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BITMi Mitglied PSW GROUP feiert Jubiläum und verschenkt Zertifikate

2020 ist ein besonderes Jahr – besonders aufgrund der aktuellen Situation. Dennoch wird die PSW GROUP in diesem Jahr 20 Jahre alt. Und das 20-jährige Bestehen soll gefeiert werden. Ohne die Unterstützung der PSW GROUP-Kunden sowie der Partner wäre das nicht möglich gewesen. Daher verschenkt die PSW GROUP in jedem Quartal des Jahres 2020 Zertifikate.

2020: PSW GROUP feiert – Kunden werden beschenkt

Vermutlich hätte sich Christian Heutger, ehemaliger Geschäftsführer und heutiger CTO der PSW GROUP, vor 20 Jahren nicht zu träumen gewagt, dass sein Unternehmen heute einer der führenden Anbieter von Sicherheitslösungen, Trainings- und Beratungsdienstleistungen sein würde. Somit blickt die PSW GROUP nun auf eine 20-jährige Entwicklung zurück:

  • September 2000: Christian Heutger gründet die PSW GROUP als Internet-Dienstleister in Langenselbold. Gleich zu Beginn starten wir unsere erfolgreiche Partnerschaft mit thawte.
  • 2003: Start einer engen Kooperation mit SECTIGO.
  • 2008: Mit dem gelungenen Brückenschlag zwischen Security und Web: Anbieten von Archivierungs-, Verschlüsselungs-, Kollaborations- und Gatewaylösungen.
  • 2009: Einstieg in das autonome Reselling-Geschäft zum Vermarkten von SSL-Zertifikaten.
  • 2013: Seit 2013 sponsern der Bürgerrechtsbewegungen EFF und HTTPS Everywhere, die sich für die digitalen Rechte von Internetnutzern einsetzen.
  • 2016: Erweitern der Expertisen und Gründung der PSW GROUP Training sowie PSW GROUP Consulting als zweier Schwesterfirmen. PSW Training qualifiziert Personen durch Zertifizierungen, die PSW GROUP Consulting befasst sich schwerpunktmäßig mit Beratungen und Dienstleistungen rund um Sicherheit oder Datenschutz.
  • 2020: 20-jähriges Bestehen mit zahlreichen Aktionen für Sie!

Lassen Sie sich beschenken und jubilieren Sie mit uns!

Im Jahr unseres Firmenjubiläums werden PSW GROUP-Kunden in jedem Quartal mit neuen Aktionen überrascht. Die Angebote bestehen immer aus:

  • 20 SSL-Zertifikaten
  • 20 E-Mail-Zertifikaten
  • 20 Code Signing-Zertifikaten

Im neuen Quartal Q3 werden wir die folgenden Zertifikate verschenken:

  • 20 SSL-Zertifikate „Thawte Limitbreaker“
  • 20 Atos RSASSA-PSS Zertifikate „Atos EDI Basic“
  • 20 „Thawte Code Signing“

Der Validierungstyp und Zertifikatsname der Zertifikate im Angebot werden immer kurz vor dem neuen Quartal auf der Webseite www.psw-group.de, dem PSW GROUP-Newsletter oder auf Facebook  veröffentlicht.

Wir möchten die Gelegenheit nutzen, uns für die letzten 20 Jahre mit Ihnen zu bedanken! Ein herzlicher Dank geht nicht nur an unsere Kunden, sondern auch an unsere Partner und den BITMi.

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BITMi Mitglied stellt sich vor: SCHUNCK – Mehr als nur versichert

Die SCHUNCK GROUP (www.schunck.de) ist ein führender Industrieversicherungsmakler in Deutschland. Wir überzeugen mit Kompetenz und langjähriger Expertise sowie innovativen Produkten und IT-Lösungen.

Unser SCHUNCK Competence Center Informationstechnologie hat sich seit seiner Gründung 1998 konsequent der IT- und Tech-Branche verschrieben. Als größter unabhängiger Spezialmakler für mittelständische und große Unternehmen der Branche kombinieren wir die besten Versicherungslösungen und richten diese gezielt auf die individuellen Bedürfnisse der Unternehmen aus.

