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Insivio IT GmbH: Ein neues Kapitel für innovative IT-Lösungen

Die Alfa IT-Outsourcing GmbH heißt jetzt Insivio IT GmbH. Mit der Umbenennung und dem umfassenden Rebranding stellt sich das Unternehmen strategisch neu auf, um seinen Kunden mit noch flexibleren IT-Ressourcen und noch individuelleren IT-Lösungen als starker Partner zur Seite zu stehen.

Hintergrund und Motivation:
Die Entscheidung zur Umbenennung basiert auf einem klaren Verständnis der Kundenanforderungen und Markterwartungen. Feedback aus zahlreichen Gesprächen mit Kunden und Interessenten hat gezeigt, dass der bisherige Name „Alfa IT-Outsourcing“ nicht das breite Leistungsspektrum und die hohe Wertschöpfung widerspiegelte, die das Unternehmen bietet.

„Was wir machen, ist etwas anderes als Outsourcing. Wir stehen unseren Kunden als ganzheitlicher und zuverlässiger IT-Partner zur Seite – immer auf Augenhöhe und immer mit individuellen und innovativen Lösungen, die flexibel und passgenau auf die Bedürfnisse der Kunden zugeschnitten sind“, erklärt Naveed Ahmad, Geschäftsführer der Insivio IT GmbH.

Neue Ausrichtung und Mehrwert für Kunden:
Mit dem Rebranding geht eine klare Fokussierung auf spezialisierte und flexible IT-Dienstleistungen einher:

  • IT-Ressourcen: Schnelle Bereitstellung von passenden IT-Experten und Teams für Projekte jeder Größenordnung oder die Besetzung einzelner IT-Vakanzen – flexibel und skalierbar.
  • IT-Projekte: Planung, Steuerung und Umsetzung von IT-Projekten mit einer Kombination aus technischer Expertise und globaler Perspektive. Einzelne Entwickler, komplette Teams oder vollumfängliche IT-Projektabwicklung: passgenaue Lösungen für jede Projektgröße, mit oder ohne eigenem Projektmanagement und mit oder ohne eigenen IT-Teams.
  • IT-Projektmanagement: Vollumfängliche oder punktuelle Unterstützung in jeder Phase des Projekts – effizient und flexibel je nach Bedarf. Professionelle Projektkoordination, klare Strukturen und effiziente Zusammenarbeit – insbesondere mit Remote-Teams.
  • Expertenberatung: Individuelle Analysen, Coaching und Beratung in allen IT-Belangen. Von Technologieberatung über Prozessoptimierung bis hin zu KI & Digitalisierung.

„Wir sind überzeugt, dass wir mit dieser Neuausrichtung noch besser auf die Bedürfnisse unserer Kunden eingehen können. Unser Fokus liegt darauf, als Premium-Partner schnelle und flexible Unterstützung zu bieten, um Klarheit zu schaffen und IT-Projekte erfolgreich und effizient umzusetzen“, betont Naveed Ahmad.

Innovative IT-Services für den DACH-Raum:
Die Insivio IT GmbH hebt sich durch ihre umfangreichen und einzigartigen Dienstleistungen besonders im DACH-Raum ab. Mit umfassender Expertise und langjähriger Erfahrung in der Zusammenarbeit mit internationalen IT-Teams schafft das Unternehmen signifikante Vorteile für Unternehmen und IT-Entscheidungsträger.

Über Insivio IT GmbH:
Die Insivio IT GmbH versteht sich als zuverlässiger IT-Partner und Serviceanbieter für flexible IT-Ressourcen und innovative IT-Lösungen. Mit individuellen und passgenauen Dienstleistungen unterstützt das Unternehmen Kunden dabei, Herausforderungen der modernen IT in Chancen zu verwandeln.


Kontakt:

Insivio IT GmbH
Austr. 1a
65439 Flörsheim am Main
Deutschland

Herr Naveed Ahmad, CEO
+49-6145-376996-0

insivio.marketing@insivio.de

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Iris Albertin Keine Kommentare

IT-Sicherheitsblog // Eine Einführung zu Self-Sovereign Identity: Die Identitätskrise im digitalen Zeitalter

Die Evolution des Internets hat unsere Interaktion mit der digitalen Welt und den Umgang mit unserer Identität entscheidend geprägt. In der Ära des Web 1.0 war das Internet ein „read-only”-Raum, in dem Nutzer hauptsächlich Inhalte konsumierten, ohne sich persönlich einzubringen. Identität spielte dabei kaum eine Rolle, da sich die Interaktionen auf einfaches Surfen und statische Websites beschränkten.

Mit dem Aufkommen des Web 2.0 wurde das Internet zu einer interaktiven, nutzerorientierten Umgebung. Soziale Medien, E-Commerce-Websites und Online-Dienste boomten und machten die persönliche Identität zu einem zentralen Bestandteil der Online-Interaktionen. Diese Veränderung hatte jedoch einen Preis: den Aufstieg zentralisierter Plattformen, die die Nutzerdaten kontrollierten. Unternehmen wie Facebook, Google und andere wurden zu Gatekeepern unserer digitalen Identitäten, sammelten riesige Mengen an persönlichen Informationen und monetarisierten diese. Die Nutzer mussten für mehr Komfort ihre Privatsphäre und Eigentumsrechte opfern, was zu erheblichen Bedenken hinsichtlich Datenverstößen, Überwachung und Missbrauch personenbezogener Daten führte.

Mit dem Übergang zu Web 3.0 entsteht nun ein neues Modell. Diese Version des Internets basiert auf Dezentralisierung und mehr Selbstbestimmung für die Nutzer, um die Abhängigkeit von zentralen Stellen für die Daten- und Identitätsverwaltung zu überwinden. Im Gegensatz zu den zentralisierten Systemen des Web 2.0 legt das Web 3.0 den Schwerpunkt auf direkte Peer-to-Peer-Interaktionen, bei denen die Nutzer mehr Kontrolle über ihre persönlichen Daten behalten. Dieser Wandel priorisiert Transparenz, Selbstverwaltung und Datenschutz und bietet die Möglichkeit, die Verwaltung digitaler Identitäten zu überdenken.

Hier kommt Self-Sovereign Identity (SSI) ins Spiel – ein revolutionärer Ansatz für das Identitätsmanagement, der die Werte des Web 3.0 verkörpert. Durch den Einsatz sicherer und verteilter Technologien verspricht SSI eine Zukunft, in der Sie und nur Sie allein Eigentümer Ihrer Daten sind. Es eliminiert Zwischenhändler, verbessert den Datenschutz und bietet Einzelpersonen die Möglichkeit, ihre Identitäten in einem dezentralen Ökosystem unabhängig zu verwalten.

Was ist selbstbestimmte Identität?

Selbstbestimmte Identität (SSI) ist ein dezentrales Identitätsmodell, das es Einzelpersonen ermöglicht, ihre persönlichen Daten zu besitzen, zu kontrollieren und zu teilen, ohne sich auf zentralisierte Akteure verlassen zu müssen. Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen, bei denen Identitätsdaten von Organisationen gespeichert und verwaltet werden, ermöglicht SSI den Benutzern, ihre Anmeldedaten sicher in einer digitalen Geldbörse zu speichern und sie direkt mit vertrauenswürdigen Parteien zu teilen.

Im Kern hält sich SSI an drei Grundprinzipien:

  1. Benutzerkontrolle: Einzelpersonen haben die volle Kontrolle über ihre Daten.
  2. Privacy by Design: SSI minimiert die Weitergabe von Daten und stellt sicher, dass nur notwendige Informationen offengelegt werden.
  3. Portabilität und Interoperabilität: Anmeldedaten können plattformübergreifend verwendet werden, ohne dass eine Abhängigkeit von bestimmten Anbietern besteht.

So funktioniert SSI

SSI nutzt modernste Technologien, um ein dezentrales und sicheres Identitäts-Ökosystem zu schaffen. Hier ist eine vereinfachte Übersicht über seine Komponenten:

  • Decentralized Identifiers (DIDs): Eindeutige Identifikatoren, die nicht an zentralisierte Datenbanken gebunden sind. DIDs bieten eine sichere und flexible Grundlage für die Erstellung und Verwaltung von Identitäten.
  • Verifiable Credentials (VCs): Digitale Zertifikate, die von Einrichtungen (z. B. Regierungen, Universitäten) ausgestellt werden und bestimmte Eigenschaften einer Person belegen. Beispielsweise könnte eine Universität einen verifizierbaren Nachweis für einen Abschluss ausstellen. Ein anderes Beispiel wäre eine Kühlung, die eine VC für ein darin befindliches Produkt ausstellt, um die Temperatur, bei der es transportiert wird, zu überprüfen.
  • Digital Wallets: Sichere Anwendungen, in denen Benutzer ihre DIDs und VCs speichern. Mit diesen Geldbörsen können Einzelpersonen ihre Berechtigungen direkt verwalten und mit anderen teilen.

In der Praxis funktioniert SSI über drei Hauptrollen:

  1. Aussteller: Stellt überprüfbare Berechtigungsnachweise aus (z. B. eine Behörde, die einen Führerschein ausstellt).
  2. Inhaber: Speichert Berechtigungsnachweise in einer digitalen Geldbörse (z. B. Sie, der Benutzer).
  3. Prüfer: Fordert den Nachweis bestimmter Eigenschaften an (z. B. eine Bank, die Ihre Identität für einen Kreditantrag überprüft).

