unterstützung durch Dienste. Wie sehen also Vor- und Nachteile gegenüber gestellt aus?

Vorteile

Sicherheit

Die bei FIDO2 genutzten kryptografischen Schlüsselpaare sorgen dafür, dass sich die Anmeldedaten auf jeder Website unterscheiden, was bei der Nutzung von Passwörtern in der Praxis oft nicht gegeben ist. Darüber hinaus verlassen sie nie das Endgerät des Nutzers und werden auf keinem Server hinterlegt. Somit schützt FIDO2 sehr effektiv vor Passwortdiebstahl (z. B. durch Datenlecks), Phishing und Brute-Force-Angriffen.

Nutzerfreundlichkeit

Anstelle von langen und sicheren Passwörtern, melden sich Nutzer mittlerweile komplett passwortfrei über biometrische Faktoren oder einen Hardware-Token an. Das entlastet die Anwender in der Handhabung und bietet eine sichere, aber einfachere Variante des Log-Ins.

Datenschutz

Für jede Registrierung mit FIDO2 werden durch die asymmetrische Kryptographie auf der Internetseite jeweils ein individuelles Schlüsselpaar erstellt, das nur für diese einzelne Website gültig ist. Das verhindert, dass ein Nutzer über verschiedene Seiten hinweg verfolgt werden kann. Dadurch, dass der private Schlüssel nie das Endgerät verlässt, werden auch nie biometrische Daten, wenn diese zur Anmeldung genutzt werden, übermittelt.

Nachteile

Verbreitung

Auch wenn FIDO2 bei den Global Playern wie Google, Microsoft und Apple auf dem Vormarsch ist, unterstützen noch immer viele Websites den Standard noch nicht und setzen stattdessen auf Single-Sign-On Systeme. Was sich für den Nutzer vermeintlich ähnlich anfühlt, beruht auf komplett unterschiedlichen Techniken und birgt unterschiedliche Sicherheitsrisiken.

Eingeschränkte Offline-Nutzung

Um sich an Webseiten anzumelden, braucht man zwar für das Laden der Seite Internet, der Anmeldeprozess selbst erfolgt bei FIDO2 jedoch lokal, etwa via Fingerabdruck scannen oder einen Hardware-Token. Anders sieht das jedoch bei PassKeys aus: Da diese auf mehreren Geräten zumeist hinterlegt sind und synchronisiert werden müssen, wird immer eine aktive Internetverbindung vorausgesetzt.

Was ist der Unterschied zu FIDO1?

Die ursprüngliche Variante von FIDO bestand aus den zwei Protokollen U2F (universal second factor) und UAF (universal authentication framework). Diese standardisierten Protokolle sollten bereits bestehende Anmeldungen um Zwei- oder Multi-Faktor-Authentifizierung ergänzen. Wie schafft man also den Sprung von mehreren Faktoren zum Nachweis der Identität hin zum passwortlosen Log-In?

Der Fokus wurde schlicht geändert: Mit der Erweiterung zweiter Protokolle, verfolgt FIDO2 einen anderen technischen Ansatz, der oben bereits angerissenen asymmetrischen Kryptografie. Um diese weitreichend verbreiten zu können, benötigte die FIDO-Allianz Unterstützung. Gemeinsam mit dem vom World Wide Web Consortium unterstützten W3C Web Authentication Standard wird der Log-In per Schlüsselpaar-Methode für Web-Anwendungen unterstützt. Um jedoch weiterhin auch eine Mehr-Faktor-Authentifizierung ermöglichen zu können, wurde das ursprüngliche U2F-Protokoll weiterentwickelt zum Client Authenticator Protocol 2 (CTAP2).

Fazit

FIDO2 bietet eine sichere, benutzerfreundliche und zukunftsweisende Alternative zu klassischen Passwörtern. Durch den Einsatz von kryptografischen Schlüsselpaaren schützt es effektiv vor Phishing, Datenlecks und anderen gängigen Angriffen – ohne dass sich der Nutzer komplizierte Passwörter merken muss. Mit der wachsenden Unterstützung durch große Plattformen und der einfachen Handhabung bringt FIDO2 uns einen großen Schritt näher an eine passwortfreie und gleichzeitig sicherere Online-Welt.

Autor aus der Fachgruppe IT-Sicherheit:

digitronic computersysteme gmbh

Iris Albertin Keine Kommentare

Sie gestalten Europas digitale Zukunft? Bewerben Sie sich jetzt für die DIGITAL SME Awards 2025!