Durch den zunehmenden Komplexitätsgrad von IT-Prozessen wachsen die ohnehin schon hohen Anforderungen an die Branche stetig. Das hat unmittelbar auch eine Steigerung der potentiellen Haftungsszenarien und Risikosituationen zur Folge. Die Hauptrisiken der IT-Branche beziehen sich dabei vor allem auf Vermögens- oder Vermögensfolgeschäden, die neben den „klassischen“ gesetzlichen Regelungen (§§ 823 BGB ff) häufig auf einer Haftung aus geschlossenen Verträgen basieren. Insbesondere im IT-Projektgeschäft sind die Herausforderungen dabei extrem vielfältig.

Welchen Schutz bietet die SCHUNCK NetRisk?

Mit der SCHUNCK NetRisk haben wir eine Versicherungslösung entwickelt, die Ihnen transparenten und flexiblen Versicherungsschutz sowie den Ausschluss von Deckungslü-cken bietet.

Die SCHUNCK NetRisk beinhaltet dabei die drei Module Haftpflichtversicherung, Sachver-sicherung und Technische Versicherung, die in einem marktführenden Bedingungswerk gebündelt sind.

Mit einem einheitlichen Wording über alle Module hinweg bietet die SCHUNCK NetRisk einen Rundum-Schutz, der unmittelbar an den individuellen Bedarf Ihres Unternehmens angepasst werden kann. Jedes Modul fungiert dabei als eigenständiger Vertrag.

Warum SCHUNCK?

Seit 100 Jahren arbeitet die SCHUNCK GROUP in der Tradition ihres Gründers Oskar Schunck nach den Werten eines familiengeführten Unternehmens: Denken und Handeln in langfristiger Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und Partner.

Mehr zu bieten als nur eine Versicherung, Kunden zu begeistern und eine feste Partnerschaft mit Ihnen einzugehen, das treibt uns an.

Unsere Maxime: Es sind meist die einfachen Dinge, die Erfolg haben. Wir machen das komplexe Versicherungsgeschäft für Sie verständlich und Ihre Welt einfacher.

Sie haben Fragen zu Ihrem Versicherungsschutz? Sprechen Sie uns an!

Robert Drexler
+ 49 (0) 89 38177-459
CCIT@schunck.de

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.schunck.de.

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Der BITMi bei der TWENTY2Xvirtual

Heute startet die TWENTY2Xvirtual und der BITMi ist als strategischer Partner der Messe dabei!

Am Donnerstag ab 9 Uhr diskutiert BITMi Präsident Dr. Oliver Grün mit Manuel Höferlin MdB, Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda des Deutschen Bundestages, und Iris Wilhelmi , Geschäftsführerin des Digitalhub Aachen, über die Frage „Digitale Souveränität in Krisenzeiten – Rückgewinn oder Totalverlust?”

Melden Sie sich noch schnell an und seien Sie dabei:
https://www.twenty2x.de/…/twenty2x…/twenty2xvirtual-anmeldung

Wir freuen uns auf interessante Webinare und spannende Diskussionen!

 

BITMi diskutiert digitale Souveränität auf der TWENTY2Xvirtual

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BITMi Beitrag in FAZ Beilage „Re-Industrialisierung mit Internet of Things”

BITMi Fachgruppensprecher Harald Dittmar ist mit einem Beitrag in der digitalen FAZ.NET – Frankfurter Allgemeine Zeitung Beilage „Digitalisierung jetzt!“ vertreten, in welchem er die Chancen der Corona-Krise für die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft darlegt.

Viele Lösungen zur Vernetzung der Produktion sind bereits vorhanden, bleiben jedoch ungenutzt. Industrie und Politik müssen nun handeln, um die Digitalisierung voranzutreiben.

https://www.yumpu.com/de/document/read/63473978/digitalisierung-jetzt-produktion-fertigung

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BITMi Mitglied dashandwerk.net hat Crowdfundig für Unterstützung für sehbehinderte Selbstständige durch ERP Lösung gestartet

Unser BITMi Mitglied dashandwerk.net hat ein Projekt gestartet, um sehbehinderten Menschen in ihrem Berufsalltag zu helfen.