Dieses Ökosystem macht Zwischenhändler überflüssig und reduziert die Risiken, die mit der zentralisierten Speicherung und Übertragung von Daten verbunden sind.

Vorteile von SSI

Für Einzelpersonen
SSI bietet beispiellose Kontrolle und Sicherheit:

  • Datenhoheit: Einzelpersonen entscheiden, welche Informationen sie mit wem teilen möchten.
  • Datenschutz: Personenbezogene Daten werden nur bei Bedarf offengelegt. Beispielsweise können Sie nachweisen, dass Sie über 18 Jahre alt sind, ohne Ihr genaues Geburtsdatum preiszugeben.
  • Sicherheit: Durch den Verzicht auf eine zentralisierte Speicherung wird das Risiko groß angelegter Datenschutzverletzungen verringert.

Für Organisationen
Die Einführung von SSI kann Abläufe vereinfachen und Haftungsrisiken reduzieren:

  • Compliance: Vereinfachte Einhaltung von Datenschutzbestimmungen wie DSGVO und CCPA.
  • Kosteneffizienz: Geringere Ausgaben für Identitätsmanagement und -überprüfung.
  • Vertrauen: Erhöhte Transparenz fördert bessere Beziehungen zu den Nutzern.

Anwendungsfälle aus der Praxis
SSI kann in diversen Branchen angewendet werden und bietet innovative Einsatzmöglichkeiten:

  • Behördliche Dienstleistungen: Digitale Ausweise ermöglichen einen sicheren Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen und Steuererklärungen.
  • Gesundheitswesen: Patienten können ihre medizinischen Unterlagen sicher mit Ärzten teilen und gleichzeitig ihre Privatsphäre wahren.
  • Bildung: Universitäten können überprüfbare Abschlüsse ausstellen, wodurch die Überprüfung von Zeugnissen für Arbeitgeber nahtlos möglich wird.
  • Finanzen: Banken können ihre Know-Your-Customer-Prozesse (KYC) optimieren und so Betrugsfälle und Onboarding-Zeiten reduzieren.
  • E-Commerce: Nutzer können ihre Identität oder Mitgliedschaft nachweisen, ohne sensible Daten auf mehreren Plattformen zu speichern.

Herausforderungen und Einschränkungen

Trotz seines Potenzials steht SSI vor erheblichen Hürden:

  • Fehlende Standards: Obwohl Initiativen wie DID und Verifiable Credentials des W3C entstehen, befinden sich universelle Standards noch in der Entwicklung.
  • Interoperabilitätsprobleme: Die nahtlose Funktionsweise von SSI-Systemen über Plattformen und Rechtsräume hinweg bleibt eine Herausforderung.
  • Benutzerfreundlichkeit: Nicht-technisch versierte Nutzer könnten Schwierigkeiten haben, digitale Geldbörsen zu nutzen und dezentrale Systeme zu verstehen.
  • Widerstand von Altsystemen: Zentralisierte Identitätsanbieter könnten sich gegen die Einführung wehren, da sie einen Verlust an Kontrolle oder Einnahmequellen befürchten.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, ist eine Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Organisationen und Technologieentwicklern erforderlich, um robuste, benutzerfreundliche Systeme aufzubauen.

Die Zukunft von SSI

Angesichts zunehmender Datenverstöße und Datenschutzbedenken dürfte die Nachfrage nach SSI steigen. Neue Rahmenwerke und Technologien legen den Grundstein für eine breite Einführung. Regierungen und Branchen weltweit beginnen, das Potenzial von SSI zu erkunden, vom europäischen eIDAS-Rahmenwerk über die Schweizer E-ID bis hin zu Pilotprojekten im Gesundheits- und Finanzwesen.

Die langfristige Vision für SSI ist ehrgeizig: Eine Welt, in der Identität tatsächlich mobil, sicher und unter der Kontrolle des Nutzers ist. Um diese Vision zu verwirklichen, müssen technische und regulatorische Hindernisse überwunden werden, aber die Vorteile sind zu erheblich, um sie zu ignorieren.

Warum SSI für Sie wichtig ist

In einer Welt, die zunehmend von digitalen Interaktionen geprägt ist, stellt die selbstbestimmte Identität einen entscheidenden Schritt zum Schutz der individuellen Rechte und zur Förderung des Vertrauens dar. Indem Sie die Kontrolle über Ihre Identität übernehmen, können Sie im digitalen Zeitalter mehr Sicherheit, Privatsphäre und Freiheit genießen. Dwe Weg hin zu SSI hat gerade erst begonnen, und ihr Erfolg hängt von Bewusstsein, Fürsprache und Akzeptanz ab.

Da sich Einzelpersonen, Organisationen und Regierungen hinter diesem transformativen Modell versammeln, stellt sich nicht die Frage, ob SSI die Zukunft der Identität prägen wird, sondern wann.

Text von pi-lar GmbH

Iris Albertin Keine Kommentare

Rasend schnelle Umstellung von SAP auf FibuNet in der Autohaus KAHLE-Gruppe

 Die Autohaus KAHLE-Gruppe blickt auf eine langjährige Tradition zurück. Aus dem einstigen Kleinbetrieb mit Ersatzteil-Schmiede hat sich seit Gründung im Jahr 1937 bis heute der größte Volkswagen-Partner in der Stadt und in der Region Hannover mit insgesamt sieben Standorten entwickelt. In dem mittelständischen Unternehmen, das sich nach wie vor in Familienhand befindet, sind bereits Familienmitglieder der dritten Generation bis hin auf Geschäftsführungsebene tätig. Die langfristige Ausrichtung des Unternehmens in Verbindung mit einer hohen Ver-antwortung für Mitarbeiter und Kunden sind die Basis für den Erfolg in einem schwierigen Geschäftsumfeld. Ein wichtiger Meilenstein war in diesem Zusammenhang die Übernahme der Autohaus Schulze Gruppe einschließlich des gesamten Mitarbeiterteams, mit der das Netzwerk um die Standorte in Nienburg und Stadthagen erweitert werden konnte. Damit verbunden war die Entscheidung, das für Schulze gehostete SAP BASIC zügig auf die in der KAHLE Gruppe genutzte FibuNet-Software umzustellen, was innerhalb von Tagen erfolgreich realisiert werden konnte. 

Kaltenkirchen, 03.12.2024. Die Autohaus KAHLE-Gruppe hat mit der Übernahme des in Nienburg und Stadthagen ansässigen Autohauses Schulze zum 01.09. dieses Jahres ihre Marktposition im Umland von Hannover weiter ausgebaut. Während KAHLE seit vielen Jahren FibuNet als Software für Rechnungswesen nutzt, war bei Schulze eine gehostete Version von SAP BASIC im Einsatz. Ziel war es deshalb, die kaufmän-nischen Anwendungen so schnell wie möglich zu vereinheitlichen und in den ehemaligen Schulze-Betriebs-stätten SAP auf FibuNet Enterprise umzustellen. Um parallele Systemwelten und gleichzeitig zeitliche Über-schneidungen in den Jahresabschlüssen zu vermeiden, wurde als Stichtag für die Umstellung der Zeitpunkt der Übernahme zum 01.09.2024 vorgegeben. 

Ein Schwerpunkt in der Marktausrichtung von Scopevisio FibuNet liegt im Bereich von Autohäusern. Das damit verbundene Erfahrungsspektrum umfasst hunderte erfolgreicher Umstellungen von Altsystemen ein-schließlich SAP auf FibuNet. Einen vergleichbar ehrgeizigen Zeitplan wie bei KAHLE hatte Scopevisio FibuNet bislang allerdings kaum zu meistern. Daneben gab es jedoch noch weitere besondere Anforderungen. 

Autohaus Schulze legte Kalenderjahre als Wirtschaftsjahre zugrunde, während das Wirtschaftsjahr bei KAHLE davon abweichend vom 01.09. bis 31.08. des Folgejahres läuft. Als eine weitere Herausforderung entpuppte sich die Altdatenübernahme. Schulze setzte zwar als DMS wie KAHLE VaudisX ein, in VaudisX sind die Kundennummern jedoch nicht gleich den Debitorennummern aus SAP. Im Rahmen der Übernahme musste zudem der Kundenstamm vereinheitlicht werden und der Kundenstamm aus der Schulze Gruppe in den Kundenstamm der KAHLE Gruppe integriert werden. Darüber hinaus musste für die Übernahme aus SAP der GDPdU-Export um SKR51-Merkmale erweitert werden. 

Der herausfordernde Projektplan wurde letztlich eingehalten. Am 06.09.2024 konnten die FibuNet-Anwen-dungen für die ehemaligen Schulze-Betriebsstätten mit korrekt eingespielten Altdaten live gehen. Bei KAHLE befindet sich jetzt gruppenweit die auf Autohäuser ausgerichtete Version von FibuNet Enterprise im Einsatz. Ergänzend zur Finanzbuchhaltung nebst FibuNet Kostenrechnung und Anlagenbuchhaltung deckt das An-wendungsspektrum u.a. Banking, OP-Analyse und Reporting ab. Daneben sind autohausspezifische Funkti-onen integriert, wie beispielsweise Kontenartenkombination bzw. Schnittstellen zu Berichtsanwendungen des VW-Konzerns. Der Nutzungsumfang beträgt 18 User, darunter 10 mit rein lesenden Rechten. 

