Digitale Souveränität ist längst kein politisches Schlagwort mehr. Für viele IT-Dienstleister, Softwareunternehmen und öffentliche Einrichtungen ist sie zu einer strategischen Notwendigkeit geworden. Die Frage lautet heute nicht mehr, ob wir unabhängiger von außereuropäischen Plattformen werden müssen – sondern wie.
Für Martin Flechsig, Gründer und Geschäftsführer der mitteldeutsche IT (mIT), begann diese Suche bereits vor fast zehn Jahren. Als damaliges IT-Systemhaus suchte er nach einer Cloud-Lösung, die einfach zu administrieren, datenschutzkonform und flexibel genug für unterschiedlichste Kundenanforderungen ist. Doch die Lösung, die er sich für seine Kunden wünschte, konnte er am Markt nicht finden.
Also entschied er sich, sie selbst zu entwickeln.
Aus dieser Idee entstand Schritt für Schritt eine digitale Wertschöpfungskette für mehr digitale Souveränität: von Cloud-Infrastrukturen über datenschutzkonforme Office-Lösungen bis hin zu souveränen KI-Anwendungen aus Deutschland. Dabei geht es nicht nur um Technologie, sondern um die digitale Freiheit die die mitteldeutsche IT als zuverlässiger deutscher Cloud-Anbieter erreichen will.
Viele Kunden der mitteldeutsche IT stehen heute vor denselben Herausforderungen, die Martin damals bewegt haben. Wie dieser Weg in der Praxis aussehen kann, zeigen die Erfahrungen eines IT-Dienstleisters und eines Softwareherstellers, die sich bewusst für souveräne Lösungen aus Deutschland entschieden haben.
Digitale Souveränität in der Praxis – Erfahrung eines Softwareherstellers aus Leipzig
Warum levelbuild seine No-Code-Plattform bei mitteldeutsche IT hostet.
Viele Jahre betrieb levelbuild seine No-Code-Plattform auf der Infrastruktur eines amerikanischen Hyperscalers. Technisch funktionierte die Lösung zuverlässig, dennoch wurden Fragen rund um Datenschutz, Datensouveränität und die langfristige Kontrolle über geschäftskritische Daten zunehmend wichtiger – sowohl für levelbuild selbst als auch für seine Kunden.
Besonders in den vergangenen Jahren nahmen die Nachfragen zu. Immer häufiger wollten Kunden wissen, wo ihre Daten gespeichert werden, wer darauf zugreifen kann und welche Auswirkungen internationale Gesetzgebungen auf ihre Unternehmensinformationen haben könnten.
Für Michael Woitag von levelbuild war klar: Diese Bedenken sind berechtigt und verdienen eine nachhaltige Antwort. Deshalb entschied sich levelbuild für den Wechsel zur Cloud-Infrastruktur der mitteldeutsche IT.
Heute profitiert das Unternehmen von einer vollständig in Deutschland betriebenen Cloud-Umgebung und kann seinen Kunden eine deutlich höhere Datensouveränität bieten. Gleichzeitig gewann levelbuild mehr Flexibilität bei der Skalierung seiner Plattform sowie eine langfristig planbare und transparente Kostenstruktur.
Ein weiterer Vorteil zeigte sich schnell im Tagesgeschäft: Statt anonyme Ticketsysteme zu nutzen, stehen direkte Ansprechpartner zur Verfügung, die technische Fragen schnell und unkompliziert lösen können. Die Zusammenarbeit erfolgt partnerschaftlich und auf Augenhöhe – ein Aspekt, der für Michael Woitag ebenso wichtig ist wie die technische Leistungsfähigkeit der Plattform.
Neben den organisatorischen und sicherheitsrelevanten Vorteilen konnte levelbuild die Infrastrukturkosten im Vergleich zum bisherigen Hyperscaler um bis zu 30 Prozent reduzieren.
Für levelbuild war der Wechsel deshalb weit mehr als eine technische Migration. Er war ein Schritt hin zu mehr Unabhängigkeit, mehr Kontrolle und einer Cloud-Strategie, die den Anforderungen europäischer Unternehmen langfristig gerecht wird.
Erfahrung eines IT-Dienstleisters aus Bocholt
Im Mai 2024 entschied sich Dennis, neue Wege zu gehen. Auf einer Branchenveranstaltung lernte er die mitteldeutsche IT GmbH kennen. Was ihn überzeugte, war nicht nur die Technik, sondern vor allem ein Ansatz, der in vielen Cloud-Projekten fehlt: Selbstbestimmung.
Statt auf starre Prozesse und lange Supportwege zu setzen, bietet die mIT ihren Partnern umfangreiche Self-Service-Möglichkeiten. IT-Admins können Ressourcen in der mIT Cloud selbst verwalten, Anpassungen eigenständig vornehmen und Projekte ohne Wartezeiten umsetzen. Gleichzeitig standen Themen wie Datenschutz, Performance, persönliche Erreichbarkeit und transparente Abrechnungsmodelle im Fokus.
Für Dennis war schnell klar: Hier geht es nicht nur um eine weitere Cloud-Plattform. Hier geht es darum, IT-Dienstleistern die Kontrolle zurückzugeben und auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten.
Die erste Kundenmigration erfolgte gemeinsam mit einem Techniker der mitteldeutschen IT. Bereits nach kurzer Zeit war das Team in der Lage, weitere Projekte eigenständig umzusetzen. Kostenfreie Schulungen, ein durchdachtes Administrationsportal und ein direkter technischer Ansprechpartner sorgten dafür, dass die Umstellung nicht zum Risiko wurde, sondern zum Erfolgsprojekt.