“Sehbehinderte Selbstständige Menschen haben heute keinen Zugang zu digitalen Prozessen, insbesondere ihre Abrechnungsprozesse. Diesen Umstand wollen wir ändern, indem wir eine Möglichkeit der Spracheingabe für unsere ERP Lösung schaffen und so den Zugang ermöglichen.  Durch Spracheingabe z.B. von Neuanlagen von Patienten / Kunden können sofort neue Akten angelegt werden. Durch Anlegen von Aufträgen und Artikelpositionen kann die Abrechnung automatisiert werden. usw. ”

Schauen Sie mal rein: https://www.startnext.com/unterstuetzung-fuer-sehbehinde?utm_source=startnext&utm_medium=extwidget&utm_campaign=projectwidget&utm_term=projectpromo&fbclid=IwAR0UxgtYsWhc8wqTEgns6joiVYswCF4by27Iye6StW-sxl85SJBB16LPH94

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BITMi diskutiert digitale Souveränität auf der TWENTY2Xvirtual

  • Digitalmesse für den Mittelstand startet als „TWENTY2Xvirtual“ vom 23.- 25. Juni
  • BITMi als strategischer Partner der Messe diskutiert zum Thema „Digitale Souveränität in Krisenzeiten: Rückgewinn oder Totalverlust?“

Aachen/Hannover, 03. Juni – Die Premiere der TWENTY2X ist zwar erst vom 9. bis 11. März 2021, eine erste Einstimmung auf die Themen der neuen Digitalmesse für den Mittelstand gibt es bereits im Juni. Unter dem Titel “TWENTY2Xvirtual – Digitale Impulse” starten die Deutsche Messe und die Partner der TWENTY2X eine Reihe von Webinaren, die virtuell und kostenfrei über aktuelle Themen für den Mittelstand informiert.

Als strategischer Partner der Messe ist auch der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) vertreten. Am Donnerstag, den 25. Juni um 9 Uhr diskutiert BITMi Präsident Dr. Oliver Grün mit Manuel Höferlin MdB, Vorsitzender des Ausschusses Digitale Agenda des Deutschen Bundestages, und Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin des digitalHUB Aachen, über die Frage “Digitale Souveränität in Krisenzeiten – Rückgewinn oder Totalverlust?“.

„Die Krise hat ohne Frage einen Digitalisierungsschub ausgelöst. Doch wie diese Chance zur Digitalisierung jetzt genutzt wird, ist für unsere digitale Zukunft entscheidend“, erklärt der BITMi Präsident. „Wir dürfen die Kontrolle über unsere Prozesse und Daten nicht nur in die Hände der global Player geben. Deutschland kann digital! Unser starker IT-Mittelstand liefert innovative Lösungen und kann damit Schrittmacher der Digitalisierung für Anwenderunternehmen sein und gleichzeitig unsere digitale Souveränität sichern.“

 

Melden Sie sich jetzt an und erfahren Sie mehr darüber, wie wir die Krise nutzen können, um unsere digitale Souveränität zurückzugewinnen.

https://www.twenty2x.de/de/sonderformate/twenty2xvirtual/twenty2xvirtual-anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Registrierung über den obenstehenden Link ist erforderlich.

Hier finden Sie das vollständige Programm in der Pressemeldung der Deutschen Messe AG: https://www.twenty2x.de/de/presse/pressemitteilungen/twenty2x/pressemitteilung_5504?ecmId=28667&ecmUid=531509&newsletter=tx/2020/j/de/23/premi/013-2020

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BITMi Mitglied AFI Solutions bietet Webinar an: SaaS oder gleich BPO?

Referent: Sven Schal, Geschäftsführer der AFI Solutions GmbH

Das Outsourcing von Dienstleistungen boomt. Ob das Auslagern einzelner Aufgaben oder ganzer Geschäftsprozesse, die Vorteile liegen auf der Hand: Kostenersparnis, Qualitätsverbesserung und Konzentration auf eigene Kernkompetenzen.

Im Rahmen unseres kostenfreien Webinars am 17. Juni 2020 um 10:00 Uhr erhalten Sie einen Einblick in das Thema „SaaS oder gleich BPO?“ sowie praktische Tipps, was Sie beim Outsourcing beachten müssen.

Was Sie im Webinar erwartet: 

  • Outsourcing von Software oder ganzen Geschäftsprozessen
  • Chancen und Vorteile von Software as a Service (SaaS) und Business Process Outsourcing (BPO)
  • Blick hinter die Kulissen der AFI Solutions Cloud

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung unter kontakt@bitmi.de.

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BITMi Mitglied FibuNet berichtet: Bei Autohaus Röwe läuft DMS CARLO reibungslos mit FibuNet

Der Automobilhandel operiert seit Jahren in einem wirtschaftlich schwierigen Umfeld, das von verändertem Kaufverhalten, einem stagnierenden Marktumfeld, restriktiver Kreditvergabe sowie von Nachfolgeproblemen vieler Autohäuser gekennzeichnet ist. Vor diesem Hintergrund und der damit verbundenen Konzentration im Automobilhandel wurde zum 01. Januar 2020 die Röwe Automobile GmbH mit Sitz in Bützow in den Verbund der Auto Birne-Gruppe übernommen. Im Gegensatz zu den anderen Autohäusern der Gruppe war bei Röwe das Dealer Management System (DMS) CARLO der incadea Deutschland GmbH im Einsatz, an das die FibuNet-Finanzbuchhaltung erfolgreich angebunden wurde.