Laut Herrn Brandes, kaufmännischer Leiter der KAHLE-Gruppe, bestand hinsichtlich des ehrgeizigen Zeit-plans eine gewisse Skepsis, zumal es bei Migrationsprojekten mit anderen IT-Anbietern in der Vergangen-heit negative Erfahrungen gab. Umso größer war die Freude, dass bei diesem Projekt alles “erstaunlich leichtfüßig” von statten ging: “Unsere in diesem Fall sehr hochgeschraubten Erwartungen an Scopevisio FibuNet wurden sogar übertroffen. Wieder einmal wurde die hohe Kompetenz der Projektleiter aus dem Hause Scopevisio FibuNet erfolgreich unter Beweis gestellt.” 

Über Autohaus KAHLE Gruppe 

Die Marken rund um den Volkswagenkonzern bilden das Herzstück der KAHLE Gruppe. An den sieben Standorten in Hannover, Wedemark, Wunstorf, Neustadt am Rübenberge, Nienburg/Weser, Stadthagen, Walsrode, bietet Autohaus KAHLE kompetenten Service von A bis Z. Modernste Werkstatttechnik, professi-onelles Know-how und ein starkes Vertriebsnetz für Neu- und Gebrauchtwagen sichern uneingeschränkte Mobilität für Kundinnen und Kunden. 

Das Familienunternehmen blickt auf eine langjährige Tradition zurück. Aus dem einstigen Kleinbetrieb mit Ersatzteil-Schmiede hat sich bis zum heutigen Tage der größte Volkswagen-Partner im erweiterten Umland von Hannover entwickelt. Mit rund 420 Mitarbeitenden erwirtschaftet die KAHLE Gruppe einen Umsatz von rund 100 Mio. Euro. 

Das enge Netz von Autohäusern und deren Nähe zueinander sollen den Kundinnen und Kunden ein Höchst-maß an Verfügbarkeit und Service rund um die Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Seat und Skoda sowie Audi Service bieten. Auch das Thema “Nachhaltigkeit” spielt bei KAHLE eine wichtige Rolle! So sind Dienstleistungen und Produkte darauf ausgerichtet, eine nachhaltige und umweltfreundliche Mobilität zu fördern. 

Über die Scopevisio FibuNet GmbH 

FibuNet ist eine sichere, vielfach bewährte und besonders leistungsfähige Software für Finanzbuchhaltung, Rechnungswesen und Controlling im Mittelstand. Mit einer Vielzahl vorentwickelter Automatisierungs- potenziale hilft FibuNet konsequent dabei, den Zeitbedarf und die Fehleranfälligkeit in buchhalterischen 

Prozessen erheblich zu reduzieren. Das hochprofessionelle, 100% GDPdU- & GoBD- zertifizierte Buchfüh-rungsprogramm ist eine ideale Lösung für mittelständische Unternehmen, die hohen Prüfungspflichten un-terliegen. 

Die Scopevisio FibuNet GmbH ist seit Mitte 2023 Teil der Scopevisio-Gruppe. Die Scopevisio AG ist führend im Bereich mandantenfähiger Unternehmenssoftware. Durch die Übernahme von FibuNet integriert Scopevisio zusätzliches Know-how in die Gruppe, um sich als ein führender Champion im betrieblichen Finanz- und Rechnungswesen für den gehobenen Mittelstand zu etablieren. 

Die Vielzahl namhafter, zufriedener FibuNet-Kunden ist ein Qualitätsbeweis. Über 1.500 Unternehmen ver-trauen auf die Kompetenz und die Qualität von FibuNet, wie beispielsweise Berliner Effektengesellschaft, Hurtigruten, ROLLER Möbel, Feser-Graf Automobilhandelsgruppe, Netto Marken-Discount und Pearl GmbH. 

FibuNet integriert sich problemlos in jede Umgebung. Der Datentransfer mit angebundenen Systemen erfolgt bidirektional und automatisch. Ob Kunden-/Lieferantenstammdaten, Buchungen von Ein-/ Aus-gangsrechnungen oder Bestandsveränderungen, Kostenrechnung/Mengenbuchungen oder Daten aus dem Bereich der offenen Posten, alles kann per Schnittstelle ausgetauscht werden. Dabei sind die bereitgestell-ten Schnittstellen stets gesetzeskonform. 

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Entwässerungs-Genossenschaft LINEG setzt auf argvis

Die LINEG (Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft) ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, die auf dem linksrheinischen Gebiet zwischen dem Norden von Krefeld bis Xanten für die Abwasserentsorgung und Vorflutsicherung sowie stellenweise für die Grundwasserregulierung zuständig ist. Um all diese Bereiche mit einheitlichen Prozessen instand zu halten, suchten die Verantwortlichen bei der LINEG Anfang 2023 nach einer Lösung – und wurden bei argvis fündig.

Das Ziel dieses bevorstehenden Projekts war also einheitliche und transparente Prozesse für alle Bereiche der Instandhaltung zu schaffen. Dabei sollten alle SAP PM-Prozesse (Plant Maintenance) harmonisiert und mobilisiert sowie mit einer modernen Oberfläche versehen werden, um die Abläufe zu optimieren. Dazu Marco Hünseler, Leiter Instandhaltungsmanagement bei der LINEG: „Ab Frühjahr 2023 wurde intensiv nach einer geeigneten Lösung gesucht. Nachdem wir im Abstand von sechs Monaten die Entwicklung bei argvis und der Instandhaltungs-Lösung argvis; Maintenance Portal sehen konnten, war für uns klar, dass dieses System zu uns passen würde. Unser Anspruch war eine mobile, schlanke und einfache Lösung für die Anwender im Feld. Und genau das alles erfüllt das argvis; Maintenance Portal.“

 

„Einfachheit und Flexibilität der argvis-Lösung“

Zu den geforderten Hauptprozessen und funktionalen Anforderungen, die heute vom argvis; Maintenance Portal abgedeckt werden, gehören die mobile Meldungs- und Auftragsbearbeitung, die Zeitbuchung, die Checklistenbearbeitung mit Checklistengenerator sowie die Anbindung an unsere Leittechnik und die damit zusammenhängende API-Integration der LINEG PLS-Leitstelle – inklusive Verwaltung des Equipments und intelligente Verknüpfung der Objekte. „Den Ausschlag für argvis gaben neben den schnellen Reaktionszeiten des Anbieters vor allem die ausgearbeiteten funktionalen Lösungsansätze im ersten Workshop sowie die Einfachheit und Flexibilität der Lösung“, fasst Hünseler die Entscheidungsfindung zusammen.

 

Erfolgreiche Implementierung dank intensiven Testphasen und langsamen Ausrollen

Das Kernteam der Implementierung bestand aus zwei Instandhaltern mit Schnittstellen zur IT; dazu Marco Hünseler: „Nachdem im Oktober 2023 der Auftrag an argvis erging, hatten wir schon zwei Monate später ein lauffähiges Entwicklungssystem“ Dieses Entwicklungssystem wurde dann im Februar 2024 in ein sogenanntes Testsystem umgezogen, Hünseler erinnert sich: „Viel Entwicklung- und Weiterentwicklungsarbeit, intensive Testphasen sowie Produktoptimierungen begleiteten uns in dieser Zeit.“ Die Produktivsetzung des argvis; Maintenance Portals erfolgte im Juni 2024 mit etwa 20 Anwendern, bestehend aus Meistern und Handwerkern. „Im Oktober 2024 konnten wir das System für alle 80 MitarbeiterInnen in der Instandhaltung scharf schalten“, so der Leiter des LINEG-Instandhaltungsmanagements.

Die Gründe für den Erfolg der Implementierung seien das kleine Kernteam, intensive Testphasen und das langsame Ausrollen in die Mannschaft gewesen. Heute können die MitarbeiterInnen Kernanwendungen wie Auftragsbearbeitung, Auftragsüberwachung, und Auftragsplanung und Mitarbeiterplanung – auch mobil – vollumfänglich nutzen. Zu den Fachbereichen, in denen die argvis-Lösung eingesetzt wird, zählen außer Wartung und Instandsetzung von Wasser- und Abwassernetzen auch die Disposition durch die Meister sowie Auswertungen durch das Management – ganz im Sinne eines Management-Informationssystems.

 

argvis; Maintenance Portal aus Instandhaltungsalltag nicht mehr wegzudenken

Für Marco Hünseler ist das argvis; Maintenance Portal mit seinen vielen Vorteilen aus dem Instandhaltungsalltag der LINEG nicht mehr wegzudenken: „Neben der Reduzierung von System- und Medienbrüchen haben unsere MitarbeiterInnen im Feld auch vollen Zugriff auf das Dokumentenmanagementsystem in SAP. Zudem brauchen wir weniger Papier und haben alle Informationen in Echtzeit verfügbar.“ Auch Mehrfacharbeiten wie das Erfassen und Übertragen von Informationen in das SAP-System sowie der Aufwand für die Zeiterfassung konnten dank argvis deutlich reduziert werden – nicht zuletzt durch das perfekte Zusammenspiel mit anderen SAP-Komponenten, Hünseler ergänzt: „Die sehr gute Schnittstelle vom argvis; Maintenance Portal nach SAP Materials Management (SAP MM) und SAP Human Resouces (SAP HR) ist voll in Funktion- genauso wie die Schnittstelle zur Leittechnik.“

 

Das große Ziel des argvis-Projekts wurde erreicht

Heute nutzen 80 LINEG-MitarbeiterInnen das argvis; Maintenance Portal in allen Bereichen der Instandhaltung wie Maschinentechnik, Elektrotechnik, Gewässerunterhaltung und Störungsdienst. „Erste Kollegen aus dem Betrieb nutzen die mobile App und die Web-App der argvis-Lösung“, ergänzt Hünseler, „unser Ziel für 2025 ist die Einbindung weiterer Standorte und Fachbereiche mit insgesamt dann ~150 MitarbeiterInnen.“