Gestalten Sie Europas digitale Zukunft aktiv mit: Die European DIGITAL SME Alliance – mit über 45.000 vertretenen Unternehmen das größte Netzwerk mittelständischer IT-Unternehmen in Europa – verleiht im Rahmen des DIGITAL SME Summit 2025 am 4. Dezember in Brüssel erneut die DIGITAL SME Awards.

Diese Auszeichnung würdigt die innovativsten und wirkungsvollsten digitalen Lösungen des europäischen Mittelstands. Als Mitglied von BITMi haben Sie die Chance, sich bis zum 7. Oktober 2025 zu bewerben. Eine Fachjury bewertet alle Einsendungen und kürt die herausragendsten Lösungen in den Kategorien:
– Green
– Society
– Skills

Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihr Unternehmen als Innovationstreiber Europas zu präsentieren und Ihr Netzwerk beim DIGITAL SME Summit auszubauen.

Wann?
4. Dezember 2025 | Brüssel

Weitere Informationen zur Teilnahme und zu Kooperationsmöglichkeiten finden Sie hier.

Isabel Weyerts Keine Kommentare

Wissen, Wandel, Wirkung: Neue Webinarreihe für Unternehmen im nachhaltigen & digitalen Wandel

Wie können Unternehmen in einer Zeit globaler Krisen, technologischer Umbrüche und wachsender Nachhaltigkeitsanforderungen zukunftsfähig bleiben? Die neue neunteilige Webinarreihe der BITMi Fachgruppe Nachhaltigkeit. Digitalisierung. Zukunftsfähigkeit. „Wissen, Wandel, Wirkung“ gibt Orientierung, vermittelt Grundlagenwissen und zeigt konkrete Handlungsoptionen auf. Im Fokus steht die sogenannte Twin Transformation – die enge Verbindung von Digitalisierung (inkl. KI) und Nachhaltigkeit – als strategischer Hebel für Resilienz, Innovation und Zukunftssicherheit.

Die Webinare finden online statt, sind kostenlos und dauern jeweils 60 Minuten. Der Aufbau: 40 Minuten Impulsvortrag oder Expertengespräch, gefolgt von 20 Minuten für Ihre Fragen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich in einer 15-minütigen offenen Runde weiter mit den Referent:innen auszutauschen. Aufzeichnung und Präsentationsfolien werden allen Teilnehmenden im Nachgang zur Verfügung gestellt.

Was Sie erwartet:

  • Ein fundierter Überblick über die Herausforderungen und Chancen der Twin Transformation
  • Ethische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Perspektiven auf KI und Digitalisierung
  • Orientierung zu aktuellen Regulierungen wie CSRD, EU-Taxonomie und Lieferkettengesetzen
  • Praxisimpulse zu nachhaltiger Produktion, Lieferantenmanagement und Unternehmenskultur
  • Neue Führungsmethoden für Zeiten des Wandels
  • Ansätze für regenerative, zukunftsorientierte Innovation

Jedes Webinar beleuchtet einen thematischen Schwerpunkt – einzeln verständlich, im Zusammenhang besonders wirkungsvoll.

Machen Sie mit. Gestalten Sie Zukunft. Schritt für Schritt.
Melden Sie sich jetzt an und sichern Sie sich Ihren Platz in der Webinarreihe.

Erste Termine

9. Oktober, 8:30 Uhr: Twin-Transformation – Wie und Warum?

13. November, 8:30 Uhr: Mensch. Maschine. Morgen. KI für eine lebenswerte Zukunft

12. Februar, 8:30 Uhr: Pflicht und Chance: Zukunftsgestaltung im Licht der Regulierung

Iris Albertin Keine Kommentare

Jetzt bewerben: „MINT-freundliche Schulen“ und „Digitale Schulen“ 2025

Auch im Jahr 2025 vergibt die Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ wieder die begehrten Auszeichnungen „MINT-freundliche Schule“ und „Digitale Schule“. Seit dem 17. März 2025 ist das Bewerbungsportal geöffnet – interessierte Schulen können sich noch bis zum 31. Mai 2025 bewerben.

Immer mehr Bildungseinrichtungen setzen auf innovative Unterrichtskonzepte und digitale Lehrmethoden, um Schülerinnen und Schüler optimal auf die Zukunft vorzubereiten. Dieses Engagement wird durch die Initiative mit einem Zertifizierungsprozess unterstützt und gewürdigt.