Kaltenkirchen, 26. Juni 2020. Zur Auto Birne-Autohandelsgruppe gehören 9 Autohäuser mit rund 500 Mitarbeitern, die allesamt VW-Konzernmarken vertreiben und das komplette Servicespektrum rund ums Automobil anbieten. Alle Betriebe der Auto Birne-Gruppe sind in der MV Lack und Karosserie GmbH gebündelt, die neben ihrem operativen Geschäftsbetrieb als zentrale Verwaltungsgesellschaft fungiert. Neben der zentralen Disposition ist hier die Zentralbuchhaltung der Gruppe angesiedelt, in der die FibuNet-Finanzbuchhaltungssoftware seit über 6 Jahren erfolgreich im Einsatz ist. Nach Umstellung auf den Branchenkontenrahmen SKR51 in Verbindung mit der Einführung von FibuNet im Jahr 2014 wurde gegen Ende 2018 gruppenweit FibuNet webIC als Software für die Rechnungsbearbeitung eingeführt.

Im Gegensatz zur Mehrzahl der zur Gruppe gehörenden Gesellschaften, in denen die bewährte Kombination DMS CROSS mit FibuNet im Einsatz ist, wird bei Röwe Automobile das DMS CARLO als Komplettlösung genutzt. Mit dem Abgang der Buchhalterin aus dem Unternehmen zum 01. März dieses Jahres wurde es schwierig, einen Ersatz mit entsprechendem Buchhaltungs-Know-how zu finden. Durch eine zügige Anbindung von FibuNet an CARLO, konnte Röwe jedoch ersatzweise als Mandant in der Zentralbuchhaltung angelegt werden. Dort ist ausreichend viel Buchhaltungs-Know-how auf Basis von FibuNet angesiedelt. CARLO konnte damit als bestehendes DMS für die Steuerung und Abwicklung von Vertrieb und Service im Autohaus Röwe belassen werden.

Das FibuNet-Lösungspaket deckt mit seinem Funktionsspektrum die Anforderungen von VW- und Audi-Händlern bereits so branchenspezifisch ab, dass bei einer Standard-Einführung in diesem Umfeld keine Softwareanpassungen oder Erweiterungen erforderlich sind. Der Schwerpunkt der Umstellung der Buchhaltung von CARLO auf FibuNet umfasste dadurch neben der Anpassung der bidirektionalen Schnittstelle lediglich die Übernahme der Altdaten, die im GDPdU-Format aus der Navision-Datenbank des CARLO-DMS in FibuNet migriert werden konnten. Die Anpassung der Schnittstelle umfasste neben der Umstellung auf den aktuellen Branchenkontenrahmen SKR51 den Einbau eines Mappings der Sachkontenstämme von sechsstelligen Sachkontennummern in CARLO auf vierstellige Sachkontennummern in FibuNet.

Das Zusammenspiel von FibuNet mit dem DMS CARLO funktioniert laut Edgar Krettek, Projektleiter in der Zentralgesellschaft MV Lack und Karosserie GmbH, reibungslos: „Wir haben für die zügige Anbindung von Autohaus Röwe an die kaufmännische Steuerung der Auto Birne-Gruppe Dank des Branchen-Know-hows und der Flexibilität von FibuNet eine ressourcenschonende und im Endeffekt sehr gute Lösung realisieren können“.

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Rückblick: IT-Unternehmensstammtisch

Erfolgreiches Netzwerkevent

In Zeiten von Homeoffice etwas für das strategische Business tun und mal wieder in der eigenen Branche nach den neusten Entwicklungen schauen. Das konnten Unternehmerinnen und Unternehmer des IT-Mittelstands beim virtuellen IT-Unternehmensstammtisch am 20.05.2020.

Der vom Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) und dem Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft (KIW) initiierte Stammtisch ermöglichte den unmittelbaren Kontaktaufbau zwischen IT-Unternehmen. Dank des digitalen Formats konnten sich IT-Unternehmer bequem aus Ihrer Region in den bundesweiten Austausch begeben. Tarek Annan, IT-Consultant am Kompetenzzentrum IT-Wirtschaft, moderierte das einstündige Webmeeting. Die Veranstaltung versteht sich als Türöffner für die Anbahnung möglicher Kooperationen und dient dem Austausch über aktuelle Entwicklungen in der mittelständischen IT-Branche.