Das große Ziel des argvis-Projekts, einheitliche Prozesse für alle Bereiche der Instandhaltung, wurde erreicht, dazu Marco Hünseler: „Dazu beigetragen haben zahlreiche Funktionalitäten und Vorteile des argvis; Maintenance Portals, wie etwa das moderne Design und moderne Funktionen, reduzierte Eingabemasken im Vergleich zum SAP-Standard, ein direkter Informationsfluss aus dem Feld ins Büro, die direkte Zeiterfassung und Rückmeldung. Große Vorteile und Zeitgewinn bringen auch die direkte Planung und Verteilung von Aufträgen während der Bereitschaft sowie die Möglichkeit der Navigation anhand der eingebundenen Geodaten.“

 

„Sehr ergebnisorientiert, mit sehr guten Reaktionszeiten und immer die passenden Lösungen zur Hand“

Was die mobile Erfassung von Störmeldungen betrifft, hat das argvis; Maintenance Portal auch hier die LINEG einen großen Schritt vorangebracht, dazu Instandhalter Hünseler: „Mittlerweile hat dieses Thema einen großen Stellenwert für uns, da durch die mobile Erfassung die Personen vor Ort die Möglichkeit haben, diese selbst zu erfassen. In der Vergangenheit wurden diese handschriftlich erfasst und der Vorgesetzte musste diese ins SAP-System übertragen.“

Auf den Punkt gebracht, sind es fünf Punkte, die für die LINEG den größten Nutzen der neuen Lösung abbilden (siehe Kasten unten).

  1. Höhere Qualität der Rückmeldung
  2. Nutzung vorhandener Informationen, daher erhöhter Informationsgehalt für die Mitarbeiter im Feld
  3. Reduzierung von Nebenzeiten
  4. Vereinfachung der Aufträge durch Nutzung von Checklisten
  5. Transparenz im Vergleich zum SAP System

Auch trägt die neue Software messbar zur Reduzierung der Kosten und zur Zeitersparnis bei. So konnte alleine der monatliche Papierverbrauch um etwa 5.000 bis 10.000 Blatt gesenkt werden. „Dazu kommen eine Zeitersparnis bei der Zeiterfassung, bei den Vorgesetzten durch Wegfall der Meldungserstellung und der Pflege von Datei-Anhängen und eine Zeitersparnis bei der Auftragszuordnung und Nachverfolgung“, zählt Marco Hünseler die verschiedenen Punkte zufrieden auf. argvis habe alle Anforderungen und Prozesse abdecken können, auch alle Sonderfälle hätten gelöst werden können. „Viele Extrawünsche konnten zudem zeitnah und ohne großen Aufwand umgesetzt werden. Summa summarum lässt sich sagen, dass das ganze Projekt und die Zusammenarbeit mit argvis sehr gut liefen: Sehr ergebnisorientiert, mit sehr guten Reaktionszeiten und immer die passenden Lösungen zur Hand“, so Hünseler abschließend.

Wasser ist das Element der LINEG. Ihre Hauptaufgaben sind: Grundwasser schützen, Abwasser reinigen, Fließgewässer regulieren und Wasserläufe naturnah ausbauen. Seit mehr als 100 Jahren garantiert die ‚Linksniederrheinische Entwässerungs-Genossenschaft‘ eine Wasserwirtschaft aus einer Hand. Heute können knapp 500.000 Bürgerinnen und Bürger, die im Verbandsgebiet am linken Niederrhein leben, der Arbeit der LINEG vertrauen. Das Ziel ist es, die gesetzlichen Aufgaben zu erfüllen, indem die genossenschaftlichen Interessen mit der gesellschaftlichen Verantwortung in Einklang gebracht werden – vor allem im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie der Europäischen Union – mit Hilfe von sechs Kläranlagen sowie mehr als 150 Grundwasser-, 70 Vorflut-, 55 Abwasser und 13 Hochwasserpumpanlagen sowie einer Vielzahl von diversen wasserwirtschaftlichen Bauwerken, wie Regenrückhaltebecken oder Staukanälen.

Marco Hünseler zum argvis; Maintenance Portal: „Neben der Reduzierung von System- und Medienbrüchen haben unsere MitarbeiterInnen im Feld auch vollen Zugriff auf das Dokumentenmanagementsystem in SAP. Zudem brauchen wir weniger Papier und haben alle Informationen in Echtzeit verfügbar.“ Bild: LINEG

 

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Kombination von eEinkauf & eVergabe leicht gemacht!

TEK-SERVICE AG & B_I MEDIEN GmbH bündeln Kompetenzen

(Lörrach-Haagen, )

Verwaltungen und Organisationen der öffentlichen Hand wissen: Einkauf und Vergabe gehören zusammen. Im Idealfall lassen sich beide Themenfelder digital steuern. Das schafft Arbeitserleichterung, Transparenz und führt zu Daten, die sich automatisiert weiterverarbeiten lassen. In Zeiten knapper Personalressourcen und eines zunehmend komplexer werdenden Vergaberechts steigt darüber hinaus der Bedarf an Service und Unterstützung.

So erwartet der Einkauf einer Verwaltung die Erzeugung elektronischer Leistungsverzeichnisse auf Knopfdruck. Im Anschluss daran wünscht sich die Vergabestelle die Übernahme der Ausschreibungsmodalitäten, sowie die Durchführung der Vergabe als weiteres Serviceangebot. Die entsprechende Zuschlagsdatei, basierenden auf dem elektronisch erzeugten Leistungsverzeichnis, findet ihren Weg in Form eines elektronischen Kataloges, termin- und fristgerecht zurück ins „eigene“ Einkaufsportal.

Auf vielfachen Wunsch von Verwaltungen wird nun dieses Modell, durch die Zusammenarbeit der
B_I MEDIEN GmbH & TEK-SERVICE AG Realität.

TEK-SERVICE AG ist seit 2000 bundesweit tätiger Einkaufsdienstleister der öffentlichen Hand. Mittels webbasierender Technologie und branchenspezifischen Services steuern Verwaltungen und Organisationen ihren Einkauf im operativen Tagesgeschäft digital. Das führt zu Transparenz, Steuerungsmöglichkeiten, hoher Wirtschaftlichkeit und strategischen Mehrwerten. Im Nebeneffekt stehen elektronische Leistungsverzeichnisse auf Knopfdruck für den Kunden Verwaltung zur Verfügung.

B_I MEDIEN GmbH ist langjähriger Partner im Bereich öffentliche Beschaffung. Zur weitreichenden Produktpalette ist nun die unterstützende Dienstleistung „Verfahrensabwicklung“ hinzugekommen. Das Team der B_I MEDIEN GmbH kümmert sich dabei um die sichere, formale Abwicklung des Vergabeverfahrens, übernimmt die Bieterkommunikation, die Erstellung der Vergabe, inklusive der Terminkettensteuerung, sowie der Angebotseröffnung. Das sorgt für Arbeitsentlastung und schafft Freiräume für die Kernaufgaben ihrer Kunden, wie das Zusammenstellen der Vergabeunterlagen, oder die Koordinierung der Fachplaner. Bei Bedarf lassen sich die Dienste mit erfahrenen Partnern um den Bereich Rechtsberatung erweitern.

Die Zusammenarbeit zwischen TEK-SERVICE AG und B_I MEDIEN GmbH bietet Verwaltungen und Organisationen ab sofort die perfekte Lösung, eEinkauf & eVergabe zu kombinieren. „Einfach machen zu lassen“.

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Instandhaltung mit SAP PM – aber einfach

Interview mit Frank Ostwald, Head of Sales und Marketing bei der argvis; GmbH, über ein benutzerfreundliches und mobiles SAP PM

 

Mit dem argvis; Maintenance Portal Wartungs- und Instandhaltungsprozesse optimieren

 

Zahlreiche Instandhaltungsabteilungen suchen nach einer benutzerfreundlichen und leicht bedienbaren Alternative zum SAP GUI für SAP PM / SAP EAM. „Im Gegensatz zu den meisten mobilen SAP-Instandhaltungslösungen bieten wir mit dem argvis; Maintenance Portal eine umfassende Lösung, die gleich zwei Anforderungen erfüllt. Sie können damit sowohl am Monitor im Dashboard als auch mobil auf einem Smartphone oder Tablet intuitiv mit SAP PM arbeiten – und das ohne die Komplexität des SAP GUI“, erläutert Frank Ostwald, Head of Sales und Marketing bei der argvis; GmbH.

 

 

Herr Ostwald, wie stellt argvis; sicher, dass das Maintenance Portal eine benutzerfreundliche und intuitive Oberfläche bietet, besonders im Vergleich zu traditionellen SAP GUI-Systemen?

 

Für viele Instandhalter ist SAP die unbeliebteste Instandhaltungssoftware. Dies liegt unter anderem an den sehr unübersichtlichen Masken mit diversen Reitern und unzähligen Eingabefeldern. Abgesehen von Key Usern ist damit das SAP PM für die meisten Anwender wenig intuitiv und benutzerfreundlich.

argvis; bietet mit dem Maintenance Portal neben der mobilen Instandhaltungslösung auch eine sogenannte Web-App. Diese Anwendung ist browserbasiert und ermöglicht insbesondere den Planern, Meistern und Disponenten eine sehr einfache Handhabung des Systems.

