Digitale Technologien sind heute ein selbstverständlicher Bestandteil des Alltags. Sie prägen, wie Menschen zusammenarbeiten, lernen, Entscheidungen treffen und miteinander in Beziehung stehen. Während in den vergangenen Jahren vor allem die Entwicklung und Einführung digitaler Technologien im Vordergrund stand, rückt zunehmend die Frage in den Fokus, wie eine lebenswerte digitale Umgebung gestaltet werden kann. Dies gilt insbesondere für Städte und Kommunen, in denen digitale Produkte, Services und Infrastrukturen den Alltag von Menschen unmittelbar beeinflussen und Teil öffentlicher Daseinsvorsorge sind.
Mit dem Thema „Nutzerfreundlich digital – für ein besseres Leben“ adressiert die UIG-Tagung 2026 die Schnittstelle zwischen digitaler Technologie, urbanem Lebensraum und menschlichen Bedürfnissen. Im Mittelpunkt der Tagung steht die Analyse, wie nutzerfreundliche digitale Services über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg konzipiert, entwickelt und im Alltag wirksam genutzt werden können. Entscheidend ist dabei, inwiefern digitale Services das alltägliche Leben von Menschen in Städten positiv beeinflussen und zu einem verbesserten Nutzerklima beitragen können.
Künstliche Intelligenz (KI) wirkt in diesem Kontext als Querschnittstechnologie. Sie beeinflusst die Gestaltung als auch die Nutzung und Auswirkung digitaler Services maßgeblich und verschiebt bestehende Anforderungen an Verantwortung, Transparenz und Verständlichkeit KI-basierter digitaler Services. Vor diesem Hintergrund widmet sich die UIG-Tagung 2026 insbesondere zwei Leitfragen:
- Wie müssen (KI-basierte) digitale Services gestaltet und eingeführt werden, damit sie im Alltag tatsächlich angenommen, genutzt und als hilfreich erlebt werden?
- Wie können (KI-basierte) digitale Services dazu beitragen, das Nutzerklima in Städten und Kommunen messbar zu verbessern