Der Erfolg des Formats zeigt uns erneut wie wichtig der Austausch zwischen Unternehmern ist und dass die mittelständische IT-Branche Interesse an innovativen Konzepten und dem Austausch untereinander hat. Wir planen eine Wiederholung des Formates und laden Sie gern hierzu ein. Über den den neuen Termin informieren wir Sie auf unserer Veranstaltungsseite und in unserem Newsletter.

Wir danken an dieser Stelle auch recht herzlich dem Videokonferenzanbieter Alfaview, der uns das Tool zur Verfügung gestellt hat.

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BITMi Mitglied match.IT berichtet: Trotz Krise – Nachfrage nach IT-Unternehmen stabil

Auch die Unternehmen der Digitalbranche bekommen die Auswirkungen des Corona-Virus zu spüren. Laut den jüngsten Erhebungen des Branchenverbands BITKOM empfehlen aktuell neun von zehn Unternehmen der Digitalwirtschaft (89 Prozent) ihren Mitarbeitern, aus dem Homeoffice zu arbeiten. Und für nicht wenige stellen sich angesichts der Corona-Krise existenzielle Fragen: In einer Umfrage des BITMi unter seinen Mitgliedern verzeichnen 63% der befragten IT-Mittelständler schon jetzt Umsatzeinbuße. Dennoch gibt es auch Grund zum Optimismus, denn der Trend zur Digitalisierung erweist sich gerade im Angesicht der Krise als ungebrochen. So ist zu erwarten, dass auch die M&A-Aktivitäten im Digital-Markt nach einer kurzen Phase der Selbstbesinnung und Krisenstimmung wieder hochgefahren werden. Wie schnell das gehen kann und was Eigentümer von IT-Unternehmen und auch Investoren dabei beachten sollten, verrät Ralf Heib, Geschäftsführer der match.IT GmbH in Saarbrücken.

 

WEBINAR am 29.05.2020

M&A im Digital-Markt 2020:

Worauf Eigentümer und Investoren angesichts der Corona-Krise jetzt achten sollten!

Jetzt anmelden unter: https://match-it.biz/

 

 

Herr Heib, ihr Unternehmen match.IT ist eine M&A-Beratung, die sich auf den mittelständischen IT-Markt im deutschsprachigen Raum spezialisiert hat. Die Auswirkungen der Corona-Krise haben für einen kurzfristigen Einbruch des Transaktionsvolumens gesorgt und so manche Akquisitionsfinanzierung ist im Begriff zu scheitern. Auch Eigentümer sind verunsichert. Wie nehmen Sie die aktuelle Lage am Markt wahr?

 

Ralf Heib: Hier lohnt sich zuerst ein Blick zurück: Viele Investoren und auch Eigentümer im deutschen Digital-Markt sind mit großen Erwartungen in das Jahr 2020 gestartet. Bereits im ersten Quartal sind zahlreiche M&A-Projekte angelaufen und auch bereits erfolgreich abgeschlossen worden. Man denke beispielsweise an das Private-Equity-Unternehmen Waterland, das gleich drei IT-Dienstleister zu einem Cloud-Anbieter fusionierte. Mit der Corona-Krise kam dann allerdings die große Verunsicherung: Die weitgehende Stilllegung der Wirtschaft stellt auch Digitalunternehmen vor große Herausforderungen. Im Vordergrund stand ein erstes Krisenmanagement, das sich maßgeblich auf die Gesundheit der Mitarbeiter und Kunden konzentrierte. Und natürlich gewinnt die eigene Liquidität in solchen Situationen wieder an entscheidender Bedeutung. Sprüche wie „cash is king“ oder „Das Pulver trocken halten“ bringen die gegenwärtige Gefühlslage ganz gut auf den Punkt. Nach dieser ersten Umstellungsphase stellen sich nun aber viele die Frage: Wie geht es weiter mit den M&A-Aktivitäten am Digital-Markt? Wird der Markt länger ruhen oder ergeben sich vielleicht sogar die ein oder anderen kurzfristigen Chancen?