Die in Kacheln angelegten Icons zeigen übersichtlich die Stammdaten, Bewegungsdaten usw. Beim Klick auf zum Beispiel „Technischer Platz“ öffnet sich eine Liste mit allen Einträgen. Nach der Auswahl eines Technischer Platzes, kann der Anwender dort alle Meldungen und Aufträge ansehen und beispielsweise in das zugehörige Equipment abspringen.

Alle Anwendungen sind untereinander vernetzt und das Maintenance Portal bietet auch im Standard ein Cockpit für Auswertungen, eine Plantafel zur Disposition der Mitarbeiter, einen Störbericht und vieles andere mehr.

 

 

Welche spezifischen Funktionen bietet die mobile Instandhaltungslösung von argvis; und wie tragen diese zur Effizienzsteigerung im Feld bei?

 

Die Mobile App des argvis; Maintenance Portals kann sowohl auf dem Smartphone als auch auf dem Tablet der Betriebssysteme iOS, Android und Windows on- und offline genutzt werden. Der Instandhalter kann Störmeldungen mit Foto / Video / Audio aufnehmen.

Aufträge und Vorgänge werden ihm per Push- Benachrichtigung auf seinem Handy angezeigt.

Rückmeldungen kann er inklusive Material- und Zeitrückmeldung erstellen. Bei der Auftragsbearbeitung werden ihm auch notwendige Dokumente auf dem mobilen Endgerät angezeigt und er kann selbst Dokumente hinzufügen.

Ersatzteile kann der Instandhalter mobil suchen und Messwerte können mobil erfasst werden. Checklisten, basierend auf Prüflosen beziehungsweise Merkmalen oder selbst erstellten Rundgängen können mobil bearbeitet werden und final als Bericht in PDF-Form mit Unterschrift erzeugt werden.

Kurz gesagt: Dieser Funktionsumfang der Mobile-App eliminiert lästige Wegezeiten, umständliche Materialsuche und eine fehlerhafte Auftragsbearbeitung in Papierform, da alle Tätigkeiten digital durchgeführt werden können.

 

 

Wie einfach ist es für Unternehmen, die argvis;-Lösungen in ihre bestehenden SAP PM- Systeme zu integrieren? Gibt es spezielle Anpassungen, die notwendig sind?


Die Installation der argvis;-Lösung ist für den Kunden sehr einfach. Es erfolgt eine Auslieferung der Softwarekomponenten. Diese Transporte werden durch die SAP / IT Abteilung des Kunden in sein SAP ERP System eingespielt. Der Aufwand auf Kundenseite beträgt dabei zwei bis drei Personentage.

Eine Anpassung des SAP PM Systems ist nicht notwendig. Letztlich werden die Daten aus dem SAP PM über die Middleware-Lösung der argvis;, basierend auf einem NodeJS-Server über das SAP Gateway per Odata Services ausgetauscht. Die Systemarchitektur folgt dem sogenannten SAP CAP Model, womit auch NON-SAP-Systeme integriert werden können, also beispielsweise externe Lieferantenkataloge und die Abbildung von Sensordaten, die über eine OPC UA Schnittstelle angebunden werden.

argvis; bietet die Anwendung als On Premise-Variante und auch als Cloudversion an. Die Web-Anwendung des Portals basiert auf SAPUI5 und die native Mobile App auf .NET MAUI. Die Lösung läuft unter SAP ECC 6.0 sowie S/4.

 

 

Können Sie Beispiele aus der Praxis nennen, in denen die einfache Bedienung des argvis; Maintenance Portals zu einer signifikanten Verbesserung der Arbeitsabläufe geführt hat?

Sehr viele Instandhaltungsbereiche nutzen in ihrer täglichen Arbeit Checklisten in Papierform. Diese Dokumente füllt der Instandhalter während seiner Schicht aus und danach werden sie irgendwo abgeheftet und teilweise werden Daten händisch in das SAP PM System übernommen.

Mit diesen Checklisten werden Messwerte erfasst, Zustände aufgenommen, Maschinen geprüft etc. Weiterhin werden einzelne Arbeitsschritte beschrieben, wo der Mitarbeiter zunächst eine Maschine abschalten muss, Sicherheitsregeln befolgen muss, bevor er zum Beispiel das Getriebe prüft und das Kugellager schmiert.

argvis; bietet mit dem Maintenance Portal die Nutzung digitaler Checklisten auf Basis von Prüflosen beziehungsweise Merkmalen aus dem SAP QM. Die Erzeugung derartiger Unterlagen ist im SAP aber sehr aufwendig.

Alternativ können Instandhalter in der argvis; Lösung selbst sogenannte Rundgänge anlegen mit den vorgenannten Parametern. Die Daten werden ebenfalls digital erfasst und der Bericht als PDF mit Unterschrift im SAP PM abgelegt.

 

 

Wie sehen Sie Ihre Lösung im Markt im Vergleich zum Wettbewerb?

 

Das argvis; Maintenance Portal ist mit der Markteinführung im Jahr 2021 die jüngste Anwendung im Wettbewerb für eine digitale Nutzung von SAP PM. Mittlerweile konnten wir ein Dutzend Kunden im DACH-Raum aus unterschiedlichen Branchen gewinnen.

Im Gegensatz zu den circa 30 Markbegleitern für eine mobile Werksinstandhaltung sind wir einer der sehr wenigen Anbieter, die neben der mobilen Lösung auch eine browserbasierte Anwendung für die Planer und Meister im SAP PM bieten.

In der Standardversion sind auch Anwendungen wie eine Ressourcenplanung, ein IoT Monitor für die Sensorüberwachung, ein Cockpit für Kennzahlen etc. inkludiert. Derartige Anwendungen sind bei den Wettbewerbern in der Regel kostenpflichtige zusätzliche Module.

Iris Albertin Keine Kommentare

BMW-Händler Cloppenburg verbessert kaufmännische Prozesse und Skalierbarkeit mit FibuNet

Der Automobilhandel steht weiterhin vor enormen Herausforderungen. In einem stagnierenden Marktumfeld müssen gravierende Transformationsprozesse bewältigt werden. Die damit verbundene Ausweitung der Modellpaletten geht mit einer erheblichen Ausweitung des Technologie-Know-hows einher. Ebenso wachsen die Anforderungen in Bezug auf Reporting und IT-Richtlinien der Hersteller stetig. Der BMW-Vertragshändler Cloppenburg Automobil SE befindet sich trotz dieser schwierigen Umfeldbedingungen auf Expansionskurs und hat sich bislang sehr erfolgreich entwickelt. Im Juli letzten Jahres hat sich die Geschäftsführung der Autohandelsgruppe entschieden, die bestehende Rechnungswesen-Software durch FibuNet zu ersetzen, um die Unterstützung der Wachstumsziele in den Backoffice-Prozessen sicherzustellen. Ebenso mussten Engpässe in den Verwaltungsprozessen behoben werden. Beide Herausforderungen wurden durch die Einführung von FibuNet in diesem Jahr erfolgreich gemeistert.

Kaltenkirchen, 15.10.2024. Mit 16 deutschlandweit verteilten Betriebsstätten und Verwaltungssitz in Düsseldorf sowie über 700 Mitarbeitern ist die Autohandelsgruppe Cloppenburg einer der größten Vertragshändler für BMW und MINI. Neben dem Vertrieb von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen sowie Ersatzteilen steht an allen Standorten ein umfassendes Serviceangebot bereit. Daraus ergeben sich typische Abläufe eines großen, auf mehrere Standorte verteilten Automobilhandelsunternehmens.

Die Ausweitung der Marken, Produktpaletten und Technologien hat die Komplexität der Unternehmenssteuerung signifikant erhöht. Parallel dazu haben sich die Entscheidungszyklen verkürzt. Dadurch sind die Anforderungen an das Controlling und das Berichtswesen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dies betrifft auch das Reporting an den Hersteller BMW. Die Vielzahl der aufbereiteten Unternehmens- und Finanzdaten muss dabei fehlerfrei und in sich stimmig sein. Für die jederzeitige Datenbereitstellung muss die Finanzbuchhaltung nahtlos mit dem im Einsatz befindlichen Dealer-Management-System (DMS) zusammenspielen.

Die bislang gruppenweit eingesetzte SAP-Anwendung konnte den gestiegenen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Die mitunter aufwändige Bedienung des Systems erforderte einen hohen Einarbeitungsaufwand. Die Situation verschärfte sich aufgrund einer unvermeidbaren Personalfluktuation, die zu gefährlichen Bearbeitungsstaus führte. Ebenso konnte der Expansionskurs durch die begrenzte Skalierbarkeit der Anwendungssysteme nicht mehr in erforderlichem Maße unterstützt werden. Im Juli letzten Jahres hat sich die Geschäftsführung der Autohandelsgruppe deshalb entschieden, die SAP-Software durch FibuNet zu ersetzen.

Das FibuNet-Lösungspaket deckt mit seinem Funktionsspektrum die Anforderungen eines Automobilhandelsunternehmens präzise ab. Besondere Herausforderungen im Rahmen der Einführung bestanden in der Entwicklung einer neuen Standardschnittstelle zum DMS Formel 1, dem Ersatz des bislang eingesetzten BMW-Kontenplans durch den SKR51 sowie in der Übernahme der Altdaten aus SAP. Hinzu kam die Ermittlung und Auswertung anspruchsvoller Kennzahlen, die aus dem speziellen BMW-Reporting resultierten.