MINT-freundliche Schulen gesucht

Das Siegel „MINT-freundliche Schule“ wird an Schulen verliehen, die einen besonderen Schwerpunkt auf die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik legen. Ziel ist es, junge Menschen für MINT-Themen zu begeistern und ihre Talente gezielt zu fördern.

Die Auszeichnung ist ein Zeichen für qualitativ hochwertige MINT-Bildung in Deutschland. Sie wird von Mitgliedern, Kuratoren und Förderern der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“ verliehen, zu denen unter anderem Stiftungen, Unternehmen, Vereine, Verbände und weitere Institutionen gehören. Die Schirmherrschaft übernimmt die Kultusministerkonferenz (KMK).

Jetzt bewerben und Engagement sichtbar machen

Ob MINT-orientiert, digital besonders engagiert oder beides – Schulen, die sich auf den Weg gemacht haben, ihre Schülerinnen und Schüler fit für die Zukunft zu machen, sind eingeladen, sich für eine oder beide Auszeichnungen zu bewerben. Weitere Informationen sowie das Bewerbungsformular finden Interessierte direkt auf der Website der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“.

Zeigen Sie, was in Ihrer Schule steckt – und bewerben Sie sich jetzt

Isabel Weyerts Keine Kommentare

BITMi kooperiert mit dem Marktplatz IT-Sicherheit

Wir freuen uns, unsere neue Kooperation mit dem Marktplatz IT-Sicherheit bekannt zu geben.

Unter dem Motto „Gemeinsam für mehr IT-Sicherheit“ ist das Ziel des Marktplatz IT-Sicherheit, alle Unternehmen im deutschsprachigen Raum zu unterstützen und ihre IT-Sicherheit nachhaltig zu gewährleisten. Dazu werden wichtige Informationen, umfassendes IT-Sicherheitswissen, interaktive Listen und nützliche IT-Sicherheits-Tools kostenlos zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bringt der Marktplatz IT-Sicherheit, Anwenderunternehmen und IT-Sicherheitslösungsanbieter zusammen und fördern einen regen Austausch.

Der Grundstein, um unsere Digitale Souveränität und die digitale Wertschöpfung zu sichern, ist IT-Sicherheit. Der Austausch von Expertise und die Vernetzung verschiedener Akteure und Angebote ist zur Stärkung eben dieser IT-Sicherheit unerlässlich. Der Marktplatz IT-Sicherheit bietet genau dafür eine ideale Plattform.
Zu seinen vielfältigen Angeboten gehören:

  • der Ratgeber – Aktuelle Empfehlungen zur IT-Sicherheit
  • eine Kostenlose interaktive Awareness-Schulung für Ihre Mitarbeiter
  • kostenlose IT-Sicherheitstools für mehr Schutz
  • das Auswahl-Tool für Personenzertifikate
  • eine Übersicht zu IT-Sicherheitsrecht
  • IT-Sicherheitsstudien – Aktuelle Erkenntnisse für Ihre Sicherheit
  • das IT-Sicherheit Forum – Ihr zentraler Treffpunkt für Datenschutz & Cybersecurity
  • ein Anbieterverzeichnis – IT-Sicherheitsanbieter, die Ihnen helfen können

Mehr erfahren

Lydia Schauß Keine Kommentare

Neuer Name, klarer Fokus: Aus der Fachgruppe „Zukunftstechnologien“ wird die Fachgruppe „Künstliche Intelligenz“

Die bisherige Fachgruppe „Zukunftstechnologien“ trägt ab sofort den neuen Namen Fachgruppe „Künstliche Intelligenz“. Mit dieser Umbenennung rückt die praxisnahe Anwendung von KI-Technologien im IT-Mittelstand noch stärker in den Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit.

Einladung zum ersten Gruppentreffen am 6. Mai
Zum Auftakt unter neuem Namen laden wir alle interessierten Unternehmerinnen und Unternehmer herzlich zum ersten digitalen Gruppentreffen am 6. Mai ein. Gemeinsam möchten wir aktuelle Entwicklungen diskutieren, Erfahrungen austauschen und Impulse für den erfolgreichen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Mittelstand geben.

Jetzt mitmachen!
Interessierte wenden sich bitte direkt an den BITMi-Ansprechpartner Janek Götze.