 F: Die vom Branchenverband BITKOM kurz nach dem Shut Down ermittelten Zahlen geben allerdings wenig Anlass zur Hoffnung. Jeweils sechs von zehn der von BITKOM befragten IT-Unternehmen berichten von einer großen Verunsicherung ihrer Kunden (61 Prozent) und von zurückgestellten Aufträgen (60 Prozent). Jedes vierte Unternehmen (23 Prozent) hat heute bereits mit Auftragsstornierungen zu kämpfen. Wie sollen auf dieser Grundlage überhaupt noch erfolgreiche M&A-Deals zustande kommen?

Ralf Heib: Tatsächlich sind die Erwartungen an die Geschäftsentwicklung im Jahr 2020 momentan entsprechend stark getrübt. Dass viele IT-Projekte erst einmal „on Hold“ gestellt wurden, betrifft aber insbesondere IT-Dienstleister mit starkem Projekt- und Beratungsgeschäft. Anbieter mit hohem Anteil an Managed Services und Cloud Dienstleistungen sind davon weniger stark betroffen. Aus M&A-Perspektive lässt sich daher ganz gut das Bild aus der aktuellen Diskussion zum Fußball gebrauchen, ob nun mit einem kompletten Saisonabbruch, also dem kompletten Shut-Down des M&A-Marktes, oder noch mit einem versöhnlichen Saisonabschluss zu rechnen ist und wir bis zum Jahresende vielleicht doch noch einige Tore bzw. Deals sehen werden.

 F: Wovon ist das ihrer Ansicht nach abhängig?

Ralf Heib: Zum jetzigen Zeitpunkt lassen sich dazu folgende Überlegungen anstellen: Die Erfahrungen mit Krisensituationen in der Vergangenheit wie bspw. der Finanzkrise 2008/2009 haben gezeigt, dass der M&A-Markt sehr wohl sensibel auf derlei Wirtschaftsentwicklungen reagiert. Da gibt es Eigentümer, die in Erwartung geringerer Preise erst einmal zurückhaltend agieren und Investoren, deren Zugriff auf Finanzmittel plötzlich beschränkt ist.

Demzufolge wird es auch für das M&A-Geschehen am Digital-Markt während und nach der Corona-Krise eine gewichtige Rolle spielen, welches Szenario der Wirtschaftserholung im Endeffekt greifen wird. Aktuell rechnen führende Wirtschaftsexperten mit zwei wahrscheinlicheren Szenarien (V- und U-Szenario) sowie einem weniger wahrscheinlichen Szenario (L-Szenario). Während im hoffnungsvollen V-Szenario mit keinerlei dauerhaften Verlusten für die Weltwirtschaft zu rechnen ist, geht man im ebenso denkbaren U-Szenario von einer stark verlangsamten Wirtschaftserholung aus. Letztere gründet auf einem weltweiten Nachfrageeinbruch, hervorgerufen durch allgemeine Unsicherheit und Risikoabneigung. Weit weniger denkbar ist aktuell das L-Szenario. Hier wird von einer anhaltenden Stagnations-Phase ausgegangen mit massiven Auswirkungen auf Nachfrage und Angebot. Die internationalen Märkte würden mit protektionistischen Maßnahmen reagieren und einen Weg der Deglobalisierung einschlagen.

F: Und was bedeutet das speziell für den Digital-Markt?

Ralf Heib: Auch der Digital-Markt wird sich von der Geschwindigkeit der Markterholung nach der Krise nicht völlig abkoppeln können. Dennoch ist gerade für den Digital-Markt mehr Optimismus angebracht, denn der Trend zur Digitalisierung ist auch im Angesicht der Krise ungebrochen. So wird gerade in Zeiten von Corona die Dringlichkeit digitaler Maßnahmen noch einmal deutlicher. Der viel zitierte „Arbeitsplatz der Zukunft“ und die Arbeit „Out-of-Office“ ist für viele Arbeitnehmer nun schneller als gedacht zur Realität und Notwendigkeit geworden. Parallel stellen viele Firmen erst jetzt fest, ob sie für das „Arbeiten 4.0“ überhaupt gerüstet sind. Kommunikationsnetzwerke wie VPN müssen reibungslos laufen, die IT-Security muss gewährleistet sein und schließlich spielt auch die Bandbreite, ob nun am Serverstandort oder bei den Mitarbeitern im Homeoffice, eine gewichtige Rolle. Und um eine Zusammenarbeit wie im echten Büro zu ermöglichen, werden Kommunikationsplattformen mit Screen-Sharing und Video-Conferencing sowie Software für Fernzugriffe und -wartung immer gefragter. Damit einhergehende Technologietrends wie etwa Cloud- und Managed-Services sowie Cyber-Security-Lösungen werden während der Krise auf einmal auch für bislang noch nicht so stark digitalisierte Wirtschaftszweige relevant, sodass man in Teilen sogar von einer Sonderkonjunktur sprechen kann, die auch deutlich über die Krise hinauswirken wird. BITKOM-Vorstand Berg spricht in diesem Zusammenhang von der Digitalisierung als „Silberstreif am Horizont der Corona-Krise.“