Der SKR51 wurde vom Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe vorgegeben. Damit sind differenzierte Auswertungen über Standort, Marke, Kostenstelle, Absatzkanal und Modell möglich, womit Erfolgspotenziale genauer identifiziert werden können. Mit der Einführung des SKR51 sind neue bzw. zusätzliche Kontierungen im DMS Formel 1 verbunden, aus der entsprechende Anforderungen an die Schnittstelle zu FibuNet resultierten. Die Übernahme von Altdaten aus SAP ist über die GDPdU-Schnittstelle für Scopevisio FibuNet aufgrund ähnlich gelagerter Kundenprojekte inzwischen zur Routine geworden.

Das BMW-Reporting, das weitgehend aus sogenannten KER-Reports besteht, wurde mit dem FibuNet-Reportgenerator realisiert. Auf Basis von Excel® können mit diesem Tool sehr flexibel makrobasierte Berechnungen bzw. Auswertungen und Berichte erstellt werden. Die Daten müssen dafür nicht separat vorgehalten werden, sondern bleiben in der zentralen SQL-Datenbank gespeichert. Die KER-Reports beinhalten differenzierte, zum Teil hochkomplexe Algorithmen und werden nach einmaligem Erstellungsaufwand zu den jeweiligen Berichtsterminen automatisch aktualisiert.

Trotz des sehr ehrgeizigen Projektplans konnte das Ziel erreicht werden, mit der vollständig integrierten FibuNet-Lösung einschließlich Roll-Out auf alle Standorte im April dieses Jahres live zu gehen. Der Nutzungsumfang umfasst gruppenweit rund 30 User.

„Die Entscheidung, FibuNet als standortübergreifende Software für Rechnungswesen und als kaufmännische Integrationsplattform einzusetzen, hat sich als richtig erwiesen“, so Violetta Greckin, Leiterin Finanzen der Cloppenburg Automobile SE: „Scopevisio FibuNet ist kompetenter Rechnungswesenspezialist und zeichnet sich durch ein hohes Branchen-Know-how aus. Damit ist das Unternehmen ein idealer Partner, um das Wachstum der Gruppe aktiv zu begleiten. Die Software ist hervorragend skalierbar. Bei fachlichen Herausforderungen unterstützt uns FibuNet mit überzeugenden und schnellen Problemlösungen.“

Über die BMW-Autohandelsgruppe Cloppenburg Automobil SE

Die Autohandelsgruppe Cloppenburg Automobil SE vertreibt Neu- und Gebrauchtfahrzeuge der Marken BMW und MINI nebst Ersatzteilen und Zubehör. Ergänzt wird dies durch ein umfassendes Serviceangebot, das neben dem Finanzservice und dem klassischen Werkstattservice u.a. auch Lackierungen, Umbauten und Fahrzeugveredelungen umfasst.

Als eine wirtschaftlich stabile und europaweit agierende Automobilhandelsgruppe ist die Cloppenburg Automobil SE weiterhin auf Expansionskurs. Mit 16 deutschlandweit verteilten Betriebsstätten und Verwaltungssitz in Düsseldorf, sowie über 700 Mitarbeitern ist die Unternehmensgruppe einer der größten Vertragshändler für BMW und MINI. Innovation, Leistung und Leidenschaft. Diese Werte kennzeichnen nicht nur das Automobilangebot, sondern auch die Mitarbeiter des Unternehmens, die sich täglich für Kundenorientierung und Dienstleistungsqualität auf höchstem Niveau einsetzen.

Über die Scopevisio FibuNet GmbH

FibuNet ist eine sichere, vielfach bewährte und besonders leistungsfähige Software für Finanzbuchhaltung, Rechnungswesen und Controlling im Mittelstand. Mit einer Vielzahl vorentwickelter Automatisierungspotenziale hilft FibuNet konsequent dabei, den Zeitbedarf und die Fehleranfälligkeit in buchhalterischen Prozessen erheblich zu reduzieren. Das hochprofessionelle, 100% GDPdU- & GoBD-zertifizierte Buchführungsprogramm ist eine ideale Lösung für mittelständische Unternehmen, die hohen Prüfungspflichten unterliegen.

Die Scopevisio FibuNet GmbH ist seit Mitte 2023 Teil der Scopevisio-Gruppe. Die Scopevisio AG ist führend im Bereich mandantenfähiger Unternehmenssoftware. Durch die Übernahme von FibuNet integriert Scopevisio zusätzliches Know-how in die Gruppe, um sich als ein führender Champion im betrieblichen Finanz- und Rechnungswesen für den gehobenen Mittelstand zu etablieren.

Die Vielzahl namhafter, zufriedener FibuNet-Kunden ist ein Qualitätsbeweis. Über 1.500 Unternehmen vertrauen auf die Kompetenz und die Qualität von FibuNet, wie beispielsweise Berliner Effektengesellschaft, Hurtigruten, ROLLER Möbel, Feser-Graf Automobilhandelsgruppe, Netto Marken-Discount und Pearl GmbH.

FibuNet integriert sich problemlos in jede Umgebung. Der Datentransfer mit angebundenen Systemen erfolgt bidirektional und automatisch. Ob Kunden-/Lieferantenstammdaten, Buchungen von Ein-/ Ausgangsrechnungen oder Bestandsveränderungen, Kostenrechnung/Mengenbuchungen oder Daten aus dem Bereich der offenen Posten, alles kann per Schnittstelle ausgetauscht werden. Dabei sind die bereitgestellten Schnittstellen stets gesetzeskonform.

Iris Albertin Keine Kommentare

10 Jahre landesweiter e Einkauf kommunaler Dachverbände

Landesweite, digitale Einkaufsverbünde kommunaler Dachverbände haben sich bewährt, sind ertüchtigt und schaffen Mehrwerte.

Die papiergestützte Beschaffung von Verbrauchsgütern im Einkauf der öffentlichen Hand gleicht einer „Blackbox“; sie ist intransparent, kaum steuerbar und unwirtschaftlich. Doch es geht auch anders. Auf Grundlage durchdachter Strategie und konsequenter Digitalisierung im Einkauf, schaffen kommunale Dachverbände seit 10 Jahren Mehrwerte für ihre Mitglieder.
Einkaufsexperten der

  • KoPart eG, Einkaufsgenossenschaft unter dem Dach des STGB NRW, Dr. Ralf Togler
  • Stadtverwaltung Monheim am Rhein, Mitglied der KoPart, Martin Frömmer
  • KomKa, Kommunales Kaufhaus RP, Einkaufsgemeinschaft unter dem Dach des GSTB Rheinland-Pfalz, Simon Layher
  • TEK-SERVICE AG, seit 2000 bundesweit tätiger Einkaufsdienstleister für Verwaltungen und Organisationen der öffentlichen Hand, Monika Schmidt

berichteten im Rahmen der Wegweiser Beschaffungskonferenz am 23. September 2024 in Berlin aus der Praxis. Das gesamte Interview zum Nachlesen:

Moderator: „KomKa“ steht seit 2016 für Kommunales Kaufhaus RP und ist ein Service der Kommunalberatung Rheinland-Pfalz, Tochter des GstB RP. Seither steuern Städte und Gemeinden ihren Einkauf auf Grundlage landesweit gebündelter Rahmenverträge. Was bewegt Kommunalverwaltungen Ihr Angebot anzunehmen?

Simon Layher|KomKa RP: Da gibt es mindestens drei Gründe.

1. „Verwaltung“ kann günstig, ohne eigene Ausschreibung, ihre Bedarfe decken, da die Rahmenverträge durch Komka regelmäßig ausgeschrieben werden. 2. Durch den eEinkauf erhalten die Kommunen erstmals 1zu1 Daten ihrer Verbräuche. Und 3; wer macht sich gerne die Arbeit, wenn zehnmal im Jahr Tonerkartuschen, Babywindeln oder Feuerwehrhelme bestellt werden müssen. Immer wieder suchen, auswählen, bestellen, Zahlung veranlassen.

Moderator: seit 2019, rechnet KomKa erbrachte Leistungen, gegenüber Ihren Mitgliedern elektronisch, im Zugferd Format ab. Warum dieser Schritt?

Simon Layher|KomKa RP: Weil er per EU mit der Richtlinie 2014/55/EU gefordert war. Bis April 2020 sollte der Einsatz der standardisierten Rechnungsformate XRechnung und ZUGFeRD 2.0 obligatorisch für die kommunale Verwaltung werden. Wir haben Fakten geschaffen. Bereits im April 2020 haben die ersten Kommunen unsere eRechnungen automatisiert empfangen und verarbeitet.

Moderator: Studien prognostizieren 1,6 Mio fehlende Verwaltungsfachkräfte. Welche Rolle spielt das Kommunale Kaufhauses in diesem Kontext; was sind Ihre Ziele?

Simon Layher|KomKa RP: Die aktuell 10994 Gemeinden verfügen über kein “Einkaufspersonal”. Die vollständige Beschaffung läuft nebenbei und bindet unglaubliche Ressourcen. Heute bereits schaufeln wir durch Digitalisierung im Einkauf Zeit frei. Das vereinfacht und eliminiert unnötige Arbeiten. Damit werden Freiräume für den Hauptjob unserer Verwaltungsmitarbeiter*innen geschaffen.

Moderator: KoPart eG ist Einkaufsgenossenschaft des StGB NRW. Seit 2014 bieten Sie Ihren Mitgliedern die Möglichkeit, über den „elektronischen Katalogeinkauf“ von landesweit gebündelten und ausgeschriebenen Rahmenverträgen zu partizipieren. Welche Mehrwerte ergeben sich seither für Ihre Mitglieder?