Selbst komplexe technische Herausforderungen konnten schnell gelöst werden. Oft stellte die mIT individuelle Skripte bereit, um Migrationen zu automatisieren oder Altlasten aus bestehenden Umgebungen zu beseitigen.
Das Ergebnis war nicht nur eine moderne Infrastruktur, sondern auch ein deutlich entspannteres Tagesgeschäft. Heute erstellt das Team von Dennis Kundenabrechnungen automatisiert über die Schnittstellen der mIT. Prozesse laufen schneller, Fehlerquellen werden reduziert und die Techniker können sich wieder auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren. „Meine Techniker sind viel zufriedener, da wir heute nahezu alle technischen Aufgaben selbst erledigen können.“
Auch wirtschaftlich zahlte sich die Entscheidung aus. Durch das Partner- und Preismodell der mIT konnte das Unternehmen seinen Deckungsbeitrag um mehr als 15 Prozent steigern. Der eigentliche Gewinn liegt für Dennis jedoch an anderer Stelle: Mehr Kontrolle. Mehr Flexibilität. Mehr Unabhängigkeit.
Digitale Souveränität braucht eine vollumfängliche Office-Alternative ohne Toolwechsel
Vor ein paar Jahren wurde Martin wieder getriggert und stellte sich die Frage, welche datenschutzkonforme Office-Alternativen gibt es? Schnell wurde ihm klar, dass es viele Insellösungen gibt, aber keine Plattform, auf der alles zu finden ist: E-Mail, Chat, Videokonferenz, Kalender, Telefonie, Projektmanagement oder eine API-Schnittstelle.
„Wir brauchen keine nachgeahmten Office-Lösungen, die nur DSGVO-konform sind. Wir brauchen heute eine Office-Alternative, die Prozesse vereinfacht, die interne E-Mailflut aufhebt und alle Tools, die wir zum Arbeiten brauchen in einer Plattform vereint und sich zudem auch mit dem Smartphone bedienen lässt. Mit jeder weiteren Anwendung die wir verwenden steigen Komplexität, Administrationsaufwand und Integrationskosten. Die Folge: Ein wachsender Toolwildwuchs.“
Aus dieser Erfahrung und Überzeugung entstand das mIT Office. Statt verschiedene Werkzeuge miteinander zu verbinden, vereint die Plattform zentrale Arbeitsprozesse in einer gemeinsamen Umgebung. Ziel ist nicht der Ersatz einzelner Anwendungen, sondern die Schaffung einer vollständigen digitalen Arbeitsumgebung aus einem Guss: E-Mail, Kalender, Chat, Videokonferenzen, Kontakte, Telefonie, Projektmanagement, Office-Programmen wie Text, Tabellen und Präsentationen sowie einer API-Schnittstelle.

Wie erhält man das mIT Office?
Das mIT Office wird ausschließlich über die Partner der mitteldeutsche IT vermarktet. Partner erhalten nach einer kurzen Onboarding-Phase Zugriff auf das Cloud- und Partnerportal. Dort können innerhalb weniger Minuten Cloud-Ressourcen bereitgestellt, Kunden verwaltet und Projekte umgesetzt werden. Die Lösungen werden dabei unter eigenem Namen vermarktet, da alle Lösungen der mitteldeutsche IT whitelabelfähig sind. Die mIT unterstützt ihre Partner technisch, bei Migrationen und macht Sie fit für die Vermarktung.
Office-Migration ohne Risiko?
Ein häufiger Einwand gegen neue Office-Lösungen lautet: „Wie aufwendig wird die Umstellung?“
Genau dafür hat die mitteldeutsche IT eigene Migrationstools entwickelt für eine einfache Datenmigration vom lokalen Microsoft-Exchange-Server, M365 oder Tobit David hin zum mIT Office. E-Mails, Kontakte, Kalender und weitere Daten können automatisiert übernommen werden. Gleichzeitig ermöglicht die Plattform einen Parallelbetrieb, sodass Anwender Schritt für Schritt wechseln können. Das reduziert Risiken, vermeidet Ausfallzeiten und sorgt für eine sanfte Eingewöhnung der Nutzer.
Erfahrung aus dem eigenen Unternehmen
Bevor die mitteldeutsche IT ihre Lösungen Kunden angeboten hat, musste die Plattform den härtesten Test bestehen: den eigenen Alltag. Das Unternehmen hat seine rund 150 Mitarbeitenden vollständig auf die eigene Infrastruktur und das mIT Office umgestellt. Seitdem werden die Lösungen täglich im Livebetrieb genutzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Jede Herausforderung, die Kunden später begegnen könnte, wird zunächst im eigenen Unternehmen erlebt, analysiert und verbessert.
Unternehmensprofil
Die mitteldeutsche IT ist ein BSI C5-Typ2 testierter Cloud-Provider und Internetanbieter. Mit der Vision „Digitale Freiheit für Europa“ gestaltet sie digitale Infrastrukturen, beteiligt sie sich aktiv am Glasfaserausbau, betreibt eigene Netze und entwickelt Cloud-, Office- und KI-Lösungen für Softwarehersteller und IT-Dienstleister.
Kontakt
Martin Flechsig
CEO
mitteldeutsche IT GmbH
info@mitteldeutsche-it.de