F: Die Krise wird sich also auf die verschiedenen IT-Segmente unterschiedlich auswirken. Unternehmen prüfen jetzt genau, wie digital sie und ihre Mitarbeiter eigentlich aufgestellt sind – und in Teilen wird das sogar für eine deutlich höhere Nachfrage sorgen. Bezogen auf den M&A-Markt sehen sie also einer ebenso hoffnungsvollen Zukunft entgegen?

 Ralf Heib: Meiner Ansicht nach ist nicht zu erwarten, dass der aktuelle Digitalisierungsschub mit einem Mal ausgebremst wird. Im Gegenteil: Digital-Unternehmen mit zukunftsfähigem Geschäftsmodell werden gestärkt aus der Krise hervorgehen. Insofern werden auch die M&A-Aktivitäten am Digital-Markt nach einer kurzen Phase der Selbstbesinnung und Krisenstimmung wieder entsprechend hochgefahren.

F: Doch was heißt das konkret für Eigentümer und Investoren? Welche Szenarien zeichnen sich schon jetzt als realistisch ab?

 Ralf Heib: Strategisch stark positionierte Investoren mit entsprechender Liquidität werden auch in der zweiten Hälfte des Jahres in der Lage sein, Ihre M&A-Agenda am Digitalmarkt konsequent weiterzuverfolgen. Strategische Targets aus dem IT-Markt haben angesichts der zunehmenden Relevanz der Digitalisierung noch weiter an Bedeutung gewonnen. Dementsprechend steigen auch die Chancen auf gemeinsame Synergieeffekte und Marktpotenziale.

Zusätzlich werden sich auch neue kurzfristige Opportunitäten ergeben, bspw. hervorgerufen durch Notverkäufe. Finanzstarke und entscheidungsschnelle Investoren können hier rasche Erfolge erzielen. Finanzschwächere Investoren werden hingegen ihre M&A-Aktivitäten erst einmal runterfahren müssen und im Vergleich zu den Wettbewerbern an Marktposition verlieren. Als sicher mag auch gelten, dass rein kreditfinanzierte, überteuerte Deals nicht mehr so einfach möglich sein werden wie etwa vor der Krise.

F: Und auf Seite der Eigentümer?

Ralf Heib: Nun, gut positionierte IT-Unternehmen werden auch weiterhin eine starke Position innehaben und in der Lage sein, fähige Investoren zu finden. Preisliche Übertreibungen erfahren sicherlich eine Bremse, aber gute Bewertungen für gut positionierte Unternehmen werden weiterhin realisierbar sein.

IT-Firmen mit schwächerer Positionierung und Kapitalausstattung werden mehr zu kämpfen haben und auch kaum noch von den Preisen des vormalig starken Verkäufermarkts profitieren. So müssen wohl bei manchen IT-Unternehmen auch Notverkäufe in Erwägung gezogen werden. Ebenso sind Carve-Outs oder Portfolio-Bereinigungen von schwächeren Investoren zu erwarten.

 F: Ihr Unternehmen match.IT unterstützt mittelständische IT-Unternehmen seit vielen Jahren mit der richtigen Strategie, um weiteres Wachstum zu generieren und den Technologiewandel zu meistern oder bei Exit- und Nachfolgeplänen den passenden strategischen Investor zu finden. Was raten Sie den Lesern angesichts der aktuellen Lage? Und wie finden Eigentümer und Investoren im Krisenjahr 2020 trotzdem zueinander? 

 Ralf Heib: Nach der bereits erwähnten ersten Phase des Krisenmanagements sollten Investoren den Markt genau beobachten und daraus resultierende Chancen wahrnehmen. Es gilt, als verlässlicher Partner im Gespräch zu bleiben und gerade bei laufenden Projekten weiterhin auf eine offene und vertrauensvolle Kommunikation zu setzen. Natürlich sind die Auswirkungen der Krise im Hinblick auf Due Diligence sowie Kaufvertrags- und Kaufpreisgestaltung genau zu prüfen. Trotzdem sollte eine für beide Seiten faire Lösung gesucht werden. Denn vor allem gut positionierte IT-Unternehmen werden jetzt verstärkt darauf schauen, wie verlässlich Investoren angesichts der Krisensituation kommunizieren und agieren.