Dr. Ralf Togler| KoPart eG: als Einkaufsgenossenschaft bietet die KoPart eG ihren Mitgliedern den Mehrwert, ihren Bedarf aus landesweit gebündelten, ausgeschriebenen Rahmenverträgen abzurufen. Das hat sowohl wirtschaftliche, als auch vergaberechtliche Vorteile. Vor dem Hintergrund fehlender Fachkräfte entlasten unsere Einkaufsservices aber vor allem die Mitarbeiter in den Städten und Gemeinden.

Moderation:  wo stehen Sie heute? Wie viele Kommunalverwaltungen greifen auf Ihren Katalog Einkauf zu, wie viele Kataloge und Lieferanten haben Sie im Sortiment

Dr. Ralf Togler |KoPart eG: Inzwischen nutzen bereits über 100 Verwaltungen und kommunale Organisationen unsere Services. Mit ca. 50 Rahmenverträgen decken wir den erforderlichen Bedarf an Alltagsgütern gut ab. Der Umsatz der abgerufenen Produkte liegt bei mehreren Millionen €; Tendenz steigend. Das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind.

Moderation : neben wirtschaftlichen und vergaberechtlichen Aspekten hat sich gerade der e-Einkauf in Krisenzeiten als bewährt, wendig und robust erwiesen. Haben Sie ähnliche Erfahrungen sammeln können?

Dr. Ralf Togler | KoPart eG: Tatsächlich haben wir das bei den zahlreichen Krisen der kürzeren Vergangenheit, so bspw. der Versorgung von Flüchtlingen, in Zeiten von Corona und bei der Hochwasserkatastrophe erlebt. Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, schnell auf kommunale Anforderungen reagieren zu können. Waren es 2014/2015 zunächst Betten, Matratzen, oder anderer Hausrat; so waren während der Pandemie Masken, Raumluftgeräte, oder Tablets für das Homeschooling von Schülern in NRW gefragt. Wasserpumpen und schweres Gerät waren dagegen bei der Hochwasserkatastrophe erforderlich. Durch die konzertierte Vorgehensweise der KoPart eG konnten die erforderlichen Produkte schnell durch unsere Kommunalmitglieder abgerufen werden.

Moderation: Die Stadt Monheim am Rhein ist mit ca. 44 Tsd. Einwohnern und knapp 900 Beschäftigten in der Kernverwaltung seit dem Jahr 2012 Mitglied der KoPart, der elektronische Katalogeinkauf wurde im September 2016 eingerichtet. Warum haben Sie sich für das Angebot der KoPart entschieden, bzw. welche Mehrwerte haben Sie erwartet?

Martin Frömmer | Stadt Monheim am Rhein: Entscheidend für uns war die Möglichkeit, Verwaltungsabläufe zu verschlanken und damit Prozesskosten zu senken. Dies ist beim Katalogeinkauf so offensichtlich, dass hierfür keine gesonderten Prozesskostenrechnungen erforderlich sind. Allein die Verlagerung des Vergabeprozesses auf den Dienstleister im Rahmen der Einrichtung des Katalogeinkaufs führt zu enormen Effizienzgewinnen.

Moderation: Wo stehen Sie heute, bzw. „wie fühlt sich das für einen Besteller Ihres Hauses an“, wenn er auf das Einkaufsportal der KoPart zugreift?

Martin Frömmer | Stadt Monheim am Rhein: Die Bereiche haben separate Zugriffe auf die Kataloge. Die weitaus meisten Artikel sind in den vorhandenen Katalogen der KoPart bereits verfügbar und durch die zentrale Ausschreibung auch zu attraktiven Preisen.

Moderation Wie hoch ist das Bestellvolumen der Stadt und welche Artikel sind besonders gefragt?

Martin Frömmer | Stadt Monheim am Rhein: Das Bestellvolumen lag im Jahr 2023 bei über 700 TEUR. Besonders gefragt ist zurzeit Büromaterial. Während Corona gehörten Desinfektionsmittel, Mundschutze und Einmal-Handschuhe zu den meistbestellten Artikeln.

Moderation: Wo sehen Sie Weiterentwicklungsmöglichkeiten für den gemeinsamen Einkauf?

Martin Frömmer | Stadt Monheim am Rhein: Hier kann ich an meine erste Aussage anknüpfen. Die interkommunale Zusammenarbeit ist gerade bei Standardleistungen, wo Kommunen nicht im Wettbewerb stehen, ein wichtiges Instrument, um Prozesskosten zu senken, deshalb sehe ich hier noch Potenzial über den derzeitigen Katalog hinaus.

Moderation: Und was wünschen Sie sich als Aufsichtsrat der KoPart für die Zukunft?

Martin Frömmer | Stadt Monheim am Rhein: Ich würde mich freuen, wenn noch weitere Kommunen auf den Zug aufspringen würden, denn je mehr wir sind, desto bessere Einkaufspreise können wir erzielen.

Moderator: TEK-SERVICE AG ist seit 2000 Dienstleistungsunternehmen für den Einkauf der öffentlichen Hand. Mittels webbasierender Technologie, weitreichend Services und branchenspezifischem Know-How gilt das Unternehmen als echter Pionier und kann damit auf zahlreiche erfolgreiche Praxisbeispiele verweisen. Warum entscheiden sich Verwaltungen für den eEinkauf mit TEK-SERVICE AG?

Monika Schmidt | TEK-SERVICE AG: Unsere Webservices werden durch unsere Kunden als bewährten, belastbaren Weg zu höherer Wirtschaftlichkeit, Arbeitserleichterung, Transparenz, und strategischer Steuerung verstanden. Technische Mindestanforderung, wie Internetzugang, sowie kurze Projektzeiten von 6 bis 8 Wochen machen Entscheidern unserer Kunden Mut, neue Wege zu gehen.

Moderator: Welche strategischen Ziele verfolgen Ihre Kunden ganz allgemein

Monika Schmidt | TEK-SERVICE AG: Wirtschaftlichkeit, Transparenz, strategische Steuerungsmöglichkeiten, wie Einkaufsgemeinschaften, Nachhaltigkeit, Krisenmanagement, um nur einige Ziele zu nennen. Wichtig auch; wir versetzen unsere Kunden in eine absolute „Poleposition“. Jede Verwaltung ist dabei „Owner“ ihrer Prozesse, Besteller-, Lieferanten-, und Katalogstammdaten.

Moderator: Welche technischen Anforderungen richten sich damit an Ihr Unternehmen

Monika Schmidt | TEK-SERVICE AG: Unsere Kunden erwarten von uns die Verknüpfung des e Einkaufs mit den Prozessen der e Vergabe und e Abrechnung; durchdacht vom Anfang bis zum Ende. Neudeutsch „Purchase to pay“, verbunden mit einem hohen Automatisierungsgrad; systemgetriebener Datentransfer zwischen unterschiedlichsten ERP- und Finanzsystemen unterschiedlichster Akteure. Es handelt sich dabei um echte „end 2 end“ Beziehungen im Verwaltungsprozess, die man an dieser Stelle so nicht vermuten würde.
Moderator: Was ist Ihnen wichtig

Monika Schmidt | TEK-SERVICE AG: zuallererst maximale Kundenzufriedenheit, kontinuierliche, effiziente Weiterentwicklung unserer Webservices, bei hoher Skalierbarkeit. Als deutsches Unternehmen entwickeln wir unsere eigene Software (Software made und hosted in Germany). Das schafft uns den gestalterischen Raum in allen Belangen. Wir sind ausschließlich Dienstleister unseres Kunden „Verwaltung“. Wir werden nur durch unsere Kunden für unsere Leistungen bezahlt und sind damit absolut Lieferantenneutral. Mit dem Zertifikat „Software made und hosted in Germany“ unterstützen wir die Intension der EU Datensouveränität, wir arbeiten DSGVO- und BSI IT Grundschutzkonform, unser TEK-Einkaufsportal ist zertifiziert Barrierefrei.

Moderator: Gibt es neben den beiden Kommunalen, digitalen Einkaufsverbünden wie KoPart, oder KomKa noch weitere große Einkaufsverbünde

Monika Schmidt | TEK-SERVICE AG: auf Ihre Frage verweisen wir gerne auf das eWarenhaus des Landes Berlin.

https://www.vdz.org/vergabe-beschaffung-nachhaltigkeit/dynamik-erfahrungen-und-ziele

Moderator: Was würden Sie interessierten Verwaltungen empfehlen?

Monika Schmidt | TEK-SERVICE AG: Erfinden Sie das Rad nicht neu, tauschen Sie sich mit Kollegen und Kolleginnen anderer Verwaltungen aus, die bereits Erfahrungen haben. Erwarten Sie belastbare, bewährte, umfassende professionelle Lösungen – die Zeit der Projekte ist vorbei.
Ansonsten: einfach loslegen und ins Machen kommen. Kommen Sie auf uns zu, wir helfen gerne!

