In den letzten zwölf Monaten hat sich die Logik von Software grundlegend verschoben. Funktionen, für die wir früher komplexe Tools gekauft haben, entstehen heute in Sekunden per Prompt. Interfaces werden austauschbar. Features werden kopierbar. Und plötzlich stellt sich eine unbequeme Frage: Wenn KI jede Software nachbauen kann – was bleibt dann noch proprietär?
Die Wahrheit ist: „AI eats Software“ ist kein Meme, sondern eine Marktbewegung. Geschäftsmodelle, die auf geschlossenen Systemen und Lizenzmauern beruhen, geraten unter Druck. Wert entsteht nicht mehr nur im Code – sondern im Zugang, in Daten, in Community und in Geschwindigkeit. Die Frage ist nicht, ob KI Software verändert. Sondern ob Geschäftsmodelle darauf vorbereitet sind.
Unser Speaker: Christian Koch | KKP Law
In diesem Vortrag zeigen wir, ob KI tatsächlich das Ende proprietärer Software einläutet – und warum Open-Source-Lizenzen plötzlich kein Idealismus mehr sind, sondern strategisches Werkzeug.
- Welche Lizenzmodelle schützen Innovation?
- Wie schafft man Wert, wenn der Code offen ist?
- Und wie kann Offenheit zum Wettbewerbsvorteil werden, statt zur Bedrohung?
45 Minuten Klartext zu einem Thema, das die Softwarebranche neu ordnet. Über den Speaker: Christian Koch ist Rechtsanwalt und arbeitet an der Schnittstelle von Technik und Recht. Obwohl er zu den Berufsbedenkenträger zählt, sieht er sich selbst als juristischer Möglichmacher und Lösungsarchitekt. Machen ist wie wollen, nur cooler.