Insgesamt gesehen sollten Investoren also auch in Zeiten von Corona an der bestehenden M&A-Strategie festgehalten und diese weiter ausbauen. Denn: Gute Targets werden auch nach der Krise gute Targets bleiben, mit denen sich dann weiter nachhaltige Erfolge erzielen lassen.

Auch lohnt es sich, schnell bei aufkommenden Opportunitäten zu reagieren: Bei kurzfristig auftretenden Kaufmöglichkeiten sollte man auch bei weniger stabiler Datenlage und trotz etwaiger Risiken in der Lage sein, rasch eine Entscheidung herbeizuführen. Dennoch bleibt auch hier Fairness das oberste Gebot. Gerade bei Notverkäufen (Disstressed M&A) wünscht sich niemand einen Partner, der notwendige Prozesse lange hinauszögert und sich schwertut, zielführende Entscheidungen zu treffen.

F: Sitzen die Käufer also nun aufgrund der Corona-Krise am längeren Hebel?

 Ralf Heib: Für Eigentümer heißt es nur nicht in Panik zu geraten. Dies gilt insbesondere für den digitalen Mittelstand mit den mehr als 10.000 IT-Unternehmen in Deutschland im Bereich von 10 bis 500 Mitarbeitern, in dem bislang die Mehrheit der M&A-Transaktionen stattgefunden hat.

Zuerst sollte das eigene Unternehmen weitestgehend gesichert und Maßnahmen des Krisenmanagements ergriffen werden. Hinsichtlich der Auswirkungen der Krise sollte auf eine offene Kommunikation gesetzt werden, vor allem in laufenden M&A-Projekten. Es gibt keinen Grund das Selbstbewusstsein zu verlieren, denn auch hier heißt es: Ein gutes Target bleibt auch nach der Krise ein gutes Target. Dies gilt insbesondere für solche IT-Unternehmen, die schon konsequent auf dem Weg zu einem Cloud- und Managed Services-Anbieter sind und entsprechend von dem Digitalisierungsschub der Nach-Corona-Phase profitieren können.

Dennoch müssen bei laufenden M&A-Projekten jetzt auch Kompromisse eingegangen werden. Je nach Konstellation können Eigentümer ihrem Investor bspw. über eine Earn-Out-Regelung entgegenkommen, wobei das berühmte „Win-Win“ anstrebt werden sollte. Findet man hier keine ausgewogene Lösung, gilt es auch einmal abzuwarten und gegebenenfalls den Deal on hold zu setzen. Denn in diesen Situationen findet sich zuweilen oft überraschend auch noch ein alternativer Investor.

Wichtig bleibt für Eigentümer, dass sie nach wie vor zu ihrem Geschäftsmodell stehen und auch das „Matching“ bzw. den strategischen Fit zum möglichen Investitionspartner richtig positionieren. Denn nur auf diese Weise können sie selbstbewusst ihren Value Added sowie die möglichen Synergien kommunizieren und die Verhandlungen letztendlich erfolgreich gestalten.

F: Was bedeutet das für den Rest des M&A-Jahres 2020?

 Ralf Heib: Schon heute wird deutlich, ohne Schrammen wird wohl kaum jemand durch die Krise kommen. Doch sowohl für den Digital-Markt als auch für die M&A-Aktivitäten in diesem Segment ist durchaus ein gewisser Optimismus angebracht, denn der Trend zur Digitalisierung geht ungebrochen weiter. Im Vergleich zu anderen Märkten wird der Digital-Markt deshalb kurzfristig nicht so stark zurückfallen und auch schneller wieder anspringen.

Insofern ist im Vergleich zum Fußball der Vorteil, dass eine M&A-Saison länger andauert. So ist zu erwarten, dass ab Herbst gerade für den Digitalmarkt ein starkes Saisonfinale zu erwarten ist.

Bis dahin gilt es sowohl für Investoren als auch für Eigentümer gut vorbereitet zu sein und sich nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Nur wer jetzt konsequent an seinen M&A-Strategien weiterarbeitet und den Markt genau beobachtet, wird dann auch in der Lage sein, ein famoses Saisonfinale 2020 zu spielen.

 

Herr Heib, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!