Iris Albertin Keine Kommentare

Am Puls der Zeit: e-Commerce Day by Kaufland 2024

 Am Freitag, 26. April 2024, war es wieder so weit: Im RheinEnergieSTADION in Köln trafen sich über 2.000 Besucher, Aussteller, Partner und Referenten aus allen Bereichen der E-Commerce-Branche beim alljährlichen e-Commerce Day von Kaufland. Mehr als 30 Vorträge von nationalen und internationalen Speakern auf drei Stages, rund 100 Aussteller auf 4.000 m² Ausstellerfläche, 12 Masterclasses, Panel-Diskussionen sowie inspirierende Talkrunden mit prominenten Größen erwarteten die Teilnehmer. Die Themenbereiche reichten von Zukunftstrends wie KI, Future of Retail & Tracking, personalisierten Kauferlebnissen, Loyalty Trends, Referral Marketing bis hin zum Cross-Border-E-Commerce mit Schwerpunkt internationales Multi-Marktplatz-Management. Für Fachleute, Unternehmen und E-Commerce-Enthusiasten bot der e-Commerce Day einmal mehr eine herausragende Plattform, um sich über die neuesten Trends, Innovationen und Entwicklungen der Branche auszutauschen. 

Kaufland-Marktplätze wachsen stärker als der Markt 

Der Auftakt zur großen Veranstaltung erfolgte bereits am Abend zuvor. Beim Beach-BBQ im Kölner Playa Beachclub kamen über 400 Gäste zusammen, um sich gemeinsam auf den e-Commerce Day einzustimmen, zu netzwerken und sich mit (Branchen-)Kollegen auszutauschen. 

Am Morgen danach eröffnete Dr. Gerald Schönbucher, Vorstand von Kaufland e-commerce, mit seiner Begrüßungskeynote die 12. Ausgabe der renommierten Veranstaltung und teilte spannende Updates zur All-in-one-Lösung Kaufland Global Marketplace sowie der Entwicklung der Kaufland-Marktplätze. 

Im Gegensatz zum deutschen E-Commerce-Markt, der im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 11 Prozent * verzeichnete, konnte der deutsche Kaufland-Marktplatz positiv wachsen. Auch die im Jahr 2023 eröffneten Kaufland-Marktplätze in Tschechien und der Slowakei zeigen bemerkenswerte Erfolge. Innerhalb nur eines Jahres haben sich beide Marktplätze zur zweitstärksten Plattform** im jeweiligen Land entwickelt. Kaufland.sk zählt 4.200 nationale und internationale Händler mit einem Sortiment von 6,5 Millionen Produkten. Auf Kaufland.cz sind 4.700 Händler dabei, die rund 5,9 Millionen Produkte anbieten. Einen beträchtlichen Beitrag zum kräftigen Wachstum leistete die unternehmenseigene Kaufland Card, eines der weltweit reichweitenstärksten Vorteilsprogramme mit über 16 Mio. Kunden allein in den Kaufland Marktplatz-Ländern. 

Verschmelzung von stationärem Geschäft und Online-Handel 

In seinem Ausblick beleuchtete Schönbucher die zukünftigen Meilensteine des Unternehmens, darunter die Eröffnung weiterer Kaufland-Marktplätze im Spätsommer in Polen und Österreich. Die Erwartungen in beiden Ländern sind hoch und bislang haben sich bereits 1.800 Händler für den Verkauf auf dem polnischen und österreichischen Marktplatz angemeldet. In Polen profitieren Händler von dem großen Filialnetzwerk und der enormen Bekanntheit von Kaufland. In Österreich bieten sich zusätzliche Vorteile durch geringe Grenzkosten sowie die lokale Sprache und die geografische Nähe zu Deutschland. 

Er betonte zudem, dass die Unternehmensstrategie eine stärkere Verschmelzung von stationärem Handel und Online-Marktplatz anstrebt, um Kunden ein nahtloses und noch komfortableres Omnichannel-Shoppingerlebnis zu bieten. Dabei dient die Kaufland App als Bindeglied, indem sie über eine Anwendung alle Verkaufskanäle miteinander verbindet. Eine treue und wachstumsstarke Kundenbasis ist auf jeden Fall schon vorhanden. 

Speaker-Insights: KI, internationaler Verkauf und seltene Einblicke in den Profifußball und das Musikbusiness 

Im weiteren Verlauf der Veranstaltung sorgten zahlreiche namhafte Branchenexperten mit ihren Keynotes, Best Practices sowie in Podiumsdiskussionen für Begeisterung bei den mehr als 2.000 Teilnehmern. 

Live on Stage waren dieses Mal unter anderem Julia Wolczek und Carolin Degenhardt (Google), Claudia Studtmann (Meta), Heidi Kneller-Gronen und Andreas Müller (BVOH), Martin Groß-Albenhausen (BEVH), Mary-Jo Slipek und Jonas Nadenau (LEGO), Payam Rahbari sowie Daniel Bleichroth (Plentysystems AG). In ihren Vorträgen boten die Speaker mitunter faszinierende Einblicke in die Chancen und Herausforderungen der künstlichen Intelligenz für Unternehmen. Das Thema wurde mit vielen eindrucksvollen Praxisbeispielen umfassend beleuchtet, und wie die Google-Expertinnen in ihrer Keynote klar darlegten: AI is the next big shift! 

Auch beim Talk mit Smudo, einer echten Legende des deutschen Musikgeschäfts und einem der Mitbegründer der Band „Die Fantastischen Vier” erfuhren die Besucher, dass künstliche Intelligenz ebenso die Musikbranche beeinflusst, jedoch noch nicht alle kreativen Prozesse ersetzen kann. 

Im Experten-Panel zum Thema „Grow international“ referierten Dr. Gerald Schönbucher, Michal Lagunionek (CEO Kaufland Polen), Petra Kalužíková (Head of Marketing/Geschäftsführerin bei Kaufland Tschechien), Natalia Schmidt (Sales Managerin bei Euroelectronics Polen) und Stephan Grad (Geschäftsführer Exciting Tech, Österreich) darüber, wie es derzeit um die E-Commerce-Märkte in Tschechien, Polen und Österreich steht und warum sich eine Expansion in diese Länder mit Kaufland besonders lohnt. In Tschechien und Polen zählt Kaufland zu den führenden Lebensmitteleinzelhändlern und auch in Österreich genießt die Marke eine hohe und positive Bekanntheit. Die Kunden in den jeweiligen Ländern assoziieren die Marke Kaufland mit einer großen Auswahl, hoher Qualität und vor allem mit einem guten Preis-Leistungsverhältnis. 

Natalia Schmidt betonte, dass diese Markenstärke besonders in den neuen Märkten Polen und Österreich den Markteintritt erleichtern, die Sichtbarkeit gerade zu Beginn beschleunigen und langfristig dabei unterstützen wird, wettbewerbsfähig- und führend zu sein. In Tschechien hat sich diese Strategie bereits bewährt: Kaufland.cz verzeichnet bereits mehr als doppelt so viele Händler und Artikel als die direkten Wettbewerber im tschechischen E-Commerce-Markt. 

Ein Highlight des diesjährigen e-Commerce Day war die ausgedehnte Talkrunde mit VIP-Speaker Matthias Sammer (Berater bei Borussia Dortmund & Deutscher Fußballfunktionär). Nach der Mittagspause teilte Sammer seine persönlichen Erlebnisse mit hierarchischem Führungsstil und zog spannende Vergleiche zwischen dem Leistungssport und der Unternehmensführung. Dabei gewährte er exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Fußballs, was bei dem interaktionsfreudigen Publikum besonders gut ankam. 

Ohne persönlichen Austausch geht es nicht 

Der 12. e-Commerce Day war geprägt vom intensiven Wissensaustausch: Die Veranstaltung deckte ein breites Spektrum an Formaten und Themen aus allen Bereichen des E-Commerce ab und verzeichnete wieder eine hohe Besucherzahl, was den Teilnehmern zahlreiche Networking-Möglichkeiten eröffnete. Neben inspirierenden Gesprächen bot der e-Commerce Day auch Raum, um über zukünftige Projekte und Partnerschaften zu sprechen und bestehende zu vertiefen – unter anderem auf der abschließenden After-Show-Party, bei der der international bekannte DJ und Produzent David Puentez auflegte. 

Einmal mehr hat der e-Commerce Day gezeigt, dass der persönliche Austausch innerhalb der Branche essenziell ist, um bevorstehenden Entwicklungen effektiv zu begegnen. 

Iris Albertin Keine Kommentare

Fachgruppe Zukunftstechnologien erstmals getroffen

Im Rahmen der Neustrukturierung der BITMi Fachgruppen hat sich am 17. April die Fachgruppe Zukunftstechnologien zum ersten Mal getroffen.

In dieser neu geformten Runde wurde die bestehende Fachgruppe „Internet of Things“ um die Technologien Künstliche Intelligenz und Cloud ergänzt. In Verbindung dazu stehen auch die Themen Digitale Souveränität bzw. die Reduktion von Abhängigkeiten.

Als besondere Herausforderung identifiziert die Fachgruppe auf Anwenderseite fehlende Skills und einen fehlenden Transfer zwischen den Technologien und möglichen Anwendungsfällen. Ziel der Fachgruppe ist es, hier mit praxisnahen Angeboten zu unterstützen und damit einen Mehrwert für Anwender zu schaffen. Zudem soll die Sichtbarkeit europäischer und deutscher Lösungen erhöht werden. In der nächsten Sitzung wird die Ausgestaltung der Angebote konkretisiert.

 

Die Fachgruppe Zukunftstechnologien wird von Harald Dittmar, CEO der sys-pro GmbH, geführt. Als Stellvertreter gewählt wurde Mahdi Bohlouli, CEO der Petanux GmbH.

 

Die nächste Sitzung ist für den 6. Juni angesetzt. Interessierte BITMi-Mitglieder können sich der Fachgruppe weiterhin anschließen. Wenden Sie sich dafür an lisa.ehrentraut@bitmi.